Mittwoch, 7. August 2013

Allmann Brothers Band

Update

 

A statement from Warren Haynes & Derek Trucks:

"For 25 years and 15 years respectively, we've had the honor and pleasure of playing, living, learning, and traveling with the Allman Brothers Band, one of the truly legendary rock and roll bands. We will be forever grateful for the opportunity and the experience, and for the love, enthusiasm, and support of the incredible fans. We are both preparing to dig even deeper into our various creative and musical endeavors and, as a result, 2014 will be our final year as part of the band. We are looking forward to seeing our loyal ABB fans at the Fox Theatre in Atlanta this Friday night January 10th and in March at the Beacon Theater in New York City as we celebrate the 45th Anniversary of the band." - Warren Haynes & Derek Trucks 


http://www.warrenhaynes.net/

 

http://www.derektrucks.com/ 


Dieser Schritt kommt für mich überraschend,aber sie spielen ja noch 2014 mit. Ich wünsche allen viel Glück und mögen die Allman Brothers die Lücken schliessen können.

Allmann Brothers Band

http://www.allmanbrothersband.com/






Allman Brothers - Jessica 

Die Allman Brothers Band ist eine Rockband aus Macon, Georgia, im Süden der USA. Sie ist die erste und auch eine der wichtigsten Bands des Southern Rock. Ihre größten Erfolge hatten sie Anfang der 1970er Jahre
Gegründet 1969, bestand die Band ursprünglich aus Duane Allman (Gitarre), Gregg Allman (Gesang, Keyboard), Dickey Betts (Gitarre), Berry Oakley (Bass), Butch Trucks (Schlagzeug) und Jaimoe Johanny Johanson (Percussion). Die eigentlichen Allman-Brüder, Duane and Gregg, spielten zuvor in verschiedenen Gruppen, u. a. den Escorts, den Allman Joys und zuletzt Hour Glass. Als Hour Glass ihren Plattenvertrag verloren, gründete Duane die Allman Brothers Band. 1969 brachten sie ihr gelobtes, aber wenig beachtetes erstes Album heraus, The Allman Brothers Band. Das zweite Album Idlewild South (1970) war bereits ein Achtungserfolg. Das dritte Album At Fillmore East (1971) brachte den endgültigen Durchbruch. Wenig später starb Duane Allman an den Folgen eines Motorradunfalls. Die Band beendete das mit Duane begonnene Album Eat a Peach. Chuck Leavell (Piano) wurde in die Band aufgenommen. Nach der Veröffentlichung von Eat a Peach starb auch Berry Oakley durch einen Motorradunfall, nicht weit von der Stelle, an der Duane verunglückt war. Lamar Williams ersetzte Berry. Das nächste Album Brothers and Sisters erschien 1973. Es enthielt die heute bekanntesten Hits der Band, Ramblin' Man und das Instrumentalstück Jessica. Das Live-Album Wipe the Windows, Check the Oil, Dollar Gas kam 1976 heraus. Aufgrund persönlicher Differenzen driftete die Band auseinander. Gregg Allman und Dickey Betts starteten Solokarrieren. Gregg heiratete Cher, und das gleich zweimal. Drogenmissbrauch forderte seinen Tribut. 1975 entstand das Album Win, Lose or Draw. 1976 kam das Ende der Band, nachdem Gregg Allman in einem Drogenverfahren gegen einen Bandmitarbeiter ausgesagt hatte. Leavell, Johanson und Williams gründeten Sea Level, während Betts an seiner Solokarriere arbeitete. Es erschienen einige Alben mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen. 1978 gab es eine Wiedervereinigung der Band ohne Chuck Leavell und Lamar Williams, mit Dan Toler (Gitarre) als neuem Mitglied. 1979 kam das Album Enlightened Rogues heraus. Die 1980er waren magere Jahre für die Band. Erst 1989 stellte sich der Erfolg wieder ein. 1995 wurde die Allman Brothers Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen [1]. 
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Allman_Brothers_Band    


Eat a Peach [Original Recording Remastered]  Allman Brothers Band Audio CD 

 

 




Sind die Allman Brothers Götter, die mit der Absicht auf unseren kleinen Planeten herabstiegen, uns Erdenbewohnern die vollkommene musikalische Glückseligkeit zu bringen? Über eine mögliche Replik zu dieser äußerst komplexen Fragestellung, zumindest aus der Betrachtungsweise eines Theologen, möchte ich nur ungerne spekulieren. Die Antwort jedes vernünftigen Musikliebhabers darf nur so heißen: Ja!

