Donnerstag, 26. März 2015

Joe Bonamassa - »Muddy Wolf At Red Rocks«





So viel Blues hatte Joe Bonamassa noch nie


»Muddy Wolf At Red Rocks« ist wohl die bluesigste CD, die Joe je gemacht hat.









Als exzellenter Gitarrist war uns Joe ja bekannt, jetzt können wir ihn auch als großartigen Bluesman bezeichnen.
Woran liegt das?
Das Konzert vor über 9000 begeisterten Bluesfans war eine Hommage an seine Vorbilder Muddy Waters und Howlin´ Wolf. Das exklusive Konzert wurde am Labor-Day-Wochenende 2014 im spektakulären Red Rocks Amphitheatre (http://en.wikipedia.org/wiki/Red_Rocks_Amphitheatre) gespielt und aufgenommen.

Das das Album so bluesig rüber kommt liegt zum einem am Thema und zum anderen an der Besetzung:
Zur Band dieses Events gehörten Anton Fig (Schlagzeug), Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Klavier, Hammondorgel), Lee Thornburg (Trompete, Bläser-Arrangements), Ron Dziubla (Saxofon), Nick Lane (Posaune), Mike Henderson (Mundharmonika) und Kirk Fletcher (Gitarre).
Der Einsatz einer Bläsergruppe und vor allem einer Bluesharp machen dieses Konzert zu einem bluesigem Ereignis.
Joe spielt je eine halbe Stunde Titel von Muddy Waters und und von Howlin´ Wolf gemischt mit Originalaufnahmen der beiden Blueser.
Ein sehr gutes Beispiel ist hier „03 Tiger in your tank“. Muddy Waters beginnt mit einer Orignalaufnahme den Song ehe Joe übernimmt – sehr gelungenes Arregement.
Ausgezeichnet hat mir auch „Spoonfull“ (Spoonful ist ein Bluessong, der von Willie Dixon geschrieben wurde und durch die Coverversionen von vielen verschiedenen Bluesmusikern zu einem Standard wurde. Zuerst wurde der Song 1960 von Howlin’ Wolf aufgenommen.http://de.wikipedia.org/wiki/Spoonful) gefallen.



Das Konzert ist als CD, LP, DVD und als Blue-Ray zu bekommen



Trackinglist:

Disk 1 von 2


01 We went down to the Mississippi Delta...
02 Muddy Waters talking
03 Tiger in your tank
04 I can't be satisfied
05 You shook me
06 Stuff you gotta watch
07 Double trouble
08 Real love
09 My home is on the Delta
10 All aboard


Disk 2 von 2
01 Howlin' Wolf talking
02 How many more years
03 Shake for me
04 Hidden charms
05 Spoonful
06 Killing floor
07 Evil (is going on)
08 All night boogie (All night long)
09 Hey baby (New rising sun)
10 Oh beautiful!
11 Love ain't a love song
12 Sloe gin
13 The ballad of John Henry
14 Mississippi heartbeat (Opening Title)
15 Muddy wolf (Credits)



Joe Bonamassa - Muddy Wolf at Red Rocks 




Joe Bonamassa & The Muddy Wolf Blues Band - Evil - 8/31/14 Red Rocks Amphitheatre, CO 





Donnerstag, 19. Februar 2015

Erich wird 70




Erich wird 70

ein Beitrag von Blueskalender und Blues-Tip

Es ist kaum zu glauben, aber am 30. März wird mal wieder ein ganz Grosser im Blues-Geschäft 70 Jahre jung

 

Eric Clapton

 

Wie doch die Zeit vergeht

 

Blueskalender wird sich dem Thema am 30.März 2015 ausführlich widmen.

 

 

Sollten alte oder neue Fans noch nicht in den Genuss einer Tour von Altmeister Eric Clapton gekommen sein, dann wird es höchste Zeit. In der aktuellen Ausgabe des Rolling Stones droht der Brite bereits mit seinem baldigen Ruhestand. Er würde noch weitermachen, wenn es nicht mittlerweile so anstrengend wäre.
"Das Bisschen auf der Bühne ist total easy. Wenn ich das in meiner Nachbarschaft machen könnte, wäre das klasse. Es gibt Leute in Texas, die nur in ihren Kreisen spielen und es hält sie am Leben. Aber für mich ist der wahre Kampf das Reisen. Und die einzige Möglichkeit das erträglich zu machen ist, so viel Geld auszugeben, dass du Verlust machst", erklärt Eric Clapton seine Entscheidung. Auf den Einfall mit dem Ruhestand ist er allerdings nicht alleine gestoßen.
"Also die Idee habe ich aus dem Buch von JJ [Cale]: Wenn ich 70 bin, höre ich auf. Ich werde nicht aufhören zu spielen oder Einzelkonzerte zu geben, aber ich werde wohl aufhören zu touren, denke ich", führt er aus. Eine kleine Chance bleibt also doch noch, Eric Clapton hin und wieder live bewundern zu können, aber vermutlich nicht ohne Aufwand.
Eine Sache nervt Eric Clapton am Reisen besonders, was gleichzeitig ein wichtiger Grund für einen Ruhestand wäre. Es geht um den Securitycheck am Flughafen: "Ich mache es nie richtig. Ich vergesse meinen Gürtel auszuziehen oder habe noch Kleingeld in der Tasche. Als Nächstes kommt dann immer 'Können sie kurz rüberkommen, bitte?' Das will ich einfach nicht mehr machen", sagt er dem Interviewer, nicht ohne dabei zu schmunzeln.

