Mittwoch, 23. Oktober 2013

Trampled Under Foot

Trampled Under Foot


 

http://www.tufkc.com/

 

 

 
Trampled Under Foot - Badlands EPK 



Trampled Under Foot ist eine heiße Bluesband aus Kansas, die Bob Margolin zu Recht als „one of the most popular und visible bands on today‘s blues scene“ gelobt hat. Es ist eine Familienband, die aus einer Schwester und zwei Brüdern besteht. Danielle, Kris und Nick haben nicht mehr zurück geschaut, seit sie im Jahr 2008 die 24. International Blues Challenge in Memphis gewonnen haben. Seither haben wir von ihnen zwei exzellente Alben, „Wrong Side of the Blues“ (2011) und im Juli dieses Jahres „Badlands“ zu hören bekommen. Letzteres erreichte Platz 1 der Billboard Blues Charts. Von Gary Burnett. Der Name der Band stammt von einem Song von Led Zeppelin, zu finden auf dem 1975 erschienenen Album „Physical Graffiti“ und sie spielt ungezügelten Bluesrock. Die Geschwister stammen aus einer Blues-Famiilie und haben unüberhörbar ein tiefes Verständnis davon, worum es im Blues geht. Danielle Schnebelen sagt: „Blues bedeutet für mich raue Emotion. Er ist das, was Deine Seele durch Musik erzählt. Er kann nicht nachgemacht werden, man kann ihn nicht kaufen. Er hat keine Limits und Du kannst ihm definitiv nicht davonlaufen. Ich lerne, wer ich bin durch den Blues, durch die Songs, die ich schreibe, die Musik, die ich spiele. Ich lerne, wie stark ich bin und wie absolut verletzlich ich mich manchmal fühle ebenso.“ Ihr Brudeer Kris stimmt Willie Dixon zu der sagte Blues is the truth: „Der Blues ist die Wahrheit im Leben, in der Liebe und in persönlichen Erfahrungen.“
Das neue Album „Badlands“, das nach Meinung der „Blues Revue“ das Album sein könnte, das alle anderen im Rennen um das Beste Blues Album des Jahres schlagen könnte, ist vollgepackt mit Melodieen voller Soul, leidenschaftlichem Gesang, pulsierendem Schlagzeug und eingängigen Gitarren-Riffs. Das ist moderner elektrischer Blues vom Besten. Schlagzeugen Kris Schnebelen hat gesagt, der Blues solle „modern, voller Energie und Seele, vibrierend und überhaupt die beste Live-Musik, die man sich vorstellen kann, sein.“ Mit diesem Album haben TUF das Bulls-Eye in der Beziehung getroffen.
Einer der herausragenden Songs ist „Dark of the Night“, musikalisch eine einnehmende, funkige Nummer, die von Keyboard-Riffs und Danielles rauhem und gefühlvollem Gesang vorangetrieben wird. Der Text wirft einen langen, harten und ralistischen Blick auf die Welt um uns herum. Und ihm gefällt nicht, was es zu sehen und zu hören gibt: „Schreie, die in den Straßen wiederhallen ... und in meinem Verstand“, „Schreie von Müttern, die ihre Babies schon zu Beginn ihres Lebens verlieren.“ „Ein Leben zu leben ohne dieses Elend, sollte doch nicht zu viel verlangt sein,“ singt Danielle.
Der Song erkennt, dass der Abstand der zwischen Reichen und Armen besteht wächst, selbst in den modernen westlichen Demokratien 2013. “People can’t eat, Wind up on the street Doin’ things they said they’d never do, Just to make ends meet.” Die Wohlstandskluft zwischen dem oberen Prozent und den unteren 99 Prozent in der wohlhabendsten Nation, den USA, ist so groß wie zuletzt vor rund 100 Jahren, wenn man den jünfsten Studien von Ökonomen der Universität Berkeley, der Pariser School of Economics und der Oxford University folgt. In den Vereinigten Staaten verfügen 20 Prozent der Menschen mittlerweile über 80 Prozent des Reichtums, während 60 Prozent der Bevölkerung nur noch rund fünf Prozent des Reichntums besitzt.
Großbritannien kehrt nach einem im letzten Jahr veröffentlichten Report von Oxfam in großer Schnelligkeit zu Dickenschen Verhältnissen bei der Ungleichheit zurück. Und wenn wir noh weiter in die Welt blicken, dann gehören 0,1 Prozent aller Menschen rund 80 Prozent des finanziellen Reichtums.
“Where’s it all gone?”, fragt das Lied und klagt dann, dass die Höflickeit verschwunden ist. Höflichkeit und nachbarschaftliche Gesinnung sind immer die Opfer einer aggressiven Anhäufung von Reichtum in einer Gesellschaft. Der Alttestamentler Walter Brueggemann charakterisiert die Herrschaft der ägyptischen Pharaonen als die einer bedenklichen Anhäufung von Reichtum. Es sei „eine räuberisches System, dass frei von nachbarschaftlichem Verhalten die Machtlosen wie ersetzbare Einzelteile behandelt. Er beobachtet die gleiche Dynamik in unserer modernen Welt und kommt zum Schluss, dass Anhäufung von Reichtum nachbarschaftliches VErhalten zerstört.
Wass ist zu tun? Die Ungleichheit in der Welt ist ein komplexes Problem, das ungleihe Steuern beinhaltet, unfaire Handelsbedingungen, die die ärmeren Nationen benachteiligt, globale Klimaerwärmung, ein kaputtes Bankensystem und Spekulation mit Grundbedürfnissen der Menschen. Einige dieser Dinge kann man nicht schnell reparieren, obwohl schon viel erreicht werden kann, wo immer normale Menschen „Genug“ schreien und sich für Veränderungen zusamenschließen. TUF‘s Lied verweist auf eine andere, viel grundlegendere Notwendigkeit:

“We clearly can’t do it alone, we need some help to get across.
So let’s get it together, Join hands one and all
Turn this world around before we take a fall
We need the Holy Spirit, and his praises shine
Every child needs a brother and a mother needs some love in their life
And He brings joy with that healing light
To make it through the dark of the night.”

“Well, we’re crying for a change,” sagt der Song - und die Veränderung beginnt mit mir. Mit der Hilfe des Heiligen Geistes muss jeder Einzelne seinen Teil beitragen, einander die Hand zu reichen, anderen etwas Liebe in ihr Leben zu geben und nach dem „heilenden Licht“ zu suchen, mit dem man die Dunkelheit der Nacht überwinden kann.



