Aus bestimmten Gründen beschäftige ich mich im Moment ausgiebig mit dem Blues. Als Erinnerung an meine Studien habe ich dieses Tagebuch (diesen Blog) angelegt. So kann ich meine Suchergebnisse gut abspeichern und Euch daran teilhaben lassen. Für einen Täglichen Bluestip reicht die Zeit leider nicht mehr. Deshalb wird es diese Beiträge in Zukunft unregelmässig geben. Ich tue mein Bestes.
Trampled Under Foot ist eine heiße Bluesband aus Kansas, die Bob
Margolin zu Recht als „one of the most popular und visible bands on
today‘s blues scene“ gelobt hat. Es ist eine Familienband, die aus einer
Schwester und zwei Brüdern besteht. Danielle, Kris und Nick haben nicht
mehr zurück geschaut, seit sie im Jahr 2008 die 24. International Blues
Challenge in Memphis gewonnen haben. Seither haben wir von ihnen zwei
exzellente Alben, „Wrong Side of the Blues“ (2011) und im Juli dieses
Jahres „Badlands“ zu hören bekommen. Letzteres erreichte Platz 1 der
Billboard Blues Charts. Von Gary Burnett. Der Name der Band stammt von
einem Song von Led Zeppelin, zu finden auf dem 1975 erschienenen Album
„Physical Graffiti“ und sie spielt ungezügelten Bluesrock. Die
Geschwister stammen aus einer Blues-Famiilie und haben unüberhörbar ein
tiefes Verständnis davon, worum es im Blues geht. Danielle Schnebelen
sagt: „Blues bedeutet für mich raue Emotion. Er ist das, was Deine Seele
durch Musik erzählt. Er kann nicht nachgemacht werden, man kann ihn
nicht kaufen. Er hat keine Limits und Du kannst ihm definitiv nicht
davonlaufen. Ich lerne, wer ich bin durch den Blues, durch die Songs,
die ich schreibe, die Musik, die ich spiele. Ich lerne, wie stark ich
bin und wie absolut verletzlich ich mich manchmal fühle ebenso.“ Ihr
Brudeer Kris stimmt Willie Dixon zu der sagte Blues is the truth: „Der
Blues ist die Wahrheit im Leben, in der Liebe und in persönlichen
Erfahrungen.“
Das neue Album „Badlands“, das nach Meinung der „Blues
Revue“ das Album sein könnte, das alle anderen im Rennen um das Beste
Blues Album des Jahres schlagen könnte, ist vollgepackt mit Melodieen
voller Soul, leidenschaftlichem Gesang, pulsierendem Schlagzeug und
eingängigen Gitarren-Riffs. Das ist moderner elektrischer Blues vom
Besten. Schlagzeugen Kris Schnebelen hat gesagt, der Blues solle
„modern, voller Energie und Seele, vibrierend und überhaupt die beste
Live-Musik, die man sich vorstellen kann, sein.“ Mit diesem Album haben
TUF das Bulls-Eye in der Beziehung getroffen.
Einer der
herausragenden Songs ist „Dark of the Night“, musikalisch eine
einnehmende, funkige Nummer, die von Keyboard-Riffs und Danielles rauhem
und gefühlvollem Gesang vorangetrieben wird. Der Text wirft einen
langen, harten und ralistischen Blick auf die Welt um uns herum. Und ihm
gefällt nicht, was es zu sehen und zu hören gibt: „Schreie, die in den
Straßen wiederhallen ... und in meinem Verstand“, „Schreie von Müttern,
die ihre Babies schon zu Beginn ihres Lebens verlieren.“ „Ein Leben zu
leben ohne dieses Elend, sollte doch nicht zu viel verlangt sein,“ singt
Danielle.
Der Song erkennt, dass der Abstand der zwischen Reichen
und Armen besteht wächst, selbst in den modernen westlichen Demokratien
2013. “People can’t eat, Wind up on the street Doin’ things they said
they’d never do, Just to make ends meet.” Die Wohlstandskluft zwischen
dem oberen Prozent und den unteren 99 Prozent in der wohlhabendsten
Nation, den USA, ist so groß wie zuletzt vor rund 100 Jahren, wenn man
den jünfsten Studien von Ökonomen der Universität Berkeley, der Pariser
School of Economics und der Oxford University folgt. In den Vereinigten
Staaten verfügen 20 Prozent der Menschen mittlerweile über 80 Prozent
des Reichtums, während 60 Prozent der Bevölkerung nur noch rund fünf
Prozent des Reichntums besitzt.
Großbritannien kehrt nach einem im
letzten Jahr veröffentlichten Report von Oxfam in großer Schnelligkeit
zu Dickenschen Verhältnissen bei der Ungleichheit zurück. Und wenn wir
noh weiter in die Welt blicken, dann gehören 0,1 Prozent aller Menschen
rund 80 Prozent des finanziellen Reichtums.
“Where’s it all gone?”,
fragt das Lied und klagt dann, dass die Höflickeit verschwunden ist.
Höflichkeit und nachbarschaftliche Gesinnung sind immer die Opfer einer
aggressiven Anhäufung von Reichtum in einer Gesellschaft. Der
Alttestamentler Walter Brueggemann charakterisiert die Herrschaft der
ägyptischen Pharaonen als die einer bedenklichen Anhäufung von Reichtum.
Es sei „eine räuberisches System, dass frei von nachbarschaftlichem
Verhalten die Machtlosen wie ersetzbare Einzelteile behandelt. Er
beobachtet die gleiche Dynamik in unserer modernen Welt und kommt zum
Schluss, dass Anhäufung von Reichtum nachbarschaftliches VErhalten
zerstört.
Wass ist zu tun? Die Ungleichheit in der Welt ist ein
komplexes Problem, das ungleihe Steuern beinhaltet, unfaire
Handelsbedingungen, die die ärmeren Nationen benachteiligt, globale
Klimaerwärmung, ein kaputtes Bankensystem und Spekulation mit
Grundbedürfnissen der Menschen. Einige dieser Dinge kann man nicht
schnell reparieren, obwohl schon viel erreicht werden kann, wo immer
normale Menschen „Genug“ schreien und sich für Veränderungen
zusamenschließen. TUF‘s Lied verweist auf eine andere, viel
grundlegendere Notwendigkeit:
“We clearly can’t do it alone, we need some help to get across.
So let’s get it together, Join hands one and all
Turn this world around before we take a fall
We need the Holy Spirit, and his praises shine
Every child needs a brother and a mother needs some love in their life
And He brings joy with that healing light
To make it through the dark of the night.”
