Samstag, 19. Oktober 2013

Mark Bird Stafford

Mark Bird Stafford 

 


http://www.markbirdstafford.com/

 

 

Anhören der Youtube-Songs lohnt sich.

Ganz grosses Kino auf der Harp!!!

 

"Bring it on Home" - Mark Bird Stafford
 Mark Bird Stafford performs "Bring it on Home".
This was shot at Mel Brown's birthday party a few years back - featuring Mark Stafford (harmonica),Shawn Kellerman (guitar), Mike McDonald (guitar), Leo Valdasori (bass), Jimmy Bourdreau (drums) and Mel Brown (keyboards).

 

Mark “Bird”Stafford is a key fixture on the Canadian Blues Scene and has been since he got his start with Hock Walsh (Downchild Blues Band) in the mid 80’s at the Pine Tree jams. His distinct vocal pureness and powerful harp tone are again present on this latest release “Live at the Delta”. This raw, no overdub recording is another strong example of Bird capturing his strengths as an artist true to his love of roots music. Mark continues to dedicate his skills as a band leader, guest performer, blues educator, and harmonica teacher at festivals, clubs and workshops everywhere.
Known for his mastery and enthusiasm for classic blues styles - from Chicago blues to swing, R & B, jump, funk and most things in-between, Stafford puts the capital
‘T’ in tone when it comes to his harmonica prowess. A serious student of "fat tone" harmonica, he subscribes to the teachings of the masters: Sonny Boy Williamson, Little
Walter Jacobs, Big Walter Horton, Junior Wells and James Cotton, imbuing what he's learned with a healthy dose of his own creativity.
Mark “Bird” Stafford is one of the hardest working musicians on the scene today. With his regular performances in his home town of Toronto, Ontario as an in-demand harmonica player and singer to his additional talents as a drummer with several duos and house gigs. Stafford is also busy with extensive work with the Blues In Schools Program, conducting blues harmonica workshops at festivals across Canada, teaching harmonica classes with the Toronto District School board, and regular month long excursions to the East Coast of Canada to perform with legendary blues guitarist Joe Murphy.
Recorded at Monarch’s Tavern in the Delta Chelsea Hotel downtown Toronto Stafford’s new album “Live at the Delta” is a perfect showcase for his talents, enthusiasm and a homage to blues greats - featuring 11 classic blues songs redone only in the way that “Bird” can, including Sonny Boy Williamson’s “Born Blind”, Jimmy Reed’s “I Found Joy”, and Willie Dixon’s “Up The Line”.
In his own words:
“I realize that it is heavy on the “Greats Of The Blues,” and I am totally OK with that. After all, this is what I do and this album is a slice of that. After my summer away, doing shows in Nova Scotia with Joe Murphy/Garrett Mason, I returned home to Toronto and assembled a band for one hot night at the Delta Chelsea Hotel to record “Live at the Delta”! We had a SUPERB CROWD and I hope this recording captures the energy of the evening.”
- Mark “Bird” Stafford

  Mark "Bird" Stafford Live at The Street December 8th, 2012 

 

 

Harpspace [Import]    Mark Stafford Audio CD 

http://www.amazon.de/Harpspace-Stafford-Mark-Bird/dp/B000FTVYLU/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1381778818&sr=1-1&keywords=mark+bird+stafford  



 
Mark "Bird" Stafford and Darran Poole - Little Walter - Just a Feeling 
 Mark "Bird" Stafford and Darran Poole at the Delta Chelsea in Toronto. Little Walter - Just a Feeling.


Live At the Delta   Mark Bird StaffordMP3-Download

 http://www.amazon.de/Live-At-the-Delta/dp/B00FIFSZIQ/ref=sr_1_1?s=dmusic&ie=UTF8&sr=1-1&keywords=mark+bird+stafford

 

In Kanada gehört Mark „Bird“ Stafford wahrscheinlich zu den besten Bluesharp-Spielern. Zu dem Urteil könnte man jedenfalls nach dem Anhören seines aktuellen Albums „Live at The Delta“ kommen. Stafford spielt und singt sich hier durch ein klassisches Repertoire zwischen Little Walter, Sonny Boy Williamson, James Cotton und anderen Giganten, dass es einem zeitweise den Atem verschlägt.
Es geht schon los mit dem Opener, Junior Parkers „Pretty Baby“: Stafford knallt die Riffs raus und wird begleitet von einer druckvollen Band (Aaron Griggs - g, Fabio Parovel - g, Tyler Burgess - dr, Dennis Pinhorn - b). Bei Little Walters „Juke“ macht er klar, dass er zwar einen Heidenrespekt vor dem Paten aller Bluesharper hat. Doch dieses Meisterstück spielt er nicht als Kopie sondern bringt seinen ganz eigenen Ton hinein - faszinierend. Absoluter Höhepunkt dürfte dann „Can‘t Hold Out Much Longer“ sein. Besonders beeindruckend, wie Stafford hier seinen Gesang mit den Harpakzenten unterstreicht.  