Trampled Under Foot -- Goodbye -- Bonita Blues Fest 2012 


Badlands    Trampled Under Foot Audio CD 

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Trampled Under Foot Live Bellman Pub Notodden 




Die Geschwister Danielle, Kris und Nick Schnebelen wuchsen mit Blues Musik auf. Ihre Eltern, Bob und Lisa waren in der Kansas City Blues Szene aktiv, spielten in lokalen Bands und im Wettbewerb der Kansas City Blues Challenge. Bob und Lisa Band schafften es nicht zur Internationalen Blues Challenge nach Memphis - aber ihren Kindern gelang es. Die Geschwister spielten zu Anfang in separaten Bands beschlossen dann aber das ganze in der Familie zu halten. Als TUF 2008 zur IBC nach Memphis kamen wurden sie von einer großen, enthusiastischen Anhängerschaft und Familie aus ihrer Heimat begleitet. Als TUF dann den ersten Platz gewannen und Nick auch noch den Albert King Award als Bester Gitarrist gewann, war das ein toller Erfolg für die Schnebelen Familie und für Kansas City.

Seitdem sind TUF auf einer endlosen Reise des Erfolgs, werden immer beliebter und waren wiederholt Headliner in Clubs & Festivals rund um die Welt und mit an Bord der Legendary Blues Cruise. CDs und eine DVD erschienen auf ihrem eigenen Label (TUF Records).
Ihr aktuelles Album „Wrong Side of the Blues“ von Tony Braunagel produziert mit Gastauftritte von Mike Finnigan, Kim Wilson und Johnny Lee Schell erschien bei Vizztone. Wenn Menschen in der Zukunft von den großen Blues Dynastien sprechen, musikalische Familien, mit der gleiche musikalische Atemluft und gleicher Kunstform, stehen die Chancen nicht schlecht wenn zu den Allmans, den Dickinsons, den Burnsides den Brooks und den Neals ... auch die Schnebelens genannt werden.

Heute sind TUF eine der heißesten Bands im Blues Geschehen.
Danielle kann sich an keinen Moment in ihrem Leben erinnern, in dem sie es nicht liebte vor Publikum auf zu treten. Ob auf Familienfesten oder Veranstaltungen, sie nahm Jazz-und Ballettunterricht und spielte Tenorsaxophon in einer Schulband. Als sie 12 war sah sie zum ersten mal eine Bluessängerin, Koko Taylor, die im Blues for School Programm auftrat.
Von da an wusste sie, dass diese Musik ihre Leidenschaft für den Rest ihres Lebens sein würde. 1999 gründete sie ihre eigene Band "Fresh Brew" mit Kansas City Musik-Veteranen Steve Gronemeyer, Steve Hicks, Chuck Payne und Terry Roney. Während dieser Zeit sprach sie zum ersten mal mit ihren Brüdern über eine Familien-Band. Sie und ihr Bruder Kris müssten dafür nach Philadelphia umziehen wo Bruder Nick lebte und sie müsste Bass-Gitarre lernen damit alles in der Familie bleibt. Es dauerte ein paar Jahre der Übung und um Geld zu sparen um alles Realität werden zu lassen. Nick spielte in der Band Killing Floor die sehr erfolgreich waren. K-Floor wie sie später hiessen tourten mit Johnny Winter, Robin Trower, Robert Cray, Derek Trucks, George Thorogood, Steve Miller und James Brown.

2004 wurde Fresh Brew aufgelöst, sie zog um nach Philadelphia und spielte Bass bei The Nortons, tourte durch den Mittleren Westen und hatte Zeit für gelegentliche Auftritte mit ihren Brüdern. Daraus wurde nach zwei Jahren Trampled Under Foot.
http://www.kulturring-schoeppingen.de/100326/trampled-under-foot-usa.html 

 

 

 

 
Trampled Underfoot - I'd Rather Go Blind (Denver Mile High Blues Festival 2010) 



Aus Kansas City kommen die Geschwister Danielle, Kris und Nick Schnebelen, die sich nach einem Led Zeppelin Song nennen: Trampled Under Foot. Sowohl als Band, als auch einzeln haben sie folgende Preise und Nominierungen erspielt: 2008 gewannen Nick Schnebelen den Albert King Award der International Blues Challenge als «vielversprechendester Gitarrist des Jahres» und alle drei den Preis als beste Band. Für die 33. Ausgabe des Blues Music Awards 2012 sind sie gleich in 2 Kategorien nominiert: Beste Band und beste DVD (The Emporium to the Orpheum). Danielle Schnebelen ist ausserdem als beste Bassistin nominiert. 2006 erschien ihre erste CD, seither haben sie vier weitere Alben veröffentlicht, die ausnahmslos wohlwollend bis begeisternd aufgenommen worden sind.
Am 18. Mai 2012 spielen sie im Rahmen der BluesNow! Konzerte im Volkshaus in Basel. Sie treten damit zwar nicht zum ersten Mal in der Schweiz aus, wie im Promotext des Veranstalters angekündigt. 2010 waren sie bereits in Sierre zu erleben. Sie dürften aber nicht so bald wieder hier zu sehen sein. In jedem Fall garantieren sie einen grossartigen Abend mit bestem, zeitgenössischem Blues. Unbedingt hingehen!



 
Trampled Under Foot - Bad Bad Feeling

Dienstag, 22. Oktober 2013

Debbie Bond

Debbie Bond



http://www.debbiebond.com/


http://www.alabamablues.org/


Debbie Bond- Nothing But The Blues 



Blues singer, guitar player and songwriter Debbie Bond has been paying her dues to play the blues in the Alabama backwoods for over 30 years and performs with soul and emotion. She has been described as sounding like a cross between Bonnie Raitt and Janice Joplin but Debbie does it her own way with a mix of house rockin’ covers and originals. . . Bond is fully licensed to thrill!
Debbie has been associated with many great blues masters, starting with sharing her band with the late, great Johnny Shines. She has since worked with or performed alongside Jerry “Boogie” McCain, James Peterson, Eddie Kirkland, Kenny Neal and many more, as well as touring in the US and Europe playing guitar with Lil' Jimmy Reed, Little Whitt and Big Bo, Eddie Kirkland and Sam Lay. Most recently, Bond was guitar player for the outstanding Alabama bluesman Willie King.
Born in Los Angeles, California, her family moved to England when she was eight years old, where she fell in love with the blues and formed her first band. At age 22, Debbie visited Alabama and was surprised and delighted to discover Alabama’s rich blues music culture. She decided to stay and dedicated herself to bringing the amazing Alabama blues to a wider audience. In 1995 she co-founded the Alabama Blues Project, an organization with a mission to preserve and promote the rich, living heritage of Alabama blues. She has received numerous awards for her work in blues education and together with the staff and musicians at the Alabama Blues Project has introduced the blues to tens of thousands of children and adults. She is a regular on the Southeast club and festival circuit and has performed overseas in England, Ireland, Scotland, Germany, Luxemberg, France, Switzerland, and Italy. 