“Well,
we’re crying for a change,” sagt der Song - und die Veränderung beginnt
mit mir. Mit der Hilfe des Heiligen Geistes muss jeder Einzelne seinen
Teil beitragen, einander die Hand zu reichen, anderen etwas Liebe in ihr
Leben zu geben und nach dem „heilenden Licht“ zu suchen, mit dem man
die Dunkelheit der Nacht überwinden kann.
Die Geschwister Danielle, Kris und Nick Schnebelen wuchsen mit Blues
Musik auf. Ihre Eltern, Bob und Lisa waren in der Kansas City Blues
Szene aktiv, spielten in lokalen Bands und im Wettbewerb der Kansas City
Blues Challenge. Bob und Lisa Band schafften es nicht zur
Internationalen Blues Challenge nach Memphis - aber ihren Kindern gelang
es. Die Geschwister spielten zu Anfang in separaten Bands beschlossen
dann aber das ganze in der Familie zu halten. Als TUF 2008 zur IBC nach
Memphis kamen wurden sie von einer großen, enthusiastischen
Anhängerschaft und Familie aus ihrer Heimat begleitet. Als TUF dann den
ersten Platz gewannen und Nick auch noch den Albert King Award als
Bester Gitarrist gewann, war das ein toller Erfolg für die Schnebelen
Familie und für Kansas City.
Seitdem sind TUF auf einer endlosen
Reise des Erfolgs, werden immer beliebter und waren wiederholt
Headliner in Clubs & Festivals rund um die Welt und mit an Bord der
Legendary Blues Cruise. CDs und eine DVD erschienen auf ihrem eigenen
Label (TUF Records). Ihr aktuelles Album „Wrong Side of the Blues“
von Tony Braunagel produziert mit Gastauftritte von Mike Finnigan, Kim
Wilson und Johnny Lee Schell erschien bei Vizztone. Wenn Menschen in
der Zukunft von den großen Blues Dynastien sprechen, musikalische
Familien, mit der gleiche musikalische Atemluft und gleicher Kunstform,
stehen die Chancen nicht schlecht wenn zu den Allmans, den Dickinsons,
den Burnsides den Brooks und den Neals ... auch die Schnebelens genannt
werden.
Heute sind TUF eine der heißesten Bands im Blues Geschehen.
Danielle kann sich an keinen Moment in ihrem Leben erinnern, in dem sie
es nicht liebte vor Publikum auf zu treten. Ob auf Familienfesten oder
Veranstaltungen, sie nahm Jazz-und Ballettunterricht und spielte
Tenorsaxophon in einer Schulband. Als sie 12 war sah sie zum ersten mal
eine Bluessängerin, Koko Taylor, die im Blues for School Programm
auftrat. Von da an wusste sie, dass diese Musik ihre Leidenschaft
für den Rest ihres Lebens sein würde. 1999 gründete sie ihre eigene Band
"Fresh Brew" mit Kansas City Musik-Veteranen Steve Gronemeyer, Steve
Hicks, Chuck Payne und Terry Roney. Während dieser Zeit sprach sie zum
ersten mal mit ihren Brüdern über eine Familien-Band. Sie und ihr Bruder
Kris müssten dafür nach Philadelphia umziehen wo Bruder Nick lebte und
sie müsste Bass-Gitarre lernen damit alles in der Familie bleibt. Es
dauerte ein paar Jahre der Übung und um Geld zu sparen um alles Realität
werden zu lassen. Nick spielte in der Band Killing Floor die sehr
erfolgreich waren. K-Floor wie sie später hiessen tourten mit Johnny
Winter, Robin Trower, Robert Cray, Derek Trucks, George Thorogood, Steve
Miller und James Brown.
2004 wurde Fresh Brew aufgelöst, sie
zog um nach Philadelphia und spielte Bass bei The Nortons, tourte durch
den Mittleren Westen und hatte Zeit für gelegentliche Auftritte mit
ihren Brüdern. Daraus wurde nach zwei Jahren Trampled Under Foot. http://www.kulturring-schoeppingen.de/100326/trampled-under-foot-usa.html
Trampled Underfoot - I'd Rather Go Blind (Denver Mile High Blues Festival 2010)
Aus Kansas City kommen die Geschwister Danielle, Kris und Nick Schnebelen, die sich nach einem Led Zeppelin Song nennen: Trampled Under Foot. Sowohl als Band, als auch einzeln haben sie folgende Preise und Nominierungen erspielt: 2008 gewannen Nick Schnebelen den Albert King Award
der International Blues Challenge als «vielversprechendester Gitarrist
des Jahres» und alle drei den Preis als beste Band. Für die 33. Ausgabe
des Blues Music Awards 2012 sind sie gleich in 2 Kategorien nominiert:
Beste Band und beste DVD (The Emporium to the Orpheum). Danielle Schnebelen
ist ausserdem als beste Bassistin nominiert. 2006 erschien ihre erste
CD, seither haben sie vier weitere Alben veröffentlicht, die ausnahmslos
wohlwollend bis begeisternd aufgenommen worden sind.
Am 18. Mai 2012 spielen sie im Rahmen der BluesNow! Konzerte im
Volkshaus in Basel. Sie treten damit zwar nicht zum ersten Mal in der
Schweiz aus, wie im Promotext des Veranstalters angekündigt. 2010 waren
sie bereits in Sierre
zu erleben. Sie dürften aber nicht so bald wieder hier zu sehen
sein. In jedem Fall garantieren sie einen grossartigen Abend mit bestem,
zeitgenössischem Blues. Unbedingt hingehen!
Blues singer, guitar
player and songwriter Debbie Bond has been paying her dues to play the
blues in the Alabama backwoods for over 30 years and performs with soul
and emotion. She has been described as sounding like a cross between
Bonnie Raitt and Janice Joplin but Debbie does it her own way with a mix
of house rockin’ covers and originals. . . Bond is fully licensed to
thrill!
Debbie has been associated
with many great blues masters, starting with sharing her band with the
late, great Johnny Shines. She has since worked with or performed
alongside Jerry “Boogie” McCain, James Peterson, Eddie Kirkland, Kenny
Neal and many more, as well as touring in the US and Europe playing
guitar with Lil' Jimmy Reed, Little Whitt and Big Bo, Eddie Kirkland and
Sam Lay. Most recently, Bond was guitar player for the outstanding
Alabama bluesman Willie King.