 Nach einer beispiellosen Karriere, 20 Grammygewinnen und unzähligen Alben soll für Eric Clapton bald Schluss sein. Nächstes Jahr  Im März 2015 wird er 70 und spätestens dann möchte sich Clapton aus dem Showgeschäft zurückziehen.
Er ist neben Bruce Springsteen und den Rolling Stones einer der dienstältesten Rocker unserer Zeit. Mit fast 70 Jahren bespielt Eric Clapton immer noch die Bühnen der Welt, nimmt Alben auf, fördert junge Künstler und scheint dabei keinerlei Ermüdungserscheinungen zu bekommen. das hat sich geändert. Gegenüber dem britischen Magazin Uncut äußerte der Meister den Plan, ab seinem 70. Geburtstag nicht mehr auf Tour zu gehen.
Strapazen der Tour "unerträglich"
Das bedeutet aber nicht, dass Clapton die Musik komplett an den Nagel hängen will. Ihm ist in erster Linie das Touren zu anstrengend geworden. Das ständige Ein- und Auschecken an Flughäfen und in Hotels und die enormen Kosten, die eine Tour mit sich bringen, sind Dinge, die dem Altrocker immer lästiger geworden sind. Mr. Slowhand bezeichnete die Strapazen auf Tour sogar als "unerträglich".
Feste Größe im Rock-Olymp
Seine erste Band gründete Clapton bereits mit 17 Jahren. Den Durchbruch schaffte er dann ein paar Jahre später als Gitarrist der Bluesrock Band Yardbirds. In dieser Zeit setzte sich sein Spitzname "Slowhand" durch. Dabei waren Claptons Hände alles andere als langsam. Das Rolling Stone Magazin wählte Clapton auf Platz zwei der hundert besten Gitarristen aller Zeiten.
Als einziger Künstler wurde Eric Clapton dreimal in der Rock'n'Roll Hall of Fame geehrt. So eine Ehre verpflichtet natürlich in gewisser Weise auch. So hat Clapton betont, dass sich sein Rücktritt lediglich auf das Touren bezieht. Musik machen will er aber weiterhin. 


Eric Clapton Celebrates 70th Birthday With 2015 Royal Albert Hall Shows
THREE MORE SHOWS ADDED! 20, 21 AND 23 MAY! ALL TICKETS ON SALE NOW.  Eric Clapton announced today a series of concert dates in celebration of his upcoming 70th birthday on March 30, 2015. The shows will take place at London’s Royal Albert Hall beginning Thursday, May 14, 2015 through Monday, May 18, 2015. Eric will be accompanied by his band members Paul Carrack, Steve Gadd, Nathan East, Chris Stainton, Sharon White and Michelle John.
The shows also mark 50 years since Clapton first played at Royal Albert Hall – his debut was on December 7, 1964 when he performed as part of the Yardbirds for BBC-2 TV’s “Top Beat Show.” Clapton returned to the venue four years later for Cream’s U.K. Farewell Concerts on November 26, 1968.
After his time with the Yardbirds in 1963, Clapton began a career as a professional musician that has seen numerous bands, an abundance of albums, countless worldwide sold out shows, an impressive array of accolades, unwavering critical acclaim and his consistent display of legendary guitar work. These concerts will mark his return to the stage after his limited global tour 2014 which included a headlining set at the New Orleans Jazz and Heritage Festival and shows in Japan, Singapore, UAE, Bahrain UK, Germany, Austria and Poland.

Eric Clapton at Royal Albert Hall 2015 Tour Dates (UPDATED)
Thursday, May 14 London, UK Royal Albert Hall
Friday, May 15 London, UK Royal Albert Hall
Sunday, May 17 London, UK Royal Albert Hall
Monday, May 18 London, UK Royal Albert Hall
Wednesday, May 20 *ADDED*
Thursday, May 21 *ADDED*
Saturday, May 23 *ADDED*


Eric Clapton - MTV Unplugged FULL concert - HQ 




Eric Clapton - Layla 




Eric Clapton - Baloise Session - Basel, Switzerland (2013)




Mittwoch, 11. Februar 2015

Meilensteinalben Blues I am the Blues Willie Dixon












Bob Hite hatte bis zu seinem Tod jedes Konzert mit den Worten „And don’t forget to boogie!“ beendet.

Daran anlehnend sage ich:

And don’t forget Willie Dixon

 

Bob Hite until his death ends of each concert with the words, "And do not forget to boogie!".
It leaning I say:
And do not forget Willie Dixon

 

Man muss sich heute nicht immer aktuelle CD´s kaufen. Seit Enführung der CD liegen auch die Aufnahmen älterer Bluesgrösen in sehr guter Audioqualität vor. Deswegen appeliere ich an alle, beschäftigt euch einmal mit diesen Bluegrössen. Eine CD von Willie Dixon lohnt sich immer.
In den 60ern wurden viele seiner besten Songs von britischen und amerikanischen Blues Rock-Bands interpretiert. Cream („Spoonful“), Led Zeppelin („I Can’t Quit You Baby“ und “You Shook Me”) und die Doors (“Back Door Man”) waren nur einige Rockgruppen, die Willie Dixons Kompositionen aufnahmen. Aber kennt ihr auch die Originale von Willie Dixon?