Debbie Bond- My Time 


Hearts Are Wild [Import]    Debbie Bond Audio CD 

 http://www.amazon.de/Hearts-Are-Wild-Bond-Debbie/dp/B005OLC5VW/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1381847403&sr=1-1&keywords=debbie+bond




Jay Brown live at Marty's Bar with Debbie Bond & Rick Asherson 





Debbie Bond & Rick Asherson en concert Au "Mi" Lieu du Blues - 2011.01.07


Montag, 21. Oktober 2013

Delta Moon

Delta Moon



http://www.deltamoon.com/Delta_Moon___Home.html






Delta Moon - Hell Bound Train 


DELTA MOON im Maschinenhaus


Was erhofft sich der Konzertbesucher von einer Band, die DELTA MOON heißt und im US-Bundesstaat Georgia zuhause ist? Vermutlich anständigen Delta-Blues, gerne auch eine ordentliche Kelle schwülstigen Swamp- oder Southern-Rock, auf jeden Fall irgendetwas, dass an die Herkunft der Südstaaten-Band erinnert. Nun, diese Hoffnungen wurden am gestrigen Abend im Maschinenhaus voll und ganz erfüllt, denn DELTA MOON boten einen erstklassigen Mix aus genau diesen genannten Rezepturen.

2010 schlug die Band erstmals bei uns in Berlin auf. Damals war es eher ein Zufall, der Tom Gray und seinen Mannen den Auftritt im "GARBÁTY" bescherte. Ich war zwar selber nicht dabei, aber glaubt man den Augenzeugenberichten, wurde es ein unvergesslicher, legendärer Abend, denn DELTA MOON rockten den Laden wie kaum jemand zuvor.
a 20130422 1615577041Meine persönliche Live-Premiere des Quartetts aus Atlanta, Georgia, liegt fast auf den Tag genau ein Jahr zurück, denn da spielten sie genau wie gestern im Maschinenhaus, einer der drei Konzert-Locations auf dem Gelände der Kulturbrauerei. Es war seinerzeit am 20.4.2012 ein derart phantastischer Abend, dass für mich eine unbedingte Wiederholung schon damals beschlossene Sache war.

Wie so oft in Berlin boten sich auch an diesem Wochenende wieder mehrere Termine an, die man hätte besuchen können. In der Kulturbrauerei drohten sich am Freitag gleich zwei wunderbare Veranstaltungen unter demselben Dach gegenseitig die Besucher zu stehlen. So trat im Kesselhaus JAN PLEWKA mit seinem RIO REISER-Programm auf, während eine Treppe höher DELTA MOON auf ordentlichen Besucherzuspruch wartete. Wofür ich mich entschied, ist bekannt. Mit dieser Entscheidung stand ich glücklicherweise nicht alleine da. Es zeigte sich, dass sich die Band aus den Staaten immer größerer Beliebtheit erfreut und somit den Status als Geheimtipp eigentlich ablegen kann. Neben meinen Deutsche Mugge-Kollegen Thorsten und Wieland, die wie ich grandiose Livemusik schätzen, entdeckte ich mit WALDI WEIZ und MATZE STOLPE auch zwei Musiker unser deutschen Bluesszene unter den gut gelaunten und erwartungsfreudigen Zuschauern.

Das Herz der Band bilden die beiden Gitarristen Tom Gray und Mark Johnson. Witzig ist die Story um das Kennenlernen der beiden Freunde. Tom Gray wollte Mark vor einigen Jahren auf dem Parkplatz eines Musikaliengeschäftes eine Dobro-Gitarre seines Vaters verkaufen. Mark kaufte zwar die Gitarre nicht, aber dafür wurden die Telefonnummern getauscht, und die beiden begannen gemeinsam zu musizieren. So fing alles an, und was daraus wurde, sah und hörte man gestern Abend wieder. Erwähnenswert ist auch noch die Herkunft des Bandnamens. Als Tom und Mark eines schönen Tages von einem Trip zu MUDDY WATERS' Hütte in Clarksdale, mitten im Mississippi-Delta gelegen, zurückkehrten, standen sie so unter dem Eindruck des Erlebten, dass Mark meinte, DELTA MOON wäre doch ein sehr schöner Name für ihre Band. So geschah es dann auch. Dieses kleine Nest Clarksdale mit seinen gerade mal 20.000 Bewohnern bietet übrigens ganz viel Raum für Geschichten rund um den Blues, denn von hier und aus der näheren Umgebung stammen unvergessene Musiker wie JOHN LEE HOOKER, MUDDY WATERS oder SAM COOKE. Es gäbe noch vieles mehr zu Clarksdale zu erzählen, doch für diese Art Bericht gibt es bei Deutsche Mugge noch keine Rubrik.



Delta Moon - Do The Do


b 20130422 1221194370Nun ist es ja an sich nichts Außergewöhnliches, wenn eine Band zwei Gitarristen im Line-Up hat. Die Besonderheit bei den beiden DELTA MOON-Klampfern jedoch besteht darin, dass sie beide Slide-Gitarre spielen. Und das ist dann doch schon seltener anzutreffen. Unterstützt von Bassman Franher Joseph und Darren Stanley an den Drums bildeten sie eine Einheit, die von Anfang an riesigen Spaß machte und für sehr viel Zustimmung beim Publikum sorgte. Das ist ja nicht immer einfach, denn der Berliner Konzertbesucher will erst einmal erobert werden. Für DELTA MOON kein Problem. Schon als sie kurz nach 20 Uhr den "Midnight train" einfahren ließen, schwappte dieses unvergleichliche Südstaaten-Feeling über und ließ die Meute vor der Bühne jubeln und in rhythmische Zuckungen verfallen. In den nächsten zweieinhalb Stunden änderte sich daran auch nichts, die Intensität verstärkte sich höchstens noch.