http://www.wasser-prawda.de/mark-%E2%80%9Ebird%E2%80%9C-stafford-live-at-the-delta.html

Mark Stafford with guest Jake Chisholm

 

Freitag, 18. Oktober 2013

the dad horse experience

the dad horse experience 


Das hier ist zwar kein Blues, aber guter Folk.

Deswegen stelle ich das einmal vor

 

 
ganz war ich nie




http://www.dad-horse-experience.org/



Ein Banjo befreit von allen Ketten
Um ein Instrument zu lernen, ist man nie zu alt. Diese Erfahrung machte auch Dirk Otten alias Dad Horse Ottn, als er mit 39 Jahren zum Banjo griff. Das Instrument wurde für ihn zum Flaschenzug, um sich von seinem kriselnden Vorleben zu verabschieden.
Ein Banjo hat nur vier Seiten. Das kam 1998 auch dem damaligen Bildkünstler Dirk Otten sehr entgegen, als er sich kurz vor seinem 40. Geburtstag entschloss, ein Instrument zu lernen. »Eine sechssaitige Gitarre war mir zu fizzelig, um nur ein paar Akkorde zu lernen«, berichtet er.

Sein Leben zuvor: Alles andere als geordnet. Bitter enttäuscht am Ende eines hoffnungsvollen Trips durch die Vereinigten Staaten zog es ihn zunächst zum Alkohol anstatt nach Hause. »Welche Pläne ich auch immer für diesen Trip hatte, alles endete am Boden eines Motel-Rooms in Mesa, Arizona.« Aus der alkoholischen Misere halfen ihm Treffen bei den Anonymen Alkoholikern. Die Gruppe, größtenteils mit Hopi-Indianern besetzt, gab dem tieftraurigen Mann schließlich auch seinen ersten Kosenamen »Sad Horse«.

Keine Gospel-Comedy

Das traurige Pferd kehrte zurück nach Europa, brachte sich bei, Banjo zu spielen und stellte nach langen Schlafzimmersessions fest, dass er Musik machen wollte. Gemeinsam mit einer Partnerin gründete er die DEAD HORSE COWBOYS. »Wir beide waren damals in dysfunktionalen Beziehungen, mussten aber das tote Pferd immer noch reiten«, erzählt Otten.

Solo auf Tour zu gehen, war für Dirk Otten spätestens dann die Option seiner Wahl, als er das Gefühl hatte, sein Instrument zu beherrschen. Seitdem ist der Liedermacher als THE DAD HORSE EXPERIENCE unter dem Namen Dad Horse Ottn auf Tour.

Das »Dad« ist der Geburt seines zweiten Kindes geschuldet, und die »Experience« den bitteren Erfahrungen seines bisherigen Lebens. Diese verarbeitet der Künstler in seinen Gospel-Songs. Auch wenn ob des Namens der Eindruck entstehen könnte, Dad Horse Ottn nehme mit seiner Musik den Gospel aufs Korn, stecken in seinen Texten erste Inhalte. »Dass sich die Leute amüsieren und vielleicht auch lachen, nehme ich billigend in Kauf und sehe es als Einfallstor für all die schlimmen Wahrheiten, die ich in Wirklichkeit versuche zu verbreiten.«

Musikalischer Befreiungsschlag

Dad Horse Ottn spielt Gospel in Country-Manier. Dabei verfolgt er zwar einen spirituellen, jedoch keinen religiösen Hintergrund. »Ich bin mehr an den Inhalten, als an der Form des Gospels interessiert.« Für ihn stellte sich die Frage, ob er als weißer Mitteleuropäer überhaupt eine Musik spielen dürfe, die im Allgemeinen mit in Ketten gelegten schwarzen Sklaven auf Baumwollfeldern verbunden wird.