Spoonful ist ein Bluessong, der von Willie Dixon geschrieben wurde und durch die Coverversionen von vielen verschiedenen Bluesmusikern zu einem Standard wurde. Zuerst wurde der Song 1960 von Howlin’ Wolf aufgenommen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Spoonful

 

You have to buy not always current CD's today. Since the introduction of the CD are also photographs of older Bluesgrösen in very good audio quality. That's why I appeliere at all, once you busy with this blue sizes. A CD of Willie Dixon is always worthwhile.
In the 60s many of his best songs by British and American blues rock bands were interpreted. Cream ("Spoonful"), Led Zeppelin ("I Can not Quit You Baby" and "You Shook Me") and the Doors ("Back Door Man") were just some rock groups that took up Willie Dixon's compositions. But you know the originals of Willie Dixon?

Spoonful is a Blue song that was written by Willie Dixon and has become a standard by the covers of many blues musicians. First, the song was recorded in 1960 by Howlin 'Wolf.

http://en.wikipedia.org/wiki/Spoonful


Back Door Man ist der Titel eines Blues-Songs von Howlin’ Wolf, geschrieben von Willie Dixon. Er wurde 1960 als B-Seite von Wolfs Single Wang Dang Doodle auf Chess Records veröffentlicht. Beide Titel sind auf dem Album Howlin' Wolf enthalten, welches als Kompilation von sechs Chess-Singles aus dem Jahren 1960 bis 1962 erschienen ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Back_Door_Man

http://en.wikipedia.org/wiki/Back_Door_Man


I Can’t Quit You Baby ist ein von Willie Dixon geschriebener Blues-Standard, der durch den Chicago Blues-Musiker Otis Rush im Jahre 1956 erstmals aufgenommen wurde.[1] Der zwölftaktige Blues wurde von verschiedenen Musikern aufgenommen, unter anderem von Led Zeppelin, die ihn ihrem Debütalbum Led Zeppelin hinzufügten.
http://de.wikipedia.org/wiki/I_Can%E2%80%99t_Quit_You_Baby

http://en.wikipedia.org/wiki/I_Can%27t_Quit_You_Baby
You Shook Me -Text von Willie Dixon

Willie Dixon - Back door man 


 

Diese Bluesklassiker findet man auf dem folgendem Album von Willie Dixon.

I am the Blues

Willie Dixon 




http://www.amazon.de/I-am-Blues-Willie-Dixon/dp/B00000293E/ref=sr_1_8?s=music&ie=UTF8&qid=1422476280&sr=1-8&keywords=willie+dixon 


Willie Dixon ist der Mann, der nicht nur die Hits für Muddy Waters und Howlin’ Wolf schrieb, sondern auch Bands von den Yardbirds bis Queen beeinflusste. Dass Dixon nicht nur als Songwriter, sondern auch am Bass wie an der Gitarre oder (wie hier) am Mikro spielend seinen Mann stehen konnte, zeigt diese soundtechnisch ausnahmlos großartige Vinyl-Zusammenstellung seiner Hits. Obwohl man „Little Red Rooster“ oder „Backdoor Man“ eher durch und von Howlin’ Wolf kennt, glänzen diese Songs vom Meister himself intoniert in nicht minder leidenschaftlichem Licht.
http://www.guitar.de/willie-dixon-blues/ 





I Am the Blues ist ein Chicagobluesalbum von Willie Dixon, das 1970 auf Columbia veröffentlicht wurde.
Allgemeines
Ein Album I Am the Blues zu nennen, mag unbescheiden klingen, aber in diesem Fall ist es sicher nicht übertrieben. Willie Dixon gehört zu den Musikern, die den Chicagoblues formten. Er war, besonders in den Jahren, die er bei Chess Records arbeitete, der wichtigste Songschreiber und Produzent des Chicagoblues. Aus seiner Feder stammten einige der klassischen Titel des Genres. Auf diesem Album versammelte Dixon neun seiner Songs aus den 1950er- und 1960er-Jahren und nahm sie mit einer Studioband von bedeutenden Chicagobluesmusikern wie Walter Horton neu auf.
Das Album wurde in einer digital bearbeiteten Version 2008 auf CD neu aufgelegt, schon früher gab es einige Wiederveröffentlichungen. Die Wiederauflage ist Teil der Legacy Roots N' Blues Serie.