Zwei gleichberechtigte, den Sound bestimmende Slidegitarren - das verlangt nach ausgeklügelten Arrangements. Ich weiß nicht, wie sie das hinbekommen haben, aber es gelang vorzüglich. Während Mark Johnson die klassische Bottleneck-Technik favorisierte und bis zur Perfektion darbot (was auch MATZE STOLPE anerkennend feststellte), bevorzugte Kollege Tom Gray das Gitarrenspiel in der Lapsteel-Stilistik, was schon manchmal ein wenig verwegen aussah. Dabei lag die Gitarre auf Oberschenkelhöhe mit den Saiten nach oben. Gray griff mit der Hand nicht um den Gitarrenhals herum, sondern legte seine Hand auf den Hals auf, wobei das Slideröhrchen nicht wie üblich auf einem Finger steckte, sondern irgendwie zwischen Daumen und Zeigefinger festklemmte. Die Saiten selbst wurden mit Hilfe von kleinen Krallen gezupft, die per Ring auf die Finger geschoben wurden. Wie gesagt, es sah verwegen aus. Doch dieses Klanggebilde nahm gefangen, faszinierte, begeisterte. Man fühlte sich regelrecht durch einen schmierigen Mississippi-Sumpf stapfen. Perfekt dazu passte Tom Grays raue, knarzende, leicht heisere Stimme, die im Einklang mit der Musik eine Atmosphäre erzeugte, die schon mal sehnsüchtige Erinnerungen an alte ZZ TOP-Zeiten aufkommen ließ, als diese noch dem Blues frönten. Kurz gesagt: genauso muss Südstaaten-Musik klingen! Etwas dreckig, rau, treibend und schwitzig-brodelnd. Für den nötigen Groove sorgten der aus Haiti stammende Franher Joseph, der seine vier Tieftöner-Saiten mit der typisch karibischen Coolness und Relaxtheit zupfte, sowie der mit enormer Wucht agierende Drummer Darren Stanley. Letzterer überzeugte mittendrin mit einem kurzen, aber dafür umso intensiveren Schlagzeugsolo, was das sachkundige Auditorium völlig zu Recht mit großen Ovationen bedachte.

Herrlich, wie Tom Gray und Mark Johnson sich immer wieder die Slide-Soli zuwarfen. Beide sind absolute Meister ihres Faches. So professionell sie aber auch sind, hatten sie dennoch merklich Spaß und Freude an dem, was sie da fabrizierten. Des Öfteren ließen sich die Besucher zu spontanen Beifallsbekundungen für solistische Leistungen hinreißen, was die Musiker mit einem zufriedenen Lächeln quittierten. Der Höhepunkt des Ganzen war für mich der Titelsong ihres 2004er Albums "Going down south".
c 20130422 1831059893Die Nummer eignete sich aufgrund ihres funkigen Rhythmuskorsetts perfekt dazu, als Tummelplatz für solistische Auswüchse mit Sessioncharakter zu dienen. Genau das passierte auch und gipfelte darin, dass Gray und Johnson sich plötzlich einträchtig nebeneinander auf den Bühnenrand setzten und den Song durch ein minutenlanges Slide-Duell der Spitzenklasse auf Überlänge dehnten. Es war, als würden sich die beiden Gitarren auf eine ganz intime Art und Weise miteinander unterhalten. Einfach herrlich. Dicht umringt von den begeisterten Fans, erzeugten diese Momente echte Gänsehautatmosphäre. Aber auch sonst sorgte die gelungene Titelauswahl für einen gleichbleibend hohen Unterhaltungswert. Schön war, dass nicht nur aktuelles Material zu erleben war, sondern durchaus auch manche ältere Nummer, wie z.B. das schön vorwärts marschierende "Shake `em down" vom Debütalbum "Delta Moon" (2002), "That's it" aus dem Jahr 2004, oder auch "Jessie Mae", "Blind Spot" und einige andere Frühwerke der Southern-Bluesrocker. Wenngleich natürlich die Masse der Titel von den beiden letzten Alben "Hellbound Train" und "Black Cat Oil" stammten. Hier holten mich hauptsächlich der swampende "Hellbound train" mit seinem ungeheuren Groove und der in die Beine gehende "Black Coffee"-Aufguss ab. Waren die meisten Songs Werke aus der eigenen Notenküche, fehlte natürlich auch die eine oder andere Coverversion nicht, allen voran das wohl schon tausendfach fremdgedudelte, uralte "You got to move" von Altmeister MISSISSIPPI FRED McDOWELL. Es gibt halt Nummern, die kann man noch weitere hundert Jahre schrammeln, ohne dass sie sich abnutzen - dieses "You got to move" gehört für mich dazu.

Wer schon mal auf einem DELTA MOON-Konzert war, freute sich wahrscheinlich genauso diebisch wie ich auf den definitiv letzten Song des Abends. Band wie Fans (dazu war wohl inzwischen ein jeder im Saal geworden) hatten mittlerweile ein superbes Stimmungslevel erreicht, so dass es Sänger Tom Gray leicht fiel, das Maschinenhaus-Publikum zum Mitsingen des sich monoton wiederholenden "All night long"-Refrains zu animieren. Währenddessen schraubten die Musiker Darren's Schlagzeug auseinander, was diesen natürlich nicht davon abhielt, weiter zu trommeln. Als jeder der Musiker sein eigenes Trommelteil in der Hand hielt, marschierten sie von der Bühne runter und in Polonäse-Manier einmal quer durch die Massen, dabei das Schlagwerk bedienend und gemeinsam mit allen Anwesenden immer weiter "All night long" singend.
d 20130422 1979884165Großer Jubel begleitete die Herren dann zurück auf die Bühne und bildete den Schlussakkord eines durch und durch großartigen Konzertes. Unmittelbar im Anschluss an ihren Abgang von der Bühne standen Tom Gray, Mark Johnson, Darren Stanley und Franher Joseph auch schon am Merchandise-Stand und plauderten mit den Besuchern, verkauften und signierten ihre CDs, Platten und T-Shirts und sorgten somit für einen rundum gelungenen Ausklang eines ganz tollen Abends.

Auf dem Nachhauseweg dachte ich - warum auch immer - an die Menschen, die sich den Samstagabend mit dem Pop-Titan und seinen Casting-Kaspern versauen, und dabei möglicherweise auch noch RTL und die Telekom durch ihre Anrufe reich machen. Ich kann dazu nur eins sagen: Leute, geht raus, besucht die vielen kleinen Musikklubs, die es auch außerhalb von Berlin zur Genüge gibt. Da wird für kleines Geld ehrliche, handgemachte Livemusik für jeden Geschmack geboten. Diese Musiker verdienen es, dass man ihnen zuschaut, und sie danken es mit Leistung. Am gestrigen Abend im Maschinenhaus war wieder genau dieses zu erleben. Es war ein irres Konzert einer phantastischen Band, die mit Sicherheit auch bei ihrem nächsten Gastspiel in Berlin ein volles Haus haben wird. Im Übrigen sollte jeder, der ein bisschen was für Blues und dessen vielfältige Spielarten übrig hat, immer mal auf die GARBÁTY-Konzerte schauen. Was da für die kommenden Monate auf dem Plan steht, lässt mich mit der Zunge schnalzen und sorgt bei mir für enorme Vorfreude auf manches zu erwartende Konzert.