Ottn sieht sich aber selbst als Person, die durch Ketten gefesselt ist, auch wenn er sich diese nach eigener Aussage selber angelegt hat: »Es sind Dinge wie eigenes Ego und Ängste, die uns letztendlich darin hindern, zu wachsen und frei zu werden.« Er selbst wertet seinen musikalischen Befreiungsschlag als erfolgreich, kann er doch sowohl finanziell, als auch spirituell davon leben. Und in der Tat: Seine größtenteils englischsprachige Musik kommt an. Seit zwei Jahren tourt er mit seinem Liedgut quer durch Deutschland, Italien, Spanien und Portugal.

Auch wenn er sich in naher Zukunft nicht von seinem beruflichen Zugpferd »Musik« verabschieden möchte, plant Ottn noch in diesem Jahr den Taxischein zu machen, um für die tourfreie Zeit ein zweites finanziellen Standbein zu haben. Das nächste Album ist aber schon in Planung und wird mit den gedachten Titeln »Be your own mum« oder »Water is the new beer« sicherlich ein neues spirituelles Erlebnis für den Musiker und seine Fans




THE DAD HORSE EXPERIENCE - Kingdom it will come 



"Keller-Gospel" nennt der Bremer Musiker und Maler Dirk Otten seine Musik. Und das mit dem Gospel meint er durchaus ernst. Auf elektrischem Banjo, Gitarre, Kazoo und Basspedalen zieht er unbeirrt sein Ding durch. Und hat sich mit eher begrenzten technischen Mitteln eine Qualität erarbeitet, die Gänsehaut erzeugen kann. In der rudimentären Begleitung seiner Songs, in der Klage seines Gesangs, der ein wenig an Hank Williams erinnert, schwingt die spartanische Intensität des weißen Folk aus den Appalachen mit, Ottens Lyrik verhandelt hingebungsvoll die flammende Selbstkritik der gequälten Sünderseele.
Erst mit 40 Jahren begann Otten auf einem geschenkten Tenorbanjo Musik zu machen, um seiner spirituellen Suche einen Klang zu geben. Inzwischen erfreut sich die Dad Horse Experience, wie er seine One-Man-Band nennt, internationaler Anerkennung und wurde sogar schon in die USA eingeladen. Nun erscheint ein neues Album, "Dead Dog On The Highway", dessen Veröffentlichung am Freitag gefeiert wird. Das Vorprogramm bestreitet das Kirschbaum-Weishoff-Trio, das gar kein Trio, sondern ein Duo mit Rolf Kirschbaum und Matthias Weishoff ist, sowie die Musikerin Schné.
http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/?dig=2011%2F06%2F01%2Fa0022&cHash=9704e1ebda 



Dad Horse Experience - St. James Infirmary - Muddy Roots 2013 


The Dad Horse Experience (One Man Band) - St. James Infirmary Blues [Studio Version] 

Dead Dog On A Highway   The Dad Horse Experience Audio CD 

 