Born in Los Angeles, California,
her family moved to England when she was eight years old, where she
fell in love with the blues and formed her first band. At age 22, Debbie
visited Alabama and was surprised and delighted to discover Alabama’s
rich blues music culture. She decided to stay and dedicated herself to
bringing the amazing Alabama blues to a wider audience. In 1995 she
co-founded the Alabama Blues Project, an organization with a mission to
preserve and promote the rich, living heritage of Alabama blues. She has
received numerous awards for her work in blues education and together
with the staff and musicians at the Alabama Blues Project has introduced
the blues to tens of thousands of children and adults. She is a regular
on the Southeast club and festival circuit and has performed overseas
in England, Ireland, Scotland, Germany, Luxemberg, France, Switzerland,
and Italy.
Was erhofft sich der Konzertbesucher von einer Band, die DELTA
MOON heißt und im US-Bundesstaat Georgia zuhause ist? Vermutlich
anständigen Delta-Blues, gerne auch eine ordentliche Kelle schwülstigen
Swamp- oder Southern-Rock, auf jeden Fall irgendetwas, dass an die
Herkunft der Südstaaten-Band erinnert. Nun, diese Hoffnungen wurden am
gestrigen Abend im Maschinenhaus voll und ganz erfüllt, denn DELTA MOON
boten einen erstklassigen Mix aus genau diesen genannten Rezepturen.
2010 schlug die Band erstmals bei uns in Berlin auf. Damals war es eher
ein Zufall, der Tom Gray und seinen Mannen den Auftritt im "GARBÁTY"
bescherte. Ich war zwar selber nicht dabei, aber glaubt man den
Augenzeugenberichten, wurde es ein unvergesslicher, legendärer Abend,
denn DELTA MOON rockten den Laden wie kaum jemand zuvor. Meine
persönliche Live-Premiere des Quartetts aus Atlanta, Georgia, liegt
fast auf den Tag genau ein Jahr zurück, denn da spielten sie genau wie
gestern im Maschinenhaus, einer der drei Konzert-Locations auf dem
Gelände der Kulturbrauerei. Es war seinerzeit am 20.4.2012 ein derart
phantastischer Abend, dass für mich eine unbedingte Wiederholung schon
damals beschlossene Sache war.
Wie so oft in Berlin boten sich
auch an diesem Wochenende wieder mehrere Termine an, die man hätte
besuchen können. In der Kulturbrauerei drohten sich am Freitag gleich
zwei wunderbare Veranstaltungen unter demselben Dach gegenseitig die
Besucher zu stehlen. So trat im Kesselhaus JAN PLEWKA mit seinem RIO
REISER-Programm auf, während eine Treppe höher DELTA MOON auf
ordentlichen Besucherzuspruch wartete. Wofür ich mich entschied, ist
bekannt. Mit dieser Entscheidung stand ich glücklicherweise nicht
alleine da. Es zeigte sich, dass sich die Band aus den Staaten immer
größerer Beliebtheit erfreut und somit den Status als Geheimtipp
eigentlich ablegen kann. Neben meinen Deutsche Mugge-Kollegen Thorsten
und Wieland, die wie ich grandiose Livemusik schätzen, entdeckte ich mit
WALDI WEIZ und MATZE STOLPE auch zwei Musiker unser deutschen
Bluesszene unter den gut gelaunten und erwartungsfreudigen Zuschauern.
Das Herz der Band bilden die beiden Gitarristen Tom Gray und Mark
Johnson. Witzig ist die Story um das Kennenlernen der beiden Freunde.
Tom Gray wollte Mark vor einigen Jahren auf dem Parkplatz eines
Musikaliengeschäftes eine Dobro-Gitarre seines Vaters verkaufen. Mark
kaufte zwar die Gitarre nicht, aber dafür wurden die Telefonnummern
getauscht, und die beiden begannen gemeinsam zu musizieren. So fing
alles an, und was daraus wurde, sah und hörte man gestern Abend wieder.
Erwähnenswert ist auch noch die Herkunft des Bandnamens. Als Tom und
Mark eines schönen Tages von einem Trip zu MUDDY WATERS' Hütte in
Clarksdale, mitten im Mississippi-Delta gelegen, zurückkehrten, standen
sie so unter dem Eindruck des Erlebten, dass Mark meinte, DELTA MOON
wäre doch ein sehr schöner Name für ihre Band. So geschah es dann auch.
Dieses kleine Nest Clarksdale mit seinen gerade mal 20.000 Bewohnern
bietet übrigens ganz viel Raum für Geschichten rund um den Blues, denn
von hier und aus der näheren Umgebung stammen unvergessene Musiker wie
JOHN LEE HOOKER, MUDDY WATERS oder SAM COOKE. Es gäbe noch vieles mehr
zu Clarksdale zu erzählen, doch für diese Art Bericht gibt es bei
Deutsche Mugge noch keine Rubrik.
Nun
ist es ja an sich nichts Außergewöhnliches, wenn eine Band zwei
Gitarristen im Line-Up hat. Die Besonderheit bei den beiden DELTA
MOON-Klampfern jedoch besteht darin, dass sie beide Slide-Gitarre
spielen. Und das ist dann doch schon seltener anzutreffen. Unterstützt
von Bassman Franher Joseph und Darren Stanley an den Drums bildeten sie
eine Einheit, die von Anfang an riesigen Spaß machte und für sehr viel
Zustimmung beim Publikum sorgte. Das ist ja nicht immer einfach, denn
der Berliner Konzertbesucher will erst einmal erobert werden. Für DELTA
MOON kein Problem. Schon als sie kurz nach 20 Uhr den "Midnight train"
einfahren ließen, schwappte dieses unvergleichliche Südstaaten-Feeling
über und ließ die Meute vor der Bühne jubeln und in rhythmische
Zuckungen verfallen. In den nächsten zweieinhalb Stunden änderte sich
daran auch nichts, die Intensität verstärkte sich höchstens noch.