Delta Moon "Clear Blue Flame" 




Life's A Song - Live Volume One   Delta Moon Audio CD








Delta Moon - 'Black Cat Oil' - New Album Announcement





'Ein bleischwerer Bass dringt aus den Boxen der Anlage und rollt unaufhörlich wie zähflüssiger Brei quer durch den Saal. Unterstützt wird er durch ein eindringliches Schlagzeugspiel, das sich ebenfalls langsam und dennoch druckvoll in der Halle ausbreitet und den gesamten Raum in eine eigenartige, magische Stimmung versetzt. Immer wieder werden singende Slide-Gitarrenklänge sehr gefühlvoll aus dem alten Orange-Verstärker gestreut. Der Sound verfliegt und eine Lap Steel-Klampfe setzt ein. Auch sie wird mit dem Bottleneck bearbeitet. Nach einigen Minuten vereinigen sich beide Instrumente zu einer Einheit, erklingen eine Zeitlang im Duett, um sich dann wieder voneinander zu lösen und sich im Zwiegespräch zu duellieren' - so in etwa könnte man einen ganz typischen Song von Delta Moon bei einem Live-Konzert beschreiben.
Delta Moon Das Quartett aus Atlanta um die beiden Gründungsmitglieder Tom Gray und Marc Johnson gehört mit ihrem durchdringenden Swamp Rock schon seit einigen Jahren zu den Geheimtipps in unserer Republik und konnte so ihre Fangemeinde ständig vergrößern. Auch in Isernhagen waren sie schon live zu erleben und sorgten so auch an diesem Samstag für eine gut gefüllte Bluesgarage, zumal sie mit "Black Cat Oil" ein brandneues Album am Start hatten, das entsprechend promotet werden wollte. So war es natürlich gar keine Frage, dass auch RockTimes unbedingt dabei sein musste, um Delta Moon auf der Bühne zu begutachten.
Delta Moon Schon gleich beim Opener machten die beiden Gitarristen deutlich, dass sie den angestrebten Gruppensound endgültig gefunden haben. Schließlich wollten die Zwei ihre Slide-Gitarren zu einem einzigen großen Klanggebilde vereinigen, wie sie es von David Lindley und Ry Cooder bei einem gemeinsamen Auftritt beim New Orleans Jazz Festival erlebt hatten. Und das klappte hervorragend. Wie schon erwähnt, ließen sie, ständig wechselnd, ihre Instrumente singen, jammten zusammen und dividierten sich dann wieder auseinander, sodass die einzelnen Songs sehr unterhaltsam und abwechslungsreich gespielt wurden, obwohl sie alle über ähnliche Strukturen verfügten. Und das alles passierte auf einem ganz hohen musikalischen Level, denn die beiden Gitarristen haben eine enorme Klasse an den Saiten.
Delta Moon Auch die Rhythmus-Sektion scheint bei Delta Moon inzwischen eine feste Größe geworden zu sein. Nach etlichen Personalwechseln an Bass und Schlagzeug sind Franher Joseph (seit dem Jahr 2007) und der neue Drummer Marlon Patton, der auch schon auf dem aktuellen Album zu hören ist, fest installierte Gruppenmitglieder, die sich blind verstehen und perfekt aufeinander abgestimmt sind. Da sie auch vom Können her an die Klasse der beiden Frontmänner heranreichen, ist Delta Moon nun eine optimale Einheit geworden. So verwunderte es auch nicht weiter, dass es ein Schlagzeugsolo von Patton gab, bei dem den Zuhörern der Atem stockte. Das war schon die hohe Schule der Drum-Kunst.
Delta Moon Auch stimmlich konnte Tom Gray durchaus überzeugen. Die Vocals passen sehr gut zu der Musik, obwohl er nicht über eine herausragende Akrobatik im Kehlkopf verfügt, was aber bei diesen Sounds auch gar nicht nötig ist. Ich kenne zwar die früheren Aufnahmen von Delta Moon nicht, aber die Vorstellung, dass diese Art von Musik von weiblichen Wesen (Vorgängerinnen am Mikrofon waren Gina Leigh und Kristin Markiton) geträllert wurde, wirkt doch etwas befremdlich auf mich. Aber ich lasse mich natürlich gern vom Gegenteil überzeugen, wenn ich mal die Gelegenheit bekomme, die älteren Sachen der Band zu hören. So ist jedenfalls Tom Gray für mich die ideale Besetzung für Delta Moons Leadgesang.
Delta Moon Neben den neuen Songs aus dem aktuellen Longplayer "Black Cat Oil" gab es natürlich einen Querschnitt durch die bisherige Geschichte der Band. Dabei bleibt festzustellen, dass Delta Moon live doch noch erheblich rauer zu Werke geht, als auf ihren Studio-Produktionen. Der Sound weist auf der Bühne wesentlich mehr Ecken und Kanten auf und wirkt doch erheblich kraftvoller als bei den Aufnahmen aus der Konserve. So würde sich ein Live-Album in der aktuellen Besetzung dringend anbieten, um die wahre Stärke von Delta Moon hervorzuheben. Und dabei wäre ein authentischer Mitschnitt einer kompletten Show ganz wichtig, der die ganze Stimmung einfängt, die bei diesen Gigs vorherrscht. Aber das wird wohl ein relativ schwieriges Unterfangen werden, denn an diesem Samstag stand Delta Moon fast auf die Minute genau drei Stunden auf der Bühne.
Delta Moon Neben den Eigenkompositionen gab es auch die eine oder andere sehr gekonnt gespielte Coverversion, von denen "You Gotta Move" und "Who Do You Love" (bekannt geworden durch die Fassung von Juicy Luzy) noch die Gängigsten waren. Doch auch diesen Versionen drückte die Band ihren ureigenen Stempel auf. Ebenfalls dabei war eine Reminiszenz an Bo Diddley und konnte selbstredend ebenfalls voll überzeugen.
Eine Besonderheit muss aber unbedingt noch erwähnt werden, denn das war auch für mich gänzlich neu. Während der dritten Zugabe stimmte die Band einen sich ständig wiederholenden Refrain an, den das Publikum recht schnell verinnerlichte und mitsang. Währenddessen nahmen die Musiker ihr Drumkit auseinander und machten sich, jeder mit einem Teil der Schießbude bewaffnet, zu einer Polonäse durch alle Etagen der Bluesgarage auf, immer diese eine Textzeile auf den Lippen. Diese Einlage war ein herrlicher Abschluss eines ganz starken Konzertes.



Delta Moon - Lonely 



Es war eine staubtrockene Angelegenheit, die Theaterstübchen-Macher Markus Knierim am Montagabend in seinem Club präsentierte: Im Spannungsfeld zwischen spröder Soundgestaltung, rhythmischer Raffinesse und fein geerdeter Spielkultur marschierte der Mississippi-Wanderzirkus um den Gitarristen und Sänger Tom Gray durch ein stilistisch üppig bewachsenes Gebiet, dessen Erkundung den vielen Gästen sichtlich Freude bereitete.