The Dad Horse Experience - Gates Of Heaven



Hoch interessanter Stoff aus dem Norden Deutschlands. Dad Horse Ottn bekam zu seinem vierzigsten Geburtstag ein Tenor-Banjo geschenkt, das sich im Laufe der Zeit zu seiner Passion entwickelte. Mittlerweile sind mit der Mandoline, dem Kazoo und Bass-Pedal sogar noch weitere Instrumente hinzugekommen und der Mann ist fast schon eine One-Man-Band. Für das zweite The Dad Horse Experience-Album hat er allerdings auch noch eine gute Hand voll weiterer Musiker am Start, die ihn auf den 13 neuen Songs unterstützten.
In seiner so ganz eigenen Art bringt uns Dad Horse Ottn seine Musik mit starkem Tom Waits-Feeling daher. Gospel, Country, Blues ... als Überbegriff könnte man das von vielen so ungeliebte Wort Americana mal wieder in die Runde schmeißen. Nur, dass "Dead Dog On A Highway" so ganz anders, so ganz individuell klingt. Ottns Gesang kommt inbrünstig, allerdings auch mit sehr hartem deutschen Akzent, was der Geschichte etwas Skurriles verleiht, sie auf der anderen Seite auch wieder sehr sympathisch macht. Neben diversen Singles und einer EP erschien im Jahr 2008 zunächst das Debüt "Too Close To Heaven", gefolgt nun von diesem zweiten Streich.
Schmissig beginnt der Titelsong mit lediglich Banjo und Gesang, bevor Percussion und Background Vocals hinzukommen. Es wird ziemlich schnell klar, dass Ottn nicht unbedingt der begnadetste Sänger unter der Sonne ist, dies aber mit viel Enthusiasmus wieder ausgleicht. Fein, so kann's weitergehen. Mexikanische Einflüsse sowie einen rumpelnden Walzertakt kann ich bei "Kingdom It Will Come" raushören, über die Ottn erneut seine feurigen Vocals legt, die sich oft über das Schuldbewusstsein eines Mannes mit sehr schlechtem Gewissen drehen, der aber nicht in der Lage ist, sein eigenes Handeln zu ändern. Und das alles zu spärlichem, handgemachtem Wüsten-Sound. Obskur, aber letztendlich richtig gut.
Der Norddeutsche hat auch keinerlei (warum auch?) Berührungsängste mit Legenden, was er zum Beispiel bei "I Saw The Light" von der Country-Legende Hank Williams unter Beweis stellt. Die Stimme kommt einem hier tatsächlich so vor, als käme sie direkt aus dem Grab irgendeines vergessenen amerikanischen Friedhofs (der, auf dem die Gebeine von Williams weilen). Fast schon gespenstisch auch die Instrumentierung und Intonierung. Je länger die Scheibe läuft, desto mehr mag man sie. Es sei denn, man entwickelt schon bei den ersten beiden Tracks eine starke Abneigung gegen dieses zugegebenerweise ungewöhnliche Album.
Neben den Eigenkompositionen gibt es noch ein weiteres Cover in Form des alten Blues "St. James Infirmary", das einmal mehr in einer verschrobenen wie guten Walzer-Form gebracht wird. Ottn singt sich einmal mehr die Seele aus dem Leib und zum wiederholten Male erwische ich mich bei einem gewaltigen Grinsen. Das ist anders, aber vor allem ist es gut! Sehr deutsch klingt es, aber Gefühle sind ja international! Apropos deutsch: "Ganz war ich nie" wird, wie es der Titel schon andeutet, in der Landessprache vorgetragen. Erneut sparsam instrumentiert und musikalisch dem Sound der Appalachian Mountains verpflichtet, erzählt hier ein Mann von neuen physischen und seelischen Verletzungen, die aber mittlerweile schulterzuckend zur Kenntnis genommen werden, da er schließlich das Gefühl des Glücks bzw. des Erfülltseins sowieso noch nie gekannt hat.
"Dead Dog On A Highway" ist ein wirklich geiles Album für alle, die auch gerne mal einen Blick über den Tellerrand hinaus riskieren möchten. Ungewöhnlich, nicht immer schön, aber tatsächlich richtig gut. Vor allem steckt in diesem Album neben guten Ideen sehr viel Seele und Hingabe. Zunächst eventuell zu glauben, entdeckter Dilettantismus verwandelt sich in erkennbare Systematik, bzw. einen ganz eigenen Stil. Profundismus gepaart mit guten Melodien und massenhaft Herzblut, versehen mit der furchtlosen Herangehensweise eines Tom Waits der Achtziger und der ungestümen Ehrlichkeit des ersten Albums der Violent Femmes.




The Dad Horse Experience (3D) - Dried Out River






Donnerstag, 17. Oktober 2013

Mike Seeber

Mike Seeber 

 

 
Mike Seeber Trio 
Mike Seeber mit Bernd Kühnert und Lello Lojewski.
Session im Garbaty in Berlin

 