Zwei gleichberechtigte, den Sound bestimmende Slidegitarren - das
verlangt nach ausgeklügelten Arrangements. Ich weiß nicht, wie sie das
hinbekommen haben, aber es gelang vorzüglich. Während Mark Johnson die
klassische Bottleneck-Technik favorisierte und bis zur Perfektion darbot
(was auch MATZE STOLPE anerkennend feststellte), bevorzugte Kollege Tom
Gray das Gitarrenspiel in der Lapsteel-Stilistik, was schon manchmal
ein wenig verwegen aussah. Dabei lag die Gitarre auf Oberschenkelhöhe
mit den Saiten nach oben. Gray griff mit der Hand nicht um den
Gitarrenhals herum, sondern legte seine Hand auf den Hals auf, wobei das
Slideröhrchen nicht wie üblich auf einem Finger steckte, sondern
irgendwie zwischen Daumen und Zeigefinger festklemmte. Die Saiten selbst
wurden mit Hilfe von kleinen Krallen gezupft, die per Ring auf die
Finger geschoben wurden. Wie gesagt, es sah verwegen aus. Doch dieses
Klanggebilde nahm gefangen, faszinierte, begeisterte. Man fühlte sich
regelrecht durch einen schmierigen Mississippi-Sumpf stapfen. Perfekt
dazu passte Tom Grays raue, knarzende, leicht heisere Stimme, die im
Einklang mit der Musik eine Atmosphäre erzeugte, die schon mal
sehnsüchtige Erinnerungen an alte ZZ TOP-Zeiten aufkommen ließ, als
diese noch dem Blues frönten. Kurz gesagt: genauso muss Südstaaten-Musik
klingen! Etwas dreckig, rau, treibend und schwitzig-brodelnd. Für den
nötigen Groove sorgten der aus Haiti stammende Franher Joseph, der seine
vier Tieftöner-Saiten mit der typisch karibischen Coolness und
Relaxtheit zupfte, sowie der mit enormer Wucht agierende Drummer Darren
Stanley. Letzterer überzeugte mittendrin mit einem kurzen, aber dafür
umso intensiveren Schlagzeugsolo, was das sachkundige Auditorium völlig
zu Recht mit großen Ovationen bedachte.
Herrlich, wie Tom Gray
und Mark Johnson sich immer wieder die Slide-Soli zuwarfen. Beide sind
absolute Meister ihres Faches. So professionell sie aber auch sind,
hatten sie dennoch merklich Spaß und Freude an dem, was sie da
fabrizierten. Des Öfteren ließen sich die Besucher zu spontanen
Beifallsbekundungen für solistische Leistungen hinreißen, was die
Musiker mit einem zufriedenen Lächeln quittierten. Der Höhepunkt des
Ganzen war für mich der Titelsong ihres 2004er Albums "Going down
south". Die
Nummer eignete sich aufgrund ihres funkigen Rhythmuskorsetts perfekt
dazu, als Tummelplatz für solistische Auswüchse mit Sessioncharakter zu
dienen. Genau das passierte auch und gipfelte darin, dass Gray und
Johnson sich plötzlich einträchtig nebeneinander auf den Bühnenrand
setzten und den Song durch ein minutenlanges Slide-Duell der
Spitzenklasse auf Überlänge dehnten. Es war, als würden sich die beiden
Gitarren auf eine ganz intime Art und Weise miteinander unterhalten.
Einfach herrlich. Dicht umringt von den begeisterten Fans, erzeugten
diese Momente echte Gänsehautatmosphäre. Aber auch sonst sorgte die
gelungene Titelauswahl für einen gleichbleibend hohen Unterhaltungswert.
Schön war, dass nicht nur aktuelles Material zu erleben war, sondern
durchaus auch manche ältere Nummer, wie z.B. das schön vorwärts
marschierende "Shake `em down" vom Debütalbum "Delta Moon" (2002),
"That's it" aus dem Jahr 2004, oder auch "Jessie Mae", "Blind Spot" und
einige andere Frühwerke der Southern-Bluesrocker. Wenngleich natürlich
die Masse der Titel von den beiden letzten Alben "Hellbound Train" und
"Black Cat Oil" stammten. Hier holten mich hauptsächlich der swampende
"Hellbound train" mit seinem ungeheuren Groove und der in die Beine
gehende "Black Coffee"-Aufguss ab. Waren die meisten Songs Werke aus der
eigenen Notenküche, fehlte natürlich auch die eine oder andere
Coverversion nicht, allen voran das wohl schon tausendfach
fremdgedudelte, uralte "You got to move" von Altmeister MISSISSIPPI FRED
McDOWELL. Es gibt halt Nummern, die kann man noch weitere hundert Jahre
schrammeln, ohne dass sie sich abnutzen - dieses "You got to move"
gehört für mich dazu.
Wer schon mal auf einem DELTA MOON-Konzert
war, freute sich wahrscheinlich genauso diebisch wie ich auf den
definitiv letzten Song des Abends. Band wie Fans (dazu war wohl
inzwischen ein jeder im Saal geworden) hatten mittlerweile ein superbes
Stimmungslevel erreicht, so dass es Sänger Tom Gray leicht fiel, das
Maschinenhaus-Publikum zum Mitsingen des sich monoton wiederholenden
"All night long"-Refrains zu animieren. Währenddessen schraubten die
Musiker Darren's Schlagzeug auseinander, was diesen natürlich nicht
davon abhielt, weiter zu trommeln. Als jeder der Musiker sein eigenes
Trommelteil in der Hand hielt, marschierten sie von der Bühne runter und
in Polonäse-Manier einmal quer durch die Massen, dabei das Schlagwerk
bedienend und gemeinsam mit allen Anwesenden immer weiter "All night
long" singend. Großer
Jubel begleitete die Herren dann zurück auf die Bühne und bildete den
Schlussakkord eines durch und durch großartigen Konzertes. Unmittelbar
im Anschluss an ihren Abgang von der Bühne standen Tom Gray, Mark
Johnson, Darren Stanley und Franher Joseph auch schon am
Merchandise-Stand und plauderten mit den Besuchern, verkauften und
signierten ihre CDs, Platten und T-Shirts und sorgten somit für einen
rundum gelungenen Ausklang eines ganz tollen Abends.
Auf dem
Nachhauseweg dachte ich - warum auch immer - an die Menschen, die sich
den Samstagabend mit dem Pop-Titan und seinen Casting-Kaspern versauen,
und dabei möglicherweise auch noch RTL und die Telekom durch ihre Anrufe
reich machen. Ich kann dazu nur eins sagen: Leute, geht raus, besucht
die vielen kleinen Musikklubs, die es auch außerhalb von Berlin zur
Genüge gibt. Da wird für kleines Geld ehrliche, handgemachte Livemusik
für jeden Geschmack geboten. Diese Musiker verdienen es, dass man ihnen
zuschaut, und sie danken es mit Leistung. Am gestrigen Abend im
Maschinenhaus war wieder genau dieses zu erleben. Es war ein irres
Konzert einer phantastischen Band, die mit Sicherheit auch bei ihrem
nächsten Gastspiel in Berlin ein volles Haus haben wird. Im Übrigen
sollte jeder, der ein bisschen was für Blues und dessen vielfältige
Spielarten übrig hat, immer mal auf die GARBÁTY-Konzerte schauen. Was da
für die kommenden Monate auf dem Plan steht, lässt mich mit der Zunge
schnalzen und sorgt bei mir für enorme Vorfreude auf manches zu
erwartende Konzert.