Frisch und leidenschaftlich

 

 
02.05.09: DELTA MOON - Bluesgarage Isernhagen



Geschicktes Bottlenecking und abwechslungsreiche Slide-Techniken sorgten für eine modern aufbereitete Bluesatmosphäre, zu der auch die schnellen Chicago-Beats und die Open-Tuning-Klangcharakteristik der Gitarren beitrugen. Höhepunkte setzten Gray und sein Partner Mark Johnson während ihrer Parallel-Soli, während Bassist Franther Joseph und Schlagzeuger Marlon Patton ein grundsolides Fundament legten.
Puristischer Minimalismus durchzieht die Kompositionen ihrer aktuellen CD „Black Cat Oil“, und obwohl sie sich längst nicht so weit aus dem Fenster lehnen wie ein Buddy Guy oder John Mayer, strahlen die Songs frisch und leidenschaftlich. Tom Grays Stimme klingt wie die von Eric Clapton nach einer durchzechten Nacht. Und ab und an verirrt sich auch mal ein Popakkord oder ein Jazzbeat in die Arrangements. Das passte aber alles so gut zusammen, dass sich die Gäste vehement eine Zugabe erklatschten, die es dann in sich hatte. Mit „Who do You Love“ (Bo Diddley) gaben Delta Moon noch einmal Vollgas und drückten viel Schwung in den Partykeller.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Layla Zoe

Layla Zoe 


 
Layla Zoe -"Hoochie Coochie Woman" Music Video 


http://layla.ca/


Named "Canada's Darling of the Blues" by the press and often compared to Janis Joplin for her raw and emotional performances on stage, Layla Zoe was born in British Columbia, Canada in the late 70's. Raised on her father's love of the blues and a diverse record collection, she started singing at an early age and had her first experiences on stage with her father's band at age fourteen. Now after releasing six albums (You Will, Shades of Blue, Live at Errington Hall, Hoochie Coochie Woman, The Firegirl and Sleep Little Girl), penning a self-published book of poetry (Diary of a Firegirl), and moving from BC to Toronto to Montreal in the past 7 years, Layla has gained a reputation as one of the hardest working young blues women in Canada. 
 
Following a win at the Compo10 Blues Songwriting Competition in Finland in 2006, Layla began touring Europe and has made a name for herself on festival stages and blues clubs in Germany, Belgium, Luxembourg, France, Switzerland and most recently the Czech Republic. Receiving high praise from the late Jeff Healey after performing with him at his club in Toronto, Layla continues to wow audiences all over the world with her "Blues Fire." Layla Zoe's album "Sleep Little Girl" released on Cable Car Records in Germany in late 2011 has taken her music and presence in the blues community to a new level since her collaboration with German Guitar sensation Henrik Freischlader who co-wrote and produced the album. Layla will release her 7th album, also produced by and co-written with Henrik Freischlader, titled "The Lily" on August 30th, 2013.

Layla Zoe is a force to be reckoned with and is changing the face of the roots and blues community.
 
 
 
Layla Zoe Sleep little girl music video 
Layla Zoe's "Sleep Little Girl" Music video directed and filmed by Richard Olak in British Columbia. Song off the album "Sleep Little Girl" available at www.cablecarrecords.de and iTunes. Song lyrics by Layla Zoe and guitar and music by Henrik Freischlader. For more information visit www.layla.ca or www.myspace.com/laylazoe. Make-up by Samantha Rae of virgo visual artistry, 2012
 


The Lily    Layla Zoe Audio CD 

 

http://www.amazon.de/Lily-Zoe-Layla/dp/B00DHEGC76/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1381823086&sr=1-1&keywords=Layla+Zoe

 

http://www.amazon.de/gp/mpd/permalink/m11UW3OZLAUYN8/ref=ent_fb_link

 

 

 
Layla Zoe - Audio Samples from "The Lily" - Produced by Henrik Freischlader 





Zwischen den beiden Buchstützen ("Glory, Glory, Hallelujah"/"Hey, Hey, My, My") des zweiten Layla Zoe-Albums für Cable Car Records befinden sich neun Kompositionen von Henrik Freischlader und den Texten der aus Kanada stammenden Sängerin mit der fulminanten Stimme. Mit dem Opener traut sich die Künstlerin etwas. Man braucht entweder Mut oder hat die innere Überzeugung, dass man einen so bekannten Gospel-Klassiker wie "Glory, Glory, Hallelujah" ohne Peinlichkeiten hinbekommt. Layla Zoe bringt es, auch noch a cappella, mit ihrer Gänsehaut-Stimme auf den Punkt und meistert die als gesanglich kritisch geltenden Phasen mit viel Soul auf den Stimmbändern. Toller Opener und super Ohren-Magnet für den Hörer.
Ob man auch vom abschließenden Neil Young-Song "Hey, Hey, My, My" so begeistert sein kann? Jetzt wird die Künstlerin von Henrik Freischlader, der auf dem Album für Gitarre, Bass, Schlagzeug und Backing Vocals zuständig ist, sowie dem Hammond-Zauberer Moritz Fuhrhop begleitet. Die Gitarre sägt ähnlich, wie die des knarzigen Amerikaners. Allerdings sind die Sechssaiter-Alleinfahrten die Ausrufezeichen des Tracks und natürlich Layla Zoe mit ihrem Gesang.
Der Songwriter hat der Kanadierin sozusagen die Melodien auf ihren hübschen Körper geschrieben. Da gibt es mit herrlich twangig riffender E-Gitarre offensive Ausflüge ins Country und Balladen, die sich in Sichtweite eines Taschentuchs befinden. "Gemini Heart" ist der langsame 12-Takter und Türöffner für das Blues-Herz des Hörers. Henrik Freischlader nimmt sich den Freiraum für ein hinreißendes Solo und was beide an Chor-Stimmung erzeugen ist famos. Dieses Stück gehört eindeutig zu den Highlights der Platte.
Die ist übrigens durchgehend toll. Vermutungen darüber, wen sie in "Never Met A Man Like You" meint, werden hier nicht angestellt. Aber wenn sie für den Angebeteten
»I would crawl through the desert, baby on my hands and knees
Just to feel the water of the babylon sea«
wird und sie unter anderem singt:
»You are my best friend until the end. I would pray any day at your steeple«
dann muss dieser Mann besonders sein. Musikalisch eingebetet wird diese Nummer mit tierisch gutem Groove und rockige Blues-Gitarre. Feine Riffs umgarnen scharfe Sechssaiter-Licks. Layla Zoes Stimme und der 12-Takter von Henrik Freischlader sowie Moritz Fuhrhop bilden eine verschworene Gemeinschaft. Da passt keine Zeitungsseite dazwischen. Klasse!
Mit großformatigem Chorgesang brilliert "Why You So Afraid". Man öffnet ein Überraschungspaket, bis oben hin gefüllt mit Funk. Hammer, diese treibende Dynamik. "Gemini Heart" war ja schon ein längerer Track, aber jetzt ist "Father" an der Reihe. Fast achteinhalb Minuten Slow Blues. Großartig, diese Stimmung, diese Atmosphäre der Sehnsucht. Das Wechselspiel zwischen intensiver Wunscherfüllung und entspannter Dramatik spricht hier Bände. Brillant!
Layla Zoe legt allerdings noch eine Schüppe drauf ... das Titelstück "The Lily" kratzt an der Marke von zehn Minuten. Am Ende der Spielzeit wurde der Hörer davon überzeugt, dass es hier keine einzige Sekunde Füllstoff gibt. Faszinierend, wie man sich im weiten Meer der balladesken Ausleger wohl fühlt. Jetzt bleibt man so ziemlich auf einer Wellenlänge und kann die Dynamik ständig auf Spannung halten. Zum Abschluss wird auf der Zielgerade ("I Choose You"/"They Lie") nochmals mit Virtuosität gerockt. Die letzte Minute des Young-Tracks gehören ausschließlich den Feedback-Spielereien von Henrik Freischlader.
"The Lily" ist vielschichtig und Layla Zoe hat mit diesem Album einen perfekten Nachfolger für Sleep Little Girl veröffentlicht. Viele Lilien zieren den Garten. Ihre Blüten sind anmutig und ein echter Blickfang. Im übertragenen Sinn kann so etwas auch über die vorliegende Platte sagen. 