Eine große Einschränkung muss man machen: Sie waren bis zum 19. Oktober 1971 Götter, bis zum Tag, an dem Duane Allman starb, während der Aufnahmen zum neuen Werk, dessen Titel von einem humorvollen Ausspruch Duanes (»Everytime I'm in Georgia, I eat a peach for peace«) inspiriert wurde. Trotz dieses Schicksalschlages arbeitete die Band weiter und stellte das Album fertig, welches nun in einer tollen Deluxe Edition vorliegt. Der Sound erscheint im Vergleich zur wahrlich nicht schlechten CD-Ausgabe aus der Capricorn Remasters-Serie vom Ende der 90er sowohl druckvoller als auch transparanter und die Aufmachung macht auch was her.

Das 1972 erschienene "Eat A Peach" festigte - nach dem Durchbruch mit dem Meilenstein "At Fillmore East"- den Status der Band, denn trotz des Todes von Duane A. wurde die Band kommerziell immer erflogreicher. Ob nun die Studio-Tracks auf "Idlewild South" stärker waren als auf der vorliegenden CD, mag jeder für sich selbst entscheiden. Eine gewisse Entwicklung weg vom eher traditionellen Blues (-Rock) und die Hinwendung zu groovig-leichten bzw. countryfizierten Stücken ist bereits hier festzustellen, die aber erst auf "Brothers And Sisters" (1973) voll zur Geltung kam. Am besten verdeutlichen diesen Wandlungsprozess Songs wie "Melissa", "Blue Sky" (der erste Einsatz von Dickey Betts als Leadsänger), auf eine gewisse Art Vorläufer zum großen Hit "Ramblin' Man", aber wahrlich nicht schlechter, und "Little Martha". Auf den beiden letztgenannten Songs ist Duane A. noch an der akustischen und elektrischen Gitarre zu erleben.

Das 9-minütige, progressive Instrumental "Les Brers In A Minor" ist eines der Meisterwerke von Gitarrist/Sänger Dickey Betts, der sich in dieser für die Band schwierigen Zeit immer mehr als Co-Leader neben Gregg Allman etablierte. Dieses Stück ist trotz der 35 Jahre ein klangliches Erlebnis, an das man sich auschließlich mit dem Kopfhörer an den Ohren wagen sollte. Prädikat: Nein, nicht wertvoll, sondern genial! Zum Doppelalbum haben es "Eat A Peach" anno '72 die drei Live-Stücke - "Mountain Jam", "One Way Out" und "Trouble No More" - aus dem New Yorker Fillmore East gemacht.

Damit wären wir auch schon bei der zweiten CD dieser Deluxe Edition angekommen, die das allerletzte Konzert vom 27. Juni 1971 im Fillmore East enthält, das bis auf "Midnight Rider" (zuerst erschienen auf "Duane Allman Anthology, Vol. 2" 1974) und "One Way Out" (eben 1972 auf "Eat A Peach" erschienen und damit doppelt vertreten) offiziell unveröffentlicht war. Hier zeigen es die Allmans wieder einmal, warum sie zumindest Halbgötter waren. Ein hervorragender Live-Mitschnitt, der noch einmal vor Augen und Ohren führt, wie vielseitig die Band war und ist. Während manche Formationen einen eindimensionalen Bluesrock darboten, waren die Allmans stets bemüht, jazzige und psychedelische Elemente in ihr Songwriting und Spiel einzubringen. Die Übersongs "In Memory Of Elizabeth Reed", "Whipping Post" und "Hot 'Lanta" sind das perfekte Beispiel dafür. Diese CD ist mehr als nur eine Ergänzung zum Klassiker "At Fillmore East", die 2003 auch in einer Deluxe Edition aufgelegt wurde.