Delta Moon - 'Black Cat Oil' - New Album Announcement
'Ein bleischwerer Bass dringt aus den Boxen der Anlage und rollt
unaufhörlich wie zähflüssiger Brei quer durch den Saal. Unterstützt wird
er durch ein eindringliches Schlagzeugspiel, das sich ebenfalls langsam
und dennoch druckvoll in der Halle ausbreitet und den gesamten Raum in
eine eigenartige, magische Stimmung versetzt. Immer wieder werden
singende Slide-Gitarrenklänge sehr gefühlvoll aus dem alten
Orange-Verstärker gestreut. Der Sound verfliegt und eine Lap
Steel-Klampfe setzt ein. Auch sie wird mit dem Bottleneck bearbeitet.
Nach einigen Minuten vereinigen sich beide Instrumente zu einer Einheit,
erklingen eine Zeitlang im Duett, um sich dann wieder voneinander zu
lösen und sich im Zwiegespräch zu duellieren' - so in etwa könnte man
einen ganz typischen Song von Delta Moon bei einem Live-Konzert beschreiben.
Das Quartett aus Atlanta um die beiden Gründungsmitglieder Tom Gray und Marc Johnson
gehört mit ihrem durchdringenden Swamp Rock schon seit einigen Jahren
zu den Geheimtipps in unserer Republik und konnte so ihre Fangemeinde
ständig vergrößern. Auch in Isernhagen waren sie schon live zu erleben
und sorgten so auch an diesem Samstag für eine gut gefüllte Bluesgarage,
zumal sie mit "Black Cat Oil" ein brandneues Album am Start hatten, das
entsprechend promotet werden wollte. So war es natürlich gar keine
Frage, dass auch RockTimes unbedingt dabei sein musste, um Delta Moon auf der Bühne zu begutachten.
Schon gleich beim Opener machten die beiden Gitarristen deutlich, dass
sie den angestrebten Gruppensound endgültig gefunden haben. Schließlich
wollten die Zwei ihre Slide-Gitarren zu einem einzigen großen
Klanggebilde vereinigen, wie sie es von David Lindley und Ry Cooder
bei einem gemeinsamen Auftritt beim New Orleans Jazz Festival erlebt
hatten. Und das klappte hervorragend. Wie schon erwähnt, ließen sie,
ständig wechselnd, ihre Instrumente singen, jammten zusammen und
dividierten sich dann wieder auseinander, sodass die einzelnen Songs
sehr unterhaltsam und abwechslungsreich gespielt wurden, obwohl sie alle
über ähnliche Strukturen verfügten. Und das alles passierte auf einem
ganz hohen musikalischen Level, denn die beiden Gitarristen haben eine
enorme Klasse an den Saiten.
Auch die Rhythmus-Sektion scheint bei Delta Moon inzwischen eine feste Größe geworden zu sein. Nach etlichen Personalwechseln an Bass und Schlagzeug sind Franher Joseph (seit dem Jahr 2007) und der neue Drummer Marlon Patton,
der auch schon auf dem aktuellen Album zu hören ist, fest installierte
Gruppenmitglieder, die sich blind verstehen und perfekt aufeinander
abgestimmt sind. Da sie auch vom Können her an die Klasse der beiden
Frontmänner heranreichen, ist Delta Moon nun eine optimale Einheit geworden. So verwunderte es auch nicht weiter, dass es ein Schlagzeugsolo von Patton gab, bei dem den Zuhörern der Atem stockte. Das war schon die hohe Schule der Drum-Kunst.
Auch stimmlich konnte Tom Gray durchaus überzeugen. Die Vocals
passen sehr gut zu der Musik, obwohl er nicht über eine herausragende
Akrobatik im Kehlkopf verfügt, was aber bei diesen Sounds auch gar nicht
nötig ist. Ich kenne zwar die früheren Aufnahmen von Delta Moon nicht, aber die Vorstellung, dass diese Art von Musik von weiblichen Wesen (Vorgängerinnen am Mikrofon waren Gina Leigh und Kristin Markiton)
geträllert wurde, wirkt doch etwas befremdlich auf mich. Aber ich lasse
mich natürlich gern vom Gegenteil überzeugen, wenn ich mal die
Gelegenheit bekomme, die älteren Sachen der Band zu hören. So ist
jedenfalls Tom Gray für mich die ideale Besetzung für Delta Moons Leadgesang.
Neben den neuen Songs aus dem aktuellen Longplayer "Black Cat Oil" gab
es natürlich einen Querschnitt durch die bisherige Geschichte der Band.
Dabei bleibt festzustellen, dass Delta Moon live doch noch
erheblich rauer zu Werke geht, als auf ihren Studio-Produktionen. Der
Sound weist auf der Bühne wesentlich mehr Ecken und Kanten auf und wirkt
doch erheblich kraftvoller als bei den Aufnahmen aus der Konserve. So
würde sich ein Live-Album in der aktuellen Besetzung dringend anbieten,
um die wahre Stärke von Delta Moon hervorzuheben. Und dabei wäre
ein authentischer Mitschnitt einer kompletten Show ganz wichtig, der die
ganze Stimmung einfängt, die bei diesen Gigs vorherrscht. Aber das wird
wohl ein relativ schwieriges Unterfangen werden, denn an diesem Samstag
stand Delta Moon fast auf die Minute genau drei Stunden auf der Bühne.
Neben den Eigenkompositionen gab es auch die eine oder andere sehr
gekonnt gespielte Coverversion, von denen "You Gotta Move" und "Who Do
You Love" (bekannt geworden durch die Fassung von Juicy Luzy)
noch die Gängigsten waren. Doch auch diesen Versionen drückte die Band
ihren ureigenen Stempel auf. Ebenfalls dabei war eine Reminiszenz an Bo Diddley und konnte selbstredend ebenfalls voll überzeugen.
Eine Besonderheit muss aber unbedingt noch erwähnt werden, denn das war
auch für mich gänzlich neu. Während der dritten Zugabe stimmte die Band
einen sich ständig wiederholenden Refrain an, den das Publikum recht
schnell verinnerlichte und mitsang. Währenddessen nahmen die Musiker ihr
Drumkit auseinander und machten sich, jeder mit einem Teil der
Schießbude bewaffnet, zu einer Polonäse durch alle Etagen der
Bluesgarage auf, immer diese eine Textzeile auf den Lippen. Diese
Einlage war ein herrlicher Abschluss eines ganz starken Konzertes.
Es war eine staubtrockene
Angelegenheit, die Theaterstübchen-Macher Markus Knierim am Montagabend
in seinem Club präsentierte: Im Spannungsfeld zwischen spröder
Soundgestaltung, rhythmischer Raffinesse und fein geerdeter Spielkultur
marschierte der Mississippi-Wanderzirkus um den Gitarristen und Sänger
Tom Gray durch ein stilistisch üppig bewachsenes Gebiet, dessen
Erkundung den vielen Gästen sichtlich Freude bereitete.