 

Zierlich und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.

Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige Stücke zu hören - Headbanging inklusive.

"Glory" macht Gänsehaut

Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory, Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.

Zweiter Auftritt im Piano

Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle "beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer rockigen Seite.

Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die auch schnellere Songs ausfüllen kann.

Zierlich und wild

Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen Haare hin und her, hoch und runter.

Rockige Nummern

Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück "Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im Publikum einige Lacher erntet.

Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.

Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-west/blues-saengerin-layla-zoe-mit-rockigen-seiten-id8476139.html#plx1877491025

 

 
Layla Zoe - It's a man's man's world 


 

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... wenn Blues die Seele verführt


Meine Generation mit DDR-Wurzeln hat eine Menge verpasst. Das ist unbestritten. Auch und vor allem, was Rockmusik angeht. Manchmal tut das noch weh, aber manchmal erkennt man darin auch eine Chance. Noch lebe ich, der Schrebergarten, wenn ich denn einen hätte, würde verkrauten und Reiseveranstalter hätten mit Opas wie mir ständig leere Busse.a 20130926 1314553352 Mich zieht es noch immer zu den Wurzeln, statt zum Frühbeet und ich brauche Adrenalin statt Jogging. Mich locken Folk, Blues, Boogie und all die anderen Verführer und diese Typen, die nach Rock'n'Roll riechen, wie der Blueser einer ist. Sie brauchen nicht schön, aber sie müssen ehrlich sein.

Da steht eine vor mir, mit einer Löwenmähne wie einst Maggie Bell von Stone The Crows, mit einem Gesicht wie die Madonna von da Vinci, und die versetzt mich in einen Zustand, als hätte ich gerade erst mal zwei Lebensdekaden auf dem Buckel. Plötzlich weiß ich wieder, Rockmusik ist doch Sex und Leidenschaft. LAYLA ZOE kommt aus Kanada und wird dort liebevoll "Canada's Darling Of The Blues" genannt. Die Medien glorifizieren sie schon als "Janis Joplin der Neuzeit" und die Fans verliehen ihr den Ehrentitel "Firegirl", ob ihrer roten Haare, aber wohl auch ihrer hitzigen Show wegen. Wenn all das einem aus den neuen, verwendeten Ländern zu Ohren kommt, dann muss er auf die Piste, hin zur Kulturbastion Torgau an der Elbe. Ich kann nicht anders.



 
Layla Zoe sings Little Red Rooster

 

LAYLA ZOE (Kanada) in Erfurt/ Museumskeller (24. September 2013)

Gespannt durfte man auf LAYLA ZOE (ausgesprochen: So) sein, die in Fach- und Fankreisen gern als „Canada’s Darling Of Blues“ gefeiert wird. Auch hier galt vor dem Konzertbesuch: Kein Einlesen oder Einhören in die Bio- und Diskografie! Und so kam nicht von ungefähr, dass ich Layla sofort von Anbeginn an mit einer gewissen Janis Joplin -insbesondere optisch- in Verbindung brachte. Nein, Janis „The Pearl“ Joplin hatte ich nie live erleben dürfen. Jedoch gibt es über sie bekanntermaßen genügend Videomaterial und so drängt sich einem dieser Vergleich zwischen beiden unweigerlich auf. Auch stimmlich versucht sich eine LAYLA ZOE eng an ihrem Vorbild zu orientieren. Was ihr sehr augenscheinlich auch gelingt. Mag sein, dass Layla perfekt in das Bluesgenre einzuordnen ist. Mein Eindruck (und der eines Erstbesuchers ihrer Konzerte) war allerdings ein anderer. Diese kleine, zierliche, charismatische, rothaarige und von Tattoos überfrachtete Frau beherrscht noch viel mehr als „nur“ den Blues. Gleich zu Beginn (und zum Finale) beindruckt sie mit perfektem phrasierten Gospelgesang. Um dann auch gleich mit ihrer 3-Mann-Band loszurocken, als gebe es kein Morgen mehr. Klar, ist diese Frau ein Hingucker! Das weiß sie zu genau! Und so lässt sie ihre Stimme so perfekt aus dem inneren Ich an die Öffentlichkeit pulsieren, um im nächsten Augenblick optisch die wildesten Körper-Bewegungen -barfuß versteht sich- zu zelebrieren und ihre Mähne noch einen Kick wilder um sich tanzen zu lassen.