Titelliste
    Back Door Man (Dixon) – 6:12
    I Can't Quit You, Baby (Dixon) – 6:44
    The Seventh Son (Dixon) – 4:18
    Spoonful (Dixon) – 4:58
    I Ain't Superstitious (Dixon) – 4:07
    You Shook Me (Dixon, Lenoir) – 4:18
    (I'm Your) Hoochie Coochie Man (Dixon) – 4:52
    The Little Red Rooster (Burnett, Dixon) – 3:40
    The Same Thing (Dixon) – 4:40 




Originalinterpreten

    Howlin' Wolf: Back Door Man (1961), Spoonful (1960), I Ain't Superstitious, The Little Red
    Rooster (1961)

    Muddy Waters: You Shook Me (1962), (I'm Your) Hoochie Coochie Man (1954), The Same
   Thing (1964)

    Willie Mabon: The Seventh Son (1955)

    Otis Rush: I Can't Quit You, Baby (1956)


Willie Dixon - Spoonful 





I Am the Blues is the sixth studio Chicago blues album released in 1970 by the well-known bluesman Willie Dixon. It is also the title of Dixon's autobiography, edited by Don Snowden.
The album features songs written by Dixon and originally performed by other artists for Chess Records.
Original performances
Four of the nine songs on I Am the Blues – "Back Door Man", "Spoonful", "I Ain't Superstitious", "The Little Red Rooster" – were originally performed by Howlin' Wolf. "Back Door Man" and "Spoonful" were recorded by Howlin' Wolf in June 1960 featuring bass work by Willie Dixon, piano work by Otis Spann, drum work by Fred Below, and guitar work by Hubert Sumlin. "The Little Red Rooster" was recorded in June 1961 with guitar work by Howlin' Wolf and Hubert Sumlin, piano work by Johnny Jones, bass work by Dixon, and drum work by Sam Lay. "I Ain't Superstitious" was recorded in December 1961 with Howlin' Wolf, Hubert Sumlin, and Jimmy Rogers on guitar, Henry Gray on piano, Willie Dixon on bass, and Sam Lay on drums.[2]
The songs "You Shook Me" and "I'm Your Hoochie Coochie Man" were first recorded by Muddy Waters. "I'm You Hoochie Coochie Man" was recorded on January 7, 1954 with Waters on vocals and guitar, Little Walter on harmonica, Jimmy Rogers on guitar, Otis Spann on piano, Willie Dixon on bass, and Fred Below on drums.[3] "You Shook Me" was recorded on June 27, 1962.
"The Seventh Son" was recorded by Willie Mabon in 1955. "I Can't Quit You, Baby" was not even released on Chess Records, instead it was recorded and released by Otis Rush on the Cobra record label.
Reception
The Allmusic review of the album by Bruce Eder has the opinion that the production on the album was well done, but that the original performances were still better.[4] Robert Christgau feels that Dixon's singing ability on the album is not as good as it could be, because he doesn't need to be a good singer since he's a good composer and producer.[5]
Accolades
The album was inducted into the Blues Hall of Fame in 1986.[6]
Track listing
All songs written by Willie Dixon, except where indicated.

Side one
    "Back Door Man" – 6:08
    "I Can't Quit You, Baby" – 6:40
    "The Seventh Son" – 4:15
    "Spoonful" – 4:56
Side two
    "I Ain't Superstitious" – 4:03
    "You Shook Me" (Dixon, J. B. Lenoir) – 4:15
    "(I'm Your) Hoochie Coochie Man" – 4:48
    "The Little Red Rooster" – 3:36
    "The Same Thing" – 4:40


Personnel
The following people contributed to I Am the Blues:[1][7]
    Willie Dixon – vocals, bass
    Walter Horton – harmonica
    Lafayette Leake - piano
    Sunnyland Slim – piano
    Johnny Shines – guitar
    Clifton James – drums
    Abner Spector – producer

Willie Dixon: Seventh Son 







Willie Dixon


Willie Dixon (* 1. Juli 1915 als William James Dixon in Vicksburg, Mississippi; † 29. Januar 1992 in Burbank, Kalifornien) war einer der bedeutendsten US-amerikanischen Bluesmusiker (Gesang, Bass, Songwriter und Produzent).
Leben und Werk
Dixon hat die Entwicklung des Chicago-Blues in den 1950er und 1960er Jahren entscheidend geprägt. Als Studiomusiker und Hausbassist bei Chess Records ist er auf zahlreichen Plattenaufnahmen zu hören. Als Bassist von Chuck Berry trug er auch zum Siegeszug des Rock'n'Rolls bei. Zudem war Dixon als Songwriter und Produzent für die Chicagoer Blues-Label Chess Records und Checker Records eine regelrechte Songfabrik. Er schrieb viele der bedeutendsten Blues-Songs, wie Hoochie Coochie Man, Evil oder Back Door Man, die vor allem in den Interpretation von Muddy Waters und Howlin' Wolf bekannt wurden. Aber auch viele andere Blues-Legenden griffen seine Songs auf.
Einem breiten Publikum wurden seine Kompositionen bekannt, als in den 1960er Jahren britische Rockbands etliche Titel von Willie Dixon aufnahmen, beispielsweise die Rolling Stones (Little Red Rooster), Cream und Ten Years After (Spoonful), Led Zeppelin (I can't quit you, baby). Auch Elvis Presley, Grateful Dead, Jimi Hendrix, The Doors und viele spätere Bands wie die Black Crowes interpretierten seine Songs. Die Liste der Bands, die Dixons Songs interpretierten, ist lang und bedeutend. Willie Dixon konnte mit einem gewissem Recht von sich sagen: „I Am The Blues“; er gilt gleichzeitig als einer der wichtigsten Ecksteine der Rockgeschichte.
Ende der 1960er-Jahre besann er sich wieder auf seine eigene Karriere und stellte verschiedene Begleitgruppen (Chicago Blues Allstars) auf, mit denen er auf Tournee ging.
1989 veröffentlichte Dixon eine Autobiographie unter dem Titel I am the Blues. Ein eindrucksvoller Höhepunkt seiner musikalischen Laufbahn kam 1988 heraus: Hidden Charms (mit den Stücken: Blues you can't loose, I don't trust myself, Jungle swing, Don't mess with the messer, Study war no more, I love the life I live, I cry for you, Good advice, I do the job). 1980 wurde er in die Blues Hall of Fame der Blues Foundation aufgenommen. 1992 starb Dixon an Herzversagen. 2010 wurde sein Song "Spoonful" in der Interpretation von Howlin' Wolf in die Blues Hall of Fame (Classic of Blues Recording ) aufgenommen. 