Alles in allem eine gelungene Veröffentlichung, die sowohl den Hardcore-Fan zufriedenstellt als auch durchaus als Einstieg für den Neuling geeignet ist. Wer mag keine göttliche Musik

Allman Brothers Band - Statesboro Blues -Live

Eine Woche im Gitarrensturm


Hoffen und Harren hält manchen zum Narren. Seit zwanzig Jahren wartet nahezu ganz Deutschland auf die Allman Brothers Band, doch das große Mutterschiff des Bluesrock blieb aus. Jetzt ließ es Boote zu Wasser. Drei allmaneske Platten sind jüngst erschienen. Und soeben haben die Allmans hierzulande gespielt – nicht alle Brothers, aber vier von sieben. Es konzertierten die Bands der Gitarristen Warren Haynes und Derek Trucks und das Sextett des Gründervaters Gregg. Die Fans bejubelten auch die Filialen der Allman-Genossenschaft. Hier galt, was einst die SED propagierte: Wo ein Genosse ist, da ist die Partei.

Die Allman-Partei besteht aus Blues-, Rock-, Jazz- und Soul-Afficionados, die ihre 1969 gegründete Herzenscombo seit Jahrzehnten lieben. Meine Erweckung geschah am 17. März 1975. Die Lautsprecherbespannung des elterlichen Staßfurt-Radios knatterte in einem Gitarrensturm, der via Hessischer Rundfunk über die deutsch-deutsche Grenze gen Ostharz fegte. You Don't Love Me hieß der siebzehnminütige Live-Orkan und stammte vom Opus classicum des Bluesrock: The Allman Brothers Band at Fillmore East . 1971, zur Zeit der Aufnahme, bestand die Formation aus fünf wildbemähnten, weißen southerners und einem farbigen Schlagzeuger. Die Doppeldrums von Jaimoe und Butch Trucks trieben das jagende Spiel der Gitarristen Duane Allman und Dickey Betts. Deren wilden Ritten schloss sich der Bassist Berry Oakley an. Gregg Allman, Duanes jüngerer Bruder, orgelte fliegende Hammond-Schleier und soulte Schmerzen, dass es den Hörer überlief: I feel like I'm goin' to die …

Der Tod war längst zu den Allmans gekommen. Bereits 1971 hatte sich Duane Allman im heimatlichen Macon/Georgia auf seinem Motorrad zu Tode gerast. Ein Jahr später starb der Bassist Oakley auf ebendiese Art am selben Ort. Die Überlebenden machten weiter. Mit Eat A Peach und Brothers and Sisters gelangen noch Prachtplatten; dann folgte Mittelmaß. Nach Brothers Of The Road (1981) gab die Band auf. Die Gitarrenhelden-Zeit des Southern Rock war vorbei.

Die der Allmans kehrte wieder. 1989 gingen sie auf Reunion-Tour, fanden alten spirit und produzierten das vorzügliche Album Seven Turns . 1990 sah ich sie erstmals, in Concord/Kalifornien, unterm Vollmond an der San-Francisco-Bay. Gereifte Werke erschienen – Shades of Two Worlds (1991), Where It All Begins (1994), Hittin' The Note (2003), dazu Live-Aufnahmen, gekrönt von der Dokumentation des March Madness , der alljährlichen ABB-Konzertserie im New Yorker Beacon Theatre. Ich sah die DVD, war erschlagen, musste hin, im März 2004.

Dann saß ich im Beacon, am Broadway, Ecke 73. Straße. Das plüschige Theater, 1929 eröffnet, gilt New Yorker Rockfans als ihre gute Stube. Dreitausend Menschen strömten ein. Die beißende Süße des Krauts belud die Luft. Im Bühnendämmer hantierte ein älterer Herr in kurzen Hosen, der kontemplativ eine Pauke streichelte. Still fing er an, pochte härter, zog Trommeln zu Rate. Dann saß er hinter den Drums und war Butch Trucks, Schlagzeuger der Allman Brothers. Nun zogen sie ein. Gregg Allman klemmte sich hinter seine antike Orgel. Jaimoe und Marc Quiniones bestiegen ihr Trommelgebirge. Rechts baute sich der Bassist Oteil Burbridge auf. Vorn an der Rampe standen die Gitarristen Warren Haynes und Butch Trucks' Neffe Derek, mit 24 Jahren das Kind der Band.