Frisch und leidenschaftlich
02.05.09: DELTA MOON - Bluesgarage Isernhagen
Geschicktes
Bottlenecking und abwechslungsreiche Slide-Techniken sorgten für eine
modern aufbereitete Bluesatmosphäre, zu der auch die schnellen
Chicago-Beats und die Open-Tuning-Klangcharakteristik der Gitarren
beitrugen. Höhepunkte setzten Gray und sein Partner Mark Johnson während
ihrer Parallel-Soli, während Bassist Franther Joseph und Schlagzeuger
Marlon Patton ein grundsolides Fundament legten.
Puristischer
Minimalismus durchzieht die Kompositionen ihrer aktuellen CD „Black Cat
Oil“, und obwohl sie sich längst nicht so weit aus dem Fenster lehnen
wie ein Buddy Guy oder John Mayer, strahlen die Songs frisch und
leidenschaftlich. Tom Grays Stimme klingt wie die von Eric Clapton nach
einer durchzechten Nacht. Und ab und an verirrt sich auch mal ein
Popakkord oder ein Jazzbeat in die Arrangements. Das passte aber alles
so gut zusammen, dass sich die Gäste vehement eine Zugabe erklatschten,
die es dann in sich hatte. Mit „Who do You Love“ (Bo Diddley) gaben
Delta Moon noch einmal Vollgas und drückten viel Schwung in den
Partykeller.
Named
"Canada's Darling of the Blues" by the press and often compared to
Janis Joplin for her raw and emotional performances on stage, Layla Zoe
was born in British Columbia, Canada in the late 70's. Raised on her
father's love of the blues and a diverse record collection, she started
singing at an early age and had her first experiences on stage with her
father's band at age fourteen. Now after releasing six albums (You Will,
Shades of Blue, Live at Errington Hall, Hoochie Coochie Woman, The
Firegirl and Sleep Little Girl), penning a self-published book of poetry
(Diary of a Firegirl), and moving from BC to Toronto to Montreal in the
past 7 years, Layla has gained a reputation as one of the hardest
working young blues women in Canada.
Following
a win at the Compo10 Blues Songwriting Competition in Finland in 2006,
Layla began touring Europe and has made a name for herself on festival
stages and blues clubs in Germany, Belgium, Luxembourg, France,
Switzerland and most recently the Czech Republic. Receiving high praise
from the late Jeff Healey after performing with him at his club in
Toronto, Layla continues to wow audiences all over the world with her
"Blues Fire." Layla Zoe's album "Sleep Little Girl" released on Cable
Car Records in Germany in late 2011 has taken her music and presence in
the blues community to a new level since her collaboration with German
Guitar sensation Henrik Freischlader who co-wrote and produced the
album. Layla will release her 7th album, also produced by and co-written
with Henrik Freischlader, titled "The Lily" on August 30th, 2013.
Layla Zoe is a force to be reckoned with and is changing the face of the roots and blues community.
Layla Zoe Sleep little girl music video
Layla Zoe's "Sleep Little Girl" Music video directed and filmed by
Richard Olak in British Columbia. Song off the album "Sleep Little Girl"
available at www.cablecarrecords.de and iTunes. Song lyrics by Layla
Zoe and guitar and music by Henrik Freischlader. For more information
visit www.layla.ca or www.myspace.com/laylazoe. Make-up by Samantha Rae
of virgo visual artistry, 2012
Layla Zoe - Audio Samples from "The Lily" - Produced by Henrik Freischlader
Zwischen den beiden Buchstützen ("Glory, Glory, Hallelujah"/"Hey, Hey, My, My") des zweiten Layla Zoe-Albums für Cable Car Records befinden sich neun Kompositionen von Henrik Freischlader
und den Texten der aus Kanada stammenden Sängerin mit der fulminanten
Stimme. Mit dem Opener traut sich die Künstlerin etwas. Man braucht
entweder Mut oder hat die innere Überzeugung, dass man einen so
bekannten Gospel-Klassiker wie "Glory, Glory, Hallelujah" ohne
Peinlichkeiten hinbekommt. Layla Zoe bringt es, auch noch a
cappella, mit ihrer Gänsehaut-Stimme auf den Punkt und meistert die als
gesanglich kritisch geltenden Phasen mit viel Soul auf den Stimmbändern.
Toller Opener und super Ohren-Magnet für den Hörer.
Ob man auch vom abschließenden Neil Young-Song "Hey, Hey, My, My" so begeistert sein kann? Jetzt wird die Künstlerin von Henrik Freischlader, der auf dem Album für Gitarre, Bass, Schlagzeug und Backing Vocals zuständig ist, sowie dem Hammond-Zauberer Moritz Fuhrhop
begleitet. Die Gitarre sägt ähnlich, wie die des knarzigen Amerikaners.
Allerdings sind die Sechssaiter-Alleinfahrten die Ausrufezeichen des
Tracks und natürlich Layla Zoe mit ihrem Gesang.
Der Songwriter hat der Kanadierin sozusagen die
Melodien auf ihren hübschen Körper geschrieben. Da gibt es mit herrlich
twangig riffender E-Gitarre offensive Ausflüge ins Country und Balladen,
die sich in Sichtweite eines Taschentuchs befinden. "Gemini Heart" ist
der langsame 12-Takter und Türöffner für das Blues-Herz des Hörers. Henrik Freischlader
nimmt sich den Freiraum für ein hinreißendes Solo und was beide an
Chor-Stimmung erzeugen ist famos. Dieses Stück gehört eindeutig zu den
Highlights der Platte.
Die ist übrigens durchgehend toll. Vermutungen
darüber, wen sie in "Never Met A Man Like You" meint, werden hier nicht
angestellt. Aber wenn sie für den Angebeteten
»I would crawl through the desert, baby on my hands and knees
Just to feel the water of the babylon sea«
wird und sie unter anderem singt:
»You are my best friend until the end. I would pray any day at your steeple«
dann muss dieser Mann besonders sein.
Musikalisch eingebetet wird diese Nummer mit tierisch gutem Groove und
rockige Blues-Gitarre. Feine Riffs umgarnen scharfe Sechssaiter-Licks. Layla Zoes Stimme und der 12-Takter von Henrik Freischlader sowie Moritz Fuhrhop bilden eine verschworene Gemeinschaft. Da passt keine Zeitungsseite dazwischen. Klasse!