Blues Legend Willie Dixon- I Am The Blues Live 




William James "Willie" Dixon (July 1, 1915 – January 29, 1992) was an American blues musician, vocalist, songwriter, arranger and record producer.[1] A Grammy Award winner who was proficient on both the upright bass and the guitar and as a vocalist, Dixon is perhaps best known as one of the most prolific songwriters of his time. Next to Muddy Waters, Dixon is recognized as the most influential person in shaping the post-World War II sound of the Chicago blues.[2]
Dixon's songs have been recorded by countless musicians in many genres as well as by various ensembles in which he participated. A short list of his most famous compositions includes "Hoochie Coochie Man", "I Just Want to Make Love to You", "Little Red Rooster", "My Babe", "Spoonful", and "You Can't Judge a Book by the Cover". These tunes were written during the peak of Chess Records, 1950–1965, and performed by Muddy Waters, Howlin' Wolf, Little Walter, and Bo Diddley; they influenced a worldwide generation of musicians.[3]
Dixon also was an important link between the blues and rock and roll, working with Chuck Berry and Bo Diddley in the late 1950s. His songs were covered by some of the biggest artists of more recent times, such as Bob Dylan, Cream, Jeff Beck, The Doors, Jimi Hendrix, Led Zeppelin, and The Rolling Stones.
Biography
Early life
Dixon was born in Vicksburg, Mississippi on July 1, 1915.[1] His mother Daisy often rhymed the things she said, a habit her son imitated. At the age of seven, young Dixon became an admirer of a band that featured pianist Little Brother Montgomery. Dixon was first introduced to blues when he served time on prison farms in Mississippi as an early teenager. He later learned how to sing harmony from local carpenter Leo Phelps. Dixon sang bass in Phelps' group The Jubilee Singers, a local gospel quartet that regularly appeared on the Vicksburg radio station WQBC. Dixon began adapting poems he was writing as songs, and even sold some tunes to local music groups.
Adulthood
Dixon left Mississippi for Chicago in 1936. A man of considerable stature, at 6 and a half feet and weighing over 250 pounds, he took up boxing; he was so successful that he won the Illinois State Golden Gloves Heavyweight Championship (Novice Division) in 1937.[4] Dixon turned professional as a boxer and worked briefly as Joe Louis' sparring partner. After four fights, Dixon left boxing after getting into a fight with his manager over being cheated out of money.
Dixon met Leonard Caston at the boxing gym where they would harmonize at times. Dixon performed in several vocal groups in Chicago but it was Caston that got him to pursue music seriously.[5] Caston built him his first bass, made of a tin can and one string. Dixon's experience singing bass made the instrument familiar. He also learned the guitar.
In 1939, Dixon was a founding member of the Five Breezes, with Caston, Joe Bell, Gene Gilmore and Willie Hawthorne. The group blended blues, jazz, and vocal harmonies, in the mode of the Ink Spots. Dixon's progress on the Upright bass came to an abrupt halt during the advent of World War II when he resisted the draft as a conscientious objector and was imprisoned for ten months.[1] After the war, he formed a group named the Four Jumps of Jive and then reunited with Caston, forming the Big Three Trio, who went on to record for Columbia Records.
Pinnacle of career
Dixon signed with Chess Records as a recording artist, but began performing less, being more involved with administrative tasks for the label. By 1951, he was a full-time employee at Chess, where he acted as producer, talent scout, session musician and staff songwriter. He was also a producer for Chess subsidiary Checker Records. His relationship with Chess was sometimes strained, although he stayed with the label from 1948 to the early 1960s. During this time Dixon's output and influence were prodigious. From late 1956 to early 1959, he worked in a similar capacity for Cobra Records, where he produced early singles for Otis Rush, Magic Sam, and Buddy Guy.[6] He later recorded on Bluesville Records.[7] From the late 1960s until the middle 1970s, Dixon ran his own record label, Yambo Records, along with two subsidiary labels, Supreme and Spoonful. He released his 1971 album Peace? on Yambo, as well as singles by McKinley Mitchell, Lucky Peterson and others.[8]
Dixon is considered one of the key figures in the creation of Chicago blues. He worked with Chuck Berry, Muddy Waters, Howlin' Wolf, Otis Rush, Bo Diddley, Joe Louis Walker, Little Walter, Sonny Boy Williamson, Koko Taylor, Little Milton, Eddie Boyd, Jimmy Witherspoon, Lowell Fulson, Willie Mabon, Memphis Slim, Washboard Sam, Jimmy Rogers, Sam Lay and others.
In December 1964, The Rolling Stones reached No. 1 in the UK Singles Chart with their cover version of Dixon's "Little Red Rooster".[9]
Copyright battles
In his later years, Willie Dixon became a tireless ambassador for the blues and a vocal advocate for its practitioners, founding the Blues Heaven Foundation. The organization works to preserve the blues' legacy and to secure copyrights and royalties for blues musicians who were exploited in the past. Speaking with the simple eloquence that was a hallmark of his songs, Dixon claimed, "The blues are the roots and the other musics are the fruits. It's better keeping the roots alive, because it means better fruits from now on. The blues are the roots of all American music. As long as American music survives, so will the blues." In 1977, unhappy with the royalties rate from ARC Music, he and Muddy Waters sued the Chess-owned publishing company, and with the proceeds from the lawsuit set up Hoochie Coochie Music.[10]
In 1987, Dixon received an out-of-court settlement from Led Zeppelin after suing them for plagiarism, in relation to their use of his music for "Bring It On Home" and his lyrics from his composition "You Need Love" (1962) for their track "Whole Lotta Love".[11]
Dixon's health deteriorated increasingly during the seventies and the eighties, primarily due to long-term diabetes. Eventually one of his legs had to be amputated.[1] Dixon was inducted at the inaugural session of the Blues Foundation's ceremony, and into the Blues Hall of Fame in 1980.[12] In 1989 he was also the recipient of a Grammy Award for his album, Hidden Charms.[13]
Death and legacy
Dixon died of heart failure[14] in Burbank, California on January 29, 1992,[1] and was buried in the Burr Oak Cemetery in Alsip, Illinois. Dixon was posthumously inducted into the Rock and Roll Hall of Fame in the "early influences" (pre-rock) category in 1994.[15] On April 28, 2013, Dixon's grandson, Alex Dixon, was inducted into the Chicago Blues Hall of Fame along with his grandfather.[16]
Actor and comedian Cedric the Entertainer portrayed Dixon in Cadillac Records, a 2008 film based on the early history of Chess Records.[17][18]
Tributes
    French singer-songwriter Francis Cabrel refers to Dixon in the song "Cent Ans de Plus" on
   his 1999 album Hors-Saison. Cabrel cites the artist as one of a number of blues influences,
   including Charley Patton, Son House, Blind Lemon, Robert Johnson, Howlin' Wolf, Blind
   Blake and Ma Rainey.