Sicherlich kommt diese vordergründige Blues-Zuordnung nicht von ungefähr. Ist sie doch seit ein paar Jahren mit dem deutschen Vorzeige-Blueser Henrik Freischlader eng befreundet. Und jener hat nicht nur ihr neuestes Produkt „The Lily“ (gerade veröffentlicht) produziert und außer den Keyboard-Passagen alle Instrumente eingespielt. Nein, auch an den Vorgänger „Sleep Little Girl“ (2011) hatte er bereits deutlich Hand angelegt und beide konsequenterweise auch auf seinem eigenen Label veröffentlicht. In ihrem Heimatland selbst brachte Layla bisher 5 Alben heraus. Wieder einmal beweist sich an diesem Beispiel, dass die deutsche Musiklandschaft international momentan als sehr prägend und innovativ gilt. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass auch eine LAYLA ZOE für ihre Begleitband auf dieser Europa-Tour deutsche Spitzenmusiker ausgewählt hat (natürlich auch aus finanziellen Gründen wie schon bei Andrew Collberg kurz umschrieben). Und wenn Henrik Freischlader gerade mal Zeit hat, dann gibt er selbst den Guitarhero in ihrer Band. In Erfurt im gut gefüllten (etwa 100 Besucher) Museumskeller (einem Club der Extraklasse) war das (leider) nicht der Fall. Jedoch braucht sich ein Jan Laacks gerade deshalb keinesfalls zu verstecken. Ist es doch immer wieder wohltuend, solch talentierte Musiker erleben zu können. Zu dieser Kategorie gehört auch der junge Basser Gregor Sonnenberg. Und ein Hardy Fischötter hält als gestandener Drummer das „Ensemble“ auf der Basis seiner Erfahrungen -schließlich spielte er Höchstselbst bei Henrik Freischlader- außergewöhnlich gut zusammen. Das Layla Zoe mehr als nur den Blues beherrscht, beweist sie nicht nur damit, dass sie ihre Version vom Neil Young Klassiker „Hey Hey, My My“ auf ihr neuestes Album befördert hat, sondern auch, dass dieses Cover fester Bestandteil ihrer momentanen Setlist auf dieser Tour ist. Und wer sich das Symbol von Hunab Ku (die Maya lassen grüßen) auf den linken Fuß tätowieren lässt, gehört schon deshalb zur spirituellen Extraklasse!



Layla Zoe - Singing my Blues

Zierlich und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.

Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige Stücke zu hören - Headbanging inklusive.

"Glory" macht Gänsehaut

Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory, Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.

Zweiter Auftritt im Piano

Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle "beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer rockigen Seite.

Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die auch schnellere Songs ausfüllen kann.

Zierlich und wild

Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen Haare hin und her, hoch und runter.

Rockige Nummern

Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück "Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im Publikum einige Lacher erntet.

Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.

Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Zierlich und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.

Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige Stücke zu hören - Headbanging inklusive.

"Glory" macht Gänsehaut

Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory, Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.

Zweiter Auftritt im Piano

Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle "beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer rockigen Seite.

Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die auch schnellere Songs ausfüllen kann.

Zierlich und wild

Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen Haare hin und her, hoch und runter.

Rockige Nummern

Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück "Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im Publikum einige Lacher erntet.

Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.

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Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige Stücke zu hören - Headbanging inklusive.

"Glory" macht Gänsehaut

Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory, Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.

Zweiter Auftritt im Piano

Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle "beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer rockigen Seite.

Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die auch schnellere Songs ausfüllen kann.

Zierlich und wild

Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen Haare hin und her, hoch und runter.

Rockige Nummern

Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück "Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im Publikum einige Lacher erntet.

Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.

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Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige Stücke zu hören - Headbanging inklusive.

"Glory" macht Gänsehaut

Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory, Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.

Zweiter Auftritt im Piano

Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle "beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer rockigen Seite.

Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die auch schnellere Songs ausfüllen kann.

Zierlich und wild

Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen Haare hin und her, hoch und runter.

Rockige Nummern

Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück "Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im Publikum einige Lacher erntet.

Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.

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Zierlich und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.

Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige Stücke zu hören - Headbanging inklusive.

"Glory" macht Gänsehaut

Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory, Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.

Zweiter Auftritt im Piano

Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle "beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer rockigen Seite.

Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die auch schnellere Songs ausfüllen kann.

Zierlich und wild

Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen Haare hin und her, hoch und runter.

Rockige Nummern

Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück "Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im Publikum einige Lacher erntet.

Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.

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Zierlich und wild, Schmuse-Blues und rockige Nummern - eine Frau der Gegensätze ist die kanadische Sängerin Layla Zoe. Gleich zu Beginn ihres Konzerts im Musiktheater Piano bescherte sie ihrem Publikum Gänsehaut-Momente.

Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige Stücke zu hören - Headbanging inklusive.

"Glory" macht Gänsehaut

Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory, Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.

Zweiter Auftritt im Piano

Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle "beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer rockigen Seite.

Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die auch schnellere Songs ausfüllen kann.

Zierlich und wild

Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen Haare hin und her, hoch und runter.

Rockige Nummern

Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück "Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im Publikum einige Lacher erntet.

Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.

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Von wegen "Schmuse-Blues": Beim Konzert der kanadischen Blues-Sängerin Layla Zoe im Musiktheater Piano gab es auch rockige Stücke zu hören - Headbanging inklusive.

"Glory" macht Gänsehaut

Ganz still ist es im großen Saal des Musiktheaters Piano, als Layla Zoe anfängt zu singen. Schon mit den ersten Tönen überzeugt sie durch ihre Stimme: So tief und rauchig wie sie ihr ruhiges "Glory, Glory, Hallelujah" singt, ist schon zu Beginn des Konzerts Gänsehaut angesagt.

Zweiter Auftritt im Piano

Mit diesem ersten Lied zieht sie das Publikum sofort in den Bann und das zunächst ohne Band. Freundlich begrüßt die Kanadierin alle "beautiful people" im Publikum. Sie freue sich, wieder in Dortmund zu sein. Denn im Musiktheater Piano ist sie bereits zum zweiten Mal. Nach der Begrüßung geht es dann los mit Layla Zoes anderer Seite: ihrer rockigen Seite.

Das laute Schlagzeug kündigt es bereits an: Jetzt ist Schluss mit ruhigen Klängen. Denn das zweite Lied ist rockig, und Zoe kann noch stärker zeigen, was ihre Stimme zu bieten hat: viel Kraft und Fülle, die auch schnellere Songs ausfüllen kann.

Zierlich und wild

Wer noch keines ihrer Lieder kennt, erwartet das kaum von ihr. Denn mit ihrer zierlichen Art und ihren sehr langen blonden Haaren passt sie optisch sehr gut zu langsamen Blues-Songs.
Aber trotzdem: Ihre zahlreichen Tattoos auf den Armen verraten ihre wildere Seite. So gibt es bei dem einen oder anderen Gitarrensolo Headbanging zu sehen: Im Rhythmus der Musik schüttelt sie ihre langen Haare hin und her, hoch und runter.

Rockige Nummern

Das Konzert ist sehr abwechslungsreich, denn nach ein paar rockigen Nummern kehrt Layla Zoe zurück zum klassischen, ruhigen Blues. Ihr Stück "Gemini heart" stellt sie mit einem deutschen Wort vor: "Zwilling", das habe sie vor Kurzem gelernt, sagt sie stolz. Dabei spricht sie mit ihrem kanadischen Akzent das "Z" eher wie ein "S" aus, wofür sie im Publikum einige Lacher erntet.

Bei diesem Lied ist sicher: Der ruhige, melancholische Blues liegt ihr am meisten. Ihre kraftvolle Stimme wirkt in den langsamen Nummern noch besser. Denn auch die hohen Töne meistert sie mit Bravour. Und zwar mit einer sehr hellen Stimme, die plötzlich sanft klingt.

Blues-Sängerin Layla Zoe mit rockigen Seiten | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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