http://mikeseeber.de/

Mike Seeber wurde 1976 in Nordhausen, Thüringen, geboren. Bereits im Alter von vier Jahren versuchte er sich auf einer Ukulele. Im elterlichen Haushalt hörte er die Musik von Rory Gallagher
und Jürgen Kerth, etwas später auch die von Jimi Hendrix und Johnny Winter, von den RODGAU MONOTONES und LIVING BLUES. Es war die Musik, die Mikes Vater, damals selbst Gitarrist in einer Band, hörte und verehrte. Sein Vater nahm Mike auch immer öfter mit in den Probenraum und zu Auftritten der Band in der näheren Umgebung. Zu seinem achten Geburtstag bekam Mike seine erste richtige Gitarre geschenkt: eine für ihn noch viel zu große Konzertgitarre. Stundenlang saß er mit dem Instrument vor dem Plattenspieler und versuchte zu den Platten seines Vaters mitzuspielen. Besonders hatte es ihm das Album GLORIOSA von Jürgen Kerth angetan. Doch die kleinen kraftlosen Hände und das große klassische Instrument machten es ihm nicht leicht. Von seinem Vater lernte er die ersten Stücke zu spielen: „Love Like A Man“, „Heart Of Gold“ und das Bonanza-Thema.Etwa mit elf Jahren entdeckte Mike noch andere Scheiben im Plattenschrank, und von da an kamen für ihn nur noch Musiker in Frage, die einen Hut trugen: Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter und Billy Gibbons mit ZZ Top. Monatelang hörte er das Album TEXAS FLOOD und verzweifelte, weil er keinen einzigen Ton treffen konnte. Erst Jahre später fand er heraus, dass die Gitarren einen halben Ton tiefer gestimmt waren. Weinachten 1986 bekam Mike dann endlich eine Strat-Kopie in Rot und einen 15-Watt-Verstärker geschenkt – Oma sei Dank.
Bis zu diesem Tag hatte er sich die Les Paul seines Vaters nur ansehen dürfen, nun hatte er selbst eine elektrische Gitarre und versuchte, die Songs und Sounds von MONOKEL und der JONATHAN BLUES BAND, von Hansi Biebl und selbstverständlich von Jürgen Kerth nachzuspielen – abwechselnd mit den von ihm bis heute verehrten Texanern.Seine Eltern schickten ihn auch auf eine Staatliche Musikschule, wo sein Lehrer mit ihm ganz von vorn beginnen wollte. Wechselanschlag mit einer Note – das ging aber nicht mit einem Zehnjährigen, der „Johnny B. Good“ im Style von Johnny Winter drauf hatte.
Nach zwei Jahren spielte Mike die erste Prüfung und bestand sie mit “Ausgezeichnet”. Als sein Lehrer aber merkte, dass er die Menuette nach Gehör und nicht nach Noten spielte, war Schluss mit Unterricht.
Mit fünfzehn Jahren bekam Mike seinen ersten regulären Job bei einer Tanzband. Der damalige Sänger und Gitarrist war ausgestiegen. Es wurde hart geprobt, denn Mike war als Gitarrist nun auch der Sänger. Wenn die Auftritte der Band bei diversen Tanzveranstaltungen gut liefen, wurde zum Schluss immer „Hey Joe“ gespielt – mit Sicherheit der von Mike am häufigsten gespielte Song, seit er Musik macht.
Zurückblickend war die Zeit in dieser Band für ihn weniger durch musikalische Fortbildung bestimmt, als dass sie eher eine gute Schule für das Leben war, in der er die zahllosen Regeln und Facetten eines permanenten Live-on-Tour-Betriebes kennen lernte.
Mit Neunzehn bekam Mike ein Angebot von einer großen Band mit Manager und Sängerin und fuhr an seinem Geburtstag zum Vorspielen. Als die Band merkte, dass er keine Noten lesen kann, durfte er spielen, was ihm gefiel. Es war selbstverständlich „Hey Joe“. Nach der ersten Strophe hatte er den Job.
In dieser Band lernte Mike viel über Musik, über Veranstalter und über die Menschen im Allgemeinen. Er ist den Jungs von damals, die alle vier wie Väter zu ihm waren, bis heute sehr dankbar.
Für alles andere, was Mike in dieser Zeit erlebte, verweist er gern auf das Buch “Fleisch ist mein Gemüse” von Heinz Strunk – mit dem Unterschied, dass er über all die Jahre den festen Glauben an eine Bluesband hatte.
Neben dem Engagement in der Tanz-Band spielte Mike auch in einer Deutschrock- und Metalband. Da sein Style auf die Dauer nicht passte, entwickelte er sein erstes Powertrio, das den stolzen Namen SEEBER trug. Mike spielte jetzt die alte Les Paul seines Vaters und trug Hut – genau wie seine texanischen Idole auf den Platten-Covern. Die Band spielte CREAM und Hendrix. Zu Stevie Ray Vaughan fand er erst später wieder zurück. Sie hatten Erfolg, und schon bald wurde Mike von einem Festivalveranstalter als „Der blonde Jimi Hendrix“ angekündigt – was ihm im Alter von nur 21 Jahren natürlich sehr imponierte.
Nachdem die Band um einen Keyboarder erweitert wurde, kam es zunehmend zu musikalischen Differenzen und schließlich zur Auflösung. Mike wechselte nach Halberstadt und spielte eine Zeitlang in kleinen Besetzungen in Bars und ähnlichen Locations.
In der ihm fremden Stadt war er erstmals in seinem Leben ganz auf sich allein gestellt. Er übte bis zu vier Stunden am Tag Gitarre