    Canadian rock musician Tom Cochrane wrote a song entitled "Willie Dixon Said" that
    appeared on his 1999 album X-Ray Sierra.

    Bob Dylan credited Willie Dixon for the music of the song "My Wife's Hometown" on his
    album Together Through Life and gave special thanks to Dixon's estate.

    Bernie Taupin English lyricist, poet, singer and painter, best known for his long-term
    collaboration with Elton John is actively campaigning for Willie Dixon's posthumous
    induction in the Songwriters Hall of Fame

Samstag, 31. Januar 2015

Empehlung The Blues Company - „Ain´t Nothing But...“








Empfehlung 

The Blues Company - „Ain´t Nothing But...“




 

Da hat Toscho nebst Konsorten so ziemlich unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit ein preisverdächtiges Set heraus gehauen, dass es in sich hat. Das Set „Ain´t Nothing But...“ besteht aus einer CD und einer DVD und beinhaltet ein „Silent-Konzert“, bei dem die Zuschauer den Sound über Kopfhörer war nehmen. So steht überall im Raum der perfekte Sound zu Verfügung. Aus technischen Gründen kann das natürlich keine Großveranstaltung sein, sondern die Zahl der Zuschauer und Zuhörer ist auf 100 beschränkt.
Die Zuschauer sitzen auf Sesseln, Sitzsäcken und Sofas und die Band spielt nicht auf einer Bühne sondern hat sich mitten unter das Publikum gemischt.


Blues Company - Official Album Trailer 




Die Blues Company – Pioniere, Perfektionisten und Preisträger
Seit über 35 Jahren stehen sie auf der Bühne, haben mehr als 3.500 Auftritte in 14 Ländern gespielt und 26 Alben veröffentlicht – diese Zahlen der Blues Company sind durchaus beeindruckend und machen deutlich, dass die Musiker um Mastermind Todor Todorovic den Blues in Deutschland ganz entscheidend geprägt haben. Doch noch viel beeindruckender als diese nackten Zahlen ist die Art und Weise, wie Todorovic, denn alle Welt nur „Toscho“ nennt, den Blues mit seinen Mannen auf der Bühne zelebriert. Toscho lässt die Gitarre bei seinen perlend-eleganten Läufen fliegen, seine unverwechselbare Stimme gibt den Songs ihren markanten Ausdruck.
Ein Geheimnis des BC-Erfolgs ist gewiss die personelle Kontinuität in der Band, die für eine stabile musikalische DNA sorgt: So ist Mike Titre als zweiter Gitarrist und zweite Stimme der Blues Company bereits seit 1980 an Toschos Seite, Drummer Florian Schaube sitzt seit 2000 hinter dem Schlagwerk und Bassist Arnold Ogrodnik als Nesthäkchen ist auch schon seit 2008 an Bord. Bei Bedarf kann dieses Line-Up noch durch die Bläser der „Fabulous BC Horns“ um Trompeter Uwe Nolopp und Saxofonist Volker Winck und die Chorsängerinnen Seda Devran und Klara Preuss, den stimmgewaltigen „ Soul Sistaz „ verstärkt werden. 