Mit großformatigem Chorgesang brilliert "Why You
So Afraid". Man öffnet ein Überraschungspaket, bis oben hin gefüllt mit
Funk. Hammer, diese treibende Dynamik. "Gemini Heart" war ja schon ein
längerer Track, aber jetzt ist "Father" an der Reihe. Fast achteinhalb
Minuten Slow Blues. Großartig, diese Stimmung, diese Atmosphäre der
Sehnsucht. Das Wechselspiel zwischen intensiver Wunscherfüllung und
entspannter Dramatik spricht hier Bände. Brillant!
Layla Zoe legt allerdings noch eine
Schüppe drauf ... das Titelstück "The Lily" kratzt an der Marke von zehn
Minuten. Am Ende der Spielzeit wurde der Hörer davon überzeugt, dass es
hier keine einzige Sekunde Füllstoff gibt. Faszinierend, wie man sich
im weiten Meer der balladesken Ausleger wohl fühlt. Jetzt bleibt man so
ziemlich auf einer Wellenlänge und kann die Dynamik ständig auf Spannung
halten. Zum Abschluss wird auf der Zielgerade ("I Choose You"/"They
Lie") nochmals mit Virtuosität gerockt. Die letzte Minute des Young-Tracks gehören ausschließlich den Feedback-Spielereien von Henrik Freischlader.
"The Lily" ist vielschichtig und Layla Zoe hat mit diesem Album einen perfekten Nachfolger für Sleep Little Girl
veröffentlicht. Viele Lilien zieren den Garten. Ihre Blüten sind
anmutig und ein echter Blickfang. Im übertragenen Sinn kann so etwas
auch über die vorliegende Platte sagen.
Zierlich
und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze
ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts
im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.
Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen
Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige
Stücke zu hören - Headbanging inklusive.
"Glory" macht Gänsehaut
Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla
Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch
ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory,
Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.
Zweiter Auftritt im Piano
Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und
das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle
"beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu
sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach
der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer
rockigen Seite.
Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit
ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch
stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die
auch schnellere Songs ausfüllen kann.
Zierlich und wild
Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn
mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie
optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre
wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo
Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen
Haare hin und her, hoch und runter.
Rockige Nummern
Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen
Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück
"Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das
habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit
ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im
Publikum einige Lacher erntet.
Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt
ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern
noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar
mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.
Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-west/blues-saengerin-layla-zoe-mit-rockigen-seiten-id8476139.html#plx1877491025
Meine Generation mit DDR-Wurzeln hat eine Menge verpasst. Das
ist unbestritten. Auch und vor allem, was Rockmusik angeht. Manchmal tut
das noch weh, aber manchmal erkennt man darin auch eine Chance. Noch
lebe ich, der Schrebergarten, wenn ich denn einen hätte, würde
verkrauten und Reiseveranstalter hätten mit Opas wie mir ständig leere
Busse. Mich
zieht es noch immer zu den Wurzeln, statt zum Frühbeet und ich brauche
Adrenalin statt Jogging. Mich locken Folk, Blues, Boogie und all die
anderen Verführer und diese Typen, die nach Rock'n'Roll riechen, wie der
Blueser einer ist. Sie brauchen nicht schön, aber sie müssen ehrlich
sein.
Da steht eine vor mir, mit einer Löwenmähne wie einst
Maggie Bell von Stone The Crows, mit einem Gesicht wie die Madonna von
da Vinci, und die versetzt mich in einen Zustand, als hätte ich gerade
erst mal zwei Lebensdekaden auf dem Buckel. Plötzlich weiß ich wieder,
Rockmusik ist doch Sex und Leidenschaft. LAYLA ZOE kommt aus Kanada und
wird dort liebevoll "Canada's Darling Of The Blues" genannt. Die Medien
glorifizieren sie schon als "Janis Joplin der Neuzeit" und die Fans
verliehen ihr den Ehrentitel "Firegirl", ob ihrer roten Haare, aber wohl
auch ihrer hitzigen Show wegen. Wenn all das einem aus den neuen,
verwendeten Ländern zu Ohren kommt, dann muss er auf die Piste, hin zur
Kulturbastion Torgau an der Elbe. Ich kann nicht anders.
LAYLA ZOE (Kanada) in Erfurt/ Museumskeller (24. September 2013)
Gespannt durfte man auf LAYLA ZOE (ausgesprochen: So) sein, die in Fach-
und Fankreisen gern als „Canada’s Darling Of Blues“ gefeiert wird. Auch
hier galt vor dem Konzertbesuch: Kein Einlesen oder Einhören in die
Bio- und Diskografie! Und so kam nicht von ungefähr, dass ich Layla
sofort von Anbeginn an mit einer gewissen Janis Joplin -insbesondere
optisch- in Verbindung brachte. Nein, Janis „The Pearl“ Joplin hatte ich
nie live erleben dürfen. Jedoch gibt es über sie bekanntermaßen
genügend Videomaterial und so drängt sich einem dieser Vergleich
zwischen beiden unweigerlich auf. Auch stimmlich versucht sich eine
LAYLA ZOE eng an ihrem Vorbild zu orientieren. Was ihr sehr
augenscheinlich auch gelingt. Mag sein, dass Layla perfekt in das
Bluesgenre einzuordnen ist. Mein Eindruck (und der eines Erstbesuchers
ihrer Konzerte) war allerdings ein anderer. Diese kleine, zierliche,
charismatische, rothaarige und von Tattoos überfrachtete Frau beherrscht
noch viel mehr als „nur“ den Blues. Gleich zu Beginn (und zum Finale)
beindruckt sie mit perfektem phrasierten Gospelgesang. Um dann auch
gleich mit ihrer 3-Mann-Band loszurocken, als gebe es kein Morgen mehr.
Klar, ist diese Frau ein Hingucker! Das weiß sie zu genau! Und so lässt
sie ihre Stimme so perfekt aus dem inneren Ich an die Öffentlichkeit
pulsieren, um im nächsten Augenblick optisch die wildesten
Körper-Bewegungen -barfuß versteht sich- zu zelebrieren und ihre Mähne
noch einen Kick wilder um sich tanzen zu lassen.