Sie spannten an und jagten ihre alte Kutsche durch eine William-Faulkner-Welt aus Hitze und Passion. Die Slide-Gitarren woben schwarzblaues Gespinst, das Schlagwerk klöppelte einen schweren Teppich; und nun stieg er, schaukelte, flog. Zu Häupten der Band flackerten Sumpfbilder aus Floridas Bayous und psychodelische Farb-Halluzinationen, als wäre just die Hippie-Ära angebrochen. Die Allmans spielten auch zwei Klassiker der Grateful Dead, Franklin's Tower und Stella Blue , doch Ikonen der sogenannten Gegenkultur sind sie nie gewesen. Dead-Musik klingt licht und folkig abgedreht, erschaffen aus Wasser und Luft. Der Allman-Sound ist dunkel und seelenschwer; seine Elemente heißen Feuer und Erde. Die Musik schleppt Bürden der Vergangenheit, mit Kraft statt Charme. Nach drei Stunden Arbeit trat die Bluesbruderschaft ab, im Schweiße ihres Publikums. Sie wurde zurückbefohlen, fetzte ein ekstatisch mitgebrülltes One Way Out und wünschte Gute Nacht.

Nicht ein Stück vom ersten Abend erklang am zweiten. Am dritten gab es wenige Reprisen, aber in Variation. Kein Konzert glich einem anderen. All dies war amerikanische Hochkultur. Die Ironie des Pop, seine momentanen Lüste, seine Abkürzungen und Reduktionen sind den Allman Brothers fremd. Alles wird episch formuliert und ausgespielt. Nach neun Konzerten, nach 27 Stunden Musik war ich zutiefst befriedigt und erschöpft. Drei Monate besuchte ich kein Konzert. Nichts anderes schien gut genug zu sein.
  Quelle:  http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-07/allman-brothers-band

2. Teil:  http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-07/allman-brothers-band/seite-2
3. Teil:  http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-07/allman-brothers-band/seite-3




Ramblin Man


laut.de-Biografie

Allman Brothers Band

Gemeinsam musizierende Geschwister gibt es reichlich. Erinnert sei an AC/DC, die Beach Boys, Spokes oder The Corrs. Obwohl sich die gemeinsame Mitgliedschaft der zwei Allman-Brüder nur auf die ersten Jahre der Tätigkeit der Band beschränkte, gehören auch sie dazu. 
Die Gründung erfolgt 1968 im heimatlichen Georgia. Duane Allmann ist ein angesehener Studiogitarrist, der sich mit Rhythm & Blues-Größen wie Aretha Franklin und Wilson Pickett einen Namen gemacht hat. Mit Bruder Gregg an Orgel und Stimme sowie Zweitleadgitarrist Dickie Betts schlagen die Allman Brothers schon mit dem ersten Album den Erfolgspfad ein. Mit ihren feurigen Gitarrenduellen und Blues-Rock Arrangements gelten sie als Begründer des Südstaatenrocks, der mit Lynyrd Skynyrd und ZZ Top weitere erfolgreicher Vertreter findet.
Nach dem bis dahin erfolgreichsten Album "Live At Fillmore East" kommt Duane Allmann bei einem Motorradunfall 1971 ums Leben. Ein Jahr später stirbt der Bassist bei ähnlichen Umstanden. Gregg Allmann behält den Namen und übernimmt die Führung der Band. Das eher poppige "Brothers And Sisters" erreicht die Spitze der US-Charts, die ausgekoppelte Single "Ramblin Man" schafft es auf den zweiten Platz. Die Folgen häufiger Mitgliederwechsel sind jedoch Unzufriedenheit und abnehmende Qualität. 1976 kommt es zu einer ersten Trennung, als Gregg Allmann, später zweimaliger Cher-Ehemann, gegen einen Roadmanager bei einem Drogenprozess aussagt.

weiterlesen: http://www.laut.de/Allman-Brothers-Band

The Allman Brothers Band - Peach Music Festival - Entire Show (2012




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