Setlist

01 - My Guitar and me
02 - The Blues been good to me
03 - Ol what´s her name
04 - Bad Decision
05 - If I only Could
06 - The Mirror
07 - Keep on Singing the Blues
08 - Plastic People
09 - Mr. TNT
10 - You drive me crazy
11 - No Idea
12 - Driver through Texas
13 - (I´m just an) Ol Blues Singer
14 - Things won´t be the same
15 - Till the Lights go out 


Blues Company - My Guitar And Me 




Der ganze Aufwand hat sich gelohnt. Das Konzert wird in einer hervorragenden Audioqualität sowie auf der CD als auch auf der DVD wiedergegeben, die Bildqualität auf der DVD ist ebenfalls hervorragend.
Das Set ist für 25 € direkt bei der Band zu bekommen, eine Investition die sich auf jeden Fall lohnt.

 
 
"My Guitar And Me" ist mit herrlichen Breaks versehen. Ein Gitarrensolo und ein kleines Basssolo sind zu hören, die Bläsergruppe mit Uwe Nolopp (Trompete) und Volker Winck (Saxophon) gibt der Musik den notwendigen Drive. Toschos markanter Gesang zeigt uns, dass wir es mit der Blues Company zu tun haben. Die Band investiert in diesem Konzert ihre gesamte Bühnenerfahrung von mehr als 3500 Auftritten.
Die Backing Vocals von Seda Devran und Klara Preuss ergänzen den Gesang in hervorragender Weise.

Bei “Blues been good to me” zeigt Mike Titre, dass er auch ein hervorragender Harpspieler ist.

Ich möchte jetzt nicht jeden einzelnen Titel durchkauen, nur ein paar Highlights benennen.
Bei Titel 07 - „Keep on Singing the Blues“ lässt Todor „Toscho“ Todorovic keinen Zweifel aufkommen: „You like Helene Fischer, but I keep on singing the Blues“

Mit „Driving through Texas“ werden die Fans mit auf einen Roadtrip durch den Süden Amerikas bis nach Mexiko genommen. „Hier geht’s um Sheriffs, Knarren und Mörder-Frauen“, erklärt Titré, der auch gleich den Frontgesang übernimmt, um wie üblich einen rustikaleren Touch in den Sound einzustreuen. 




So erzählen die Herren in ihren brillanten Zwölftaktern die immer gleichen, immer wieder berührenden Geschichten vom Aufwachen am Morgen und dem Kater, wenn ihr Baby fort ist, oder sie flehen irgendeine Mama an, sie doch bitte nicht zu verlassen, weil sonst der blaue Himmel grau und düster wird. Oder sie machen deutlich, dass der Blues nicht nur Musik, sondern ein Gefühl ist, und wie endlos lang und steinig die Straße ist, über die sie nun schon so viele Jahre pilgern. * Aber die Blues Company hat noch mehr zu sagen: Neben den Songs über die alltäglichen Sorgen spielt die Band auch besonders intensiv ihre Songs über aktuelle Themen wie Hochwasserkatastrophen, Bürgerkrieg, etc.Und wenn man diesen originellen Typen zusieht und zuhört, wünscht man sich, dass sie noch geraume Zeit mit ihrer Blues- Botschaft "on the road" sind.

http://www.bluescompany.de/de/media.php#info


Blues Been Good/ Blues Company, feat The fab. BC Horns & The Soul Sistaz 2014-05-18 




 


 

Mittwoch, 28. Januar 2015

Meilensteinalben Blues Folk Blues Band Stefan Diestelmann (Künstler)












Meilensteinalben Blues

    Best Blues Albums ever




In dieser Reihe werde ich Bluesalben vorstellen, die jeder Bluesfan kennen sollte.

 

Folk Blues Band

Stefan Diestelmann (Künstler)

 






Stefan Diestelmann Live - 3.Oktober 1996 - Kuppelhalle Tharandt - Teil 1 


https://www.youtube.com/watch?v=0Jfu5u5bYy0&x-yt-cl=84503534&x-yt-ts=1421914688 




Das Album "Folk Blues Band" von Stefan Diestelmann ist sicherlich nur für einen begrenzten Personenkreis ein Meilensteinalbum - für die Kunden aus der ehemaligen DDR. Im Mutterland des Blues wird man das Album kaum kennen. Trotzdem, das Album hat es nach wie vor in sich. Es ist eine der ersten Blues-LP einer DDR-Blues-Band.
Heute würde man das Album als akustisches Bluesalbum einordnen, früher war es einfach nur geiler Blues. Bei der Instrumentierung der Kerngruppierung gibt es meiner Meinung zwei Besonderheiten:
1. Die Band kommt ohne Schlagzeug aus
2. Neben dem Kontrabass (Rüdiger Philipp), der akustischen Gitarre (Stefan Diestelmann) der Bluesharp (Bernd Kleinow und Stefan Diestelmann) kommt die Geige von Dietrich Petzold zum Einsatz.
Wir waren eine richtig dufte Gruppe“, erinnert sich Bernd Kleinow an die ersten Konzerte der Stefan Diestelmann Folk Blues Band, ”aber die Besetzung war so untypisch, dass alle erst mal guckten: Was machen die denn da?“
Neben dem Sänger und Gitarristen Diestelmann und Kleinow an der Mundharmonika spielten Dietrich Petzold (Geige) und Rüdiger Philipp (Kontrabass). Es gab keine Elektrogitarre und kein Schlagzeug. Für das normale Rockpublikum war das erst mal ein Schock. Und keiner klatschte.

Doch dazu ist's dann doch nicht gekommen. Die Menge begann zu toben. Diestelmann, damals 28 Jahre alt, wurde zu einer Leitfigur für den Blues in der DDR.

Stefan Diestelmann Palast der Republik 1984 





Für das Album wurde die Kerngruppierung gezielt ergänzt:
Wolfgang Fiedler (p)
Volker Schlott (Sax)
Es werden Bluesklassiker (Ma Babe, Caldonia) ebenso wie Eigenkompositionen (Reichsbahn-Blues) mit riesiger Spielfreude dargeboten.
Der Knaller ist aber ein Ausschnitt aus einem Konzert mit Fusion und Memphis Slim im Palast der Republik (Ich war dabei).

Doch trotz 200.000 verkauften Platten sind es 1979 schon sieben von vierzehn Bezirke, wo er nicht auftreten darf, weil sein Publikum Ordnung und Sicherheit gefährdeten.



Die Scheibe ist nach wie vor ein Muss für jeden Kunden und auch für jeden deutschen Bluesfan. Holt die Scheibe raus und spielt sie wieder oder besorgt sie euch im Netz, sie wird immer noch gehandelt.
Der 29. Januar ist dafür ein guter Tag, denn dieser Tag ist der Geburtstag von Stefan.


Caledonia Boogie 





Text auf der LP von Werner Sellhorn


Vitalität, Spontanität und folkloristische Züge zeichnen den Blues aus, der entstanden im vergangenen Jahrhundert als Musik der schwarzen Amerikaner heute auch von vielen weißen Musikern und Gruppen gespielt wird. Dass solche Adaptionen oft nur modischen Charakter tragen und den Blues kommerziell ausschlachten darf nicht darüber hinwegtäuschen, wie andererseits auch ehrliches Bemühen um Authentizität und kreative Verarbeitung wirksam wird.
Stefan Diestelmann, geboren l949„ hat sich seit Mitte der 60´iger Jahre intensiv mit dem Blues beschäftigt.
Aber erst im Frühjahr 1977 gründete er, nachdem er in verschiedenen anderen Gruppen musiziert hatte, eine eigene Formation. Die „Stefan Diestelmann Folk Blues Band“, die unsere Schallplatte vorstellt, gehört" zu denen, die den Blues pflegen und aus ihm Anregungen für eigene musikalische Ausdrucksweisen zu gewinnen suchen. Das wird schon daraus deutlich, dass die Titelauswahl sowohl Standards des Blues umfasst als auch eigene Kompositionen, in denen der Blues nur mehr
eine anregende und vermittelnde Rolle spielt.
Stefan Diestelmann ist der musikalische und organisatorische Mittelpunkt der Gruppe; seine Mitspieler tragen, wie z.B. beim Titel „Flamenco“„ zur Ausformung der Musik bei:
Dietrich Petzold hat u. a. in der Band von Uschi Brüning seine Erfahrungen gesammelt,
Rüdiger Philipp kommt von verschiedenen Rock Bands und spielte schon in der Gruppe
VAIH HU“ mit Diestelmann zusammen. Bernd Kleinow ist Amateur und hauptberuflich Fernmeldeingenieur.
Als Gäste von der Jazz-Rock-Band „Fusion“ sind der Keyboardspieler Wolfgang Fiedler und der Saxophonist Volker Schlott mit von der Partie. Bei einem Titel ist sogar die gesamte Fusion-Band zu hören, einem Konzertmitschnitt nämlich, der bei der Tournee mit dem Bluesveteranen
Memphis Slim gemacht wurde. Ihm hat Stefan Diestelmann einen seiner schönsten Solotitel
gewidmet, um damit seine Verehrung für ihn auszudrücken: „Blues für Memphis Slim“.
Werner Sellhorn (1978)

Memphis Slim, meinen Mitspielern und allen„ die an dieser Platte mitgewirkt haben, meinen herzlichen Dank
Stefan Diestelmann

Blueser in der DDR-2 




Setlist
01. Reichsbahn-Blues (3:44)
02. Ma Babe (3:57)
03. Blues für Kinder (2:23)
04. Key to the Highway (3:14)
05. Caldonia (4:37)
06. Flamenco (8:48)
07. Blues für Memphis Slim (4:29)
08. Rockin The House (2:29)
09. Stormy Monday Blues (4:23)

Diestelmann