Sicherlich kommt
diese vordergründige Blues-Zuordnung nicht von ungefähr. Ist sie doch
seit ein paar Jahren mit dem deutschen Vorzeige-Blueser Henrik
Freischlader eng befreundet. Und jener hat nicht nur ihr neuestes
Produkt „The Lily“ (gerade veröffentlicht) produziert und außer den
Keyboard-Passagen alle Instrumente eingespielt. Nein, auch an den
Vorgänger „Sleep Little Girl“ (2011) hatte er bereits deutlich Hand
angelegt und beide konsequenterweise auch auf seinem eigenen Label
veröffentlicht. In ihrem Heimatland selbst brachte Layla bisher 5 Alben
heraus. Wieder einmal beweist sich an diesem Beispiel, dass die deutsche
Musiklandschaft international momentan als sehr prägend und innovativ
gilt. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass auch eine LAYLA ZOE für
ihre Begleitband auf dieser Europa-Tour deutsche Spitzenmusiker
ausgewählt hat (natürlich auch aus finanziellen Gründen wie schon bei
Andrew Collberg kurz umschrieben). Und wenn Henrik Freischlader gerade
mal Zeit hat, dann gibt er selbst den Guitarhero in ihrer Band. In
Erfurt im gut gefüllten (etwa 100 Besucher) Museumskeller (einem Club
der Extraklasse) war das (leider) nicht der Fall. Jedoch braucht sich
ein Jan Laacks gerade deshalb keinesfalls zu verstecken. Ist es doch
immer wieder wohltuend, solch talentierte Musiker erleben zu können. Zu
dieser Kategorie gehört auch der junge Basser Gregor Sonnenberg. Und ein
Hardy Fischötter hält als gestandener Drummer das „Ensemble“ auf der
Basis seiner Erfahrungen -schließlich spielte er Höchstselbst bei Henrik
Freischlader- außergewöhnlich gut zusammen. Das Layla Zoe mehr als nur
den Blues beherrscht, beweist sie nicht nur damit, dass sie ihre Version
vom Neil Young Klassiker „Hey Hey, My My“ auf ihr neuestes Album
befördert hat, sondern auch, dass dieses Cover fester Bestandteil ihrer
momentanen Setlist auf dieser Tour ist. Und wer sich das Symbol von
Hunab Ku (die Maya lassen grüßen) auf den linken Fuß tätowieren lässt,
gehört schon deshalb zur spirituellen Extraklasse!
Zierlich
und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze
ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts
im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.
Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen
Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige
Stücke zu hören - Headbanging inklusive.
"Glory" macht Gänsehaut
Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla
Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch
ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory,
Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.
Zweiter Auftritt im Piano
Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und
das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle
"beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu
sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach
der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer
rockigen Seite.
Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit
ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch
stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die
auch schnellere Songs ausfüllen kann.
Zierlich und wild
Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn
mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie
optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre
wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo
Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen
Haare hin und her, hoch und runter.
Rockige Nummern
Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen
Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück
"Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das
habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit
ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im
Publikum einige Lacher erntet.
Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt
ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern
noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar
mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.
Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-west/blues-saengerin-layla-zoe-mit-rockigen-seiten-id8476139.html#plx826311531
Zierlich
und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze
ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts
im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.
Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen
Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige
Stücke zu hören - Headbanging inklusive.
"Glory" macht Gänsehaut
Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla
Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch
ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory,
Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.
Zweiter Auftritt im Piano
Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und
das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle
"beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu
sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach
der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer
rockigen Seite.
Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit
ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch
stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die
auch schnellere Songs ausfüllen kann.
Zierlich und wild
Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn
mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie
optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre
wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo
Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen
Haare hin und her, hoch und runter.
Rockige Nummern
Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen
Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück
"Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das
habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit
ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im
Publikum einige Lacher erntet.
Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt
ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern
noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar
mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.
Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-west/blues-saengerin-layla-zoe-mit-rockigen-seiten-id8476139.html#plx826311531
Zierlich
und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze
ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts
im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.
Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen
Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige
Stücke zu hören - Headbanging inklusive.
"Glory" macht Gänsehaut
Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla
Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch
ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory,
Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.
Zweiter Auftritt im Piano
Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und
das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle
"beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu
sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach
der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer
rockigen Seite.
Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit
ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch
stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die
auch schnellere Songs ausfüllen kann.
Zierlich und wild
Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn
mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie
optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre
wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo
Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen
Haare hin und her, hoch und runter.
Rockige Nummern
Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen
Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück
"Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das
habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit
ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im
Publikum einige Lacher erntet.
Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt
ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern
noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar
mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.
Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Zierlich
und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze
ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts
im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.
Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen
Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige
Stücke zu hören - Headbanging inklusive.
"Glory" macht Gänsehaut
Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla
Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch
ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory,
Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.
Zweiter Auftritt im Piano
Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und
das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle
"beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu
sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach
der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer
rockigen Seite.
Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit
ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch
stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die
auch schnellere Songs ausfüllen kann.
Zierlich und wild
Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn
mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie
optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre
wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo
Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen
Haare hin und her, hoch und runter.
Rockige Nummern
Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen
Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück
"Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das
habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit
ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im
Publikum einige Lacher erntet.
Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt
ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern
noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar
mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.
Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-west/blues-saengerin-layla-zoe-mit-rockigen-seiten-id8476139.html#plx826311531
Zierlich
und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze
ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts
im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.
Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen
Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige
Stücke zu hören - Headbanging inklusive.
"Glory" macht Gänsehaut
Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla
Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch
ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory,
Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.
Zweiter Auftritt im Piano
Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und
das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle
"beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu
sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach
der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer
rockigen Seite.
Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit
ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch
stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die
auch schnellere Songs ausfüllen kann.
Zierlich und wild
Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn
mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie
optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre
wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo
Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen
Haare hin und her, hoch und runter.
Rockige Nummern
Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen
Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück
"Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das
habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit
ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im
Publikum einige Lacher erntet.
Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt
ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern
noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar
mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.
Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Zierlich
und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze
ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts
im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.
Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen
Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige
Stücke zu hören - Headbanging inklusive.
"Glory" macht Gänsehaut
Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla
Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch
ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory,
Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.
Zweiter Auftritt im Piano
Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und
das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle
"beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu
sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach
der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer
rockigen Seite.
Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit
ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch
stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die
auch schnellere Songs ausfüllen kann.
Zierlich und wild
Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn
mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie
optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre
wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo
Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen
Haare hin und her, hoch und runter.
Rockige Nummern
Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen
Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück
"Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das
habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit
ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im
Publikum einige Lacher erntet.
Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt
ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern
noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar
mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.
Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Zierlich
und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze
ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts
im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.
Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen
Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige
Stücke zu hören - Headbanging inklusive.
"Glory" macht Gänsehaut
Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla
Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch
ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory,
Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.
Zweiter Auftritt im Piano
Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und
das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle
"beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu
sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach
der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer
rockigen Seite.
Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit
ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch
stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die
auch schnellere Songs ausfüllen kann.
Zierlich und wild
Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn
mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie
optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre
wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo
Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen
Haare hin und her, hoch und runter.
Rockige Nummern
Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen
Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück
"Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das
habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit
ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im
Publikum einige Lacher erntet.
Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt
ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern
noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar
mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.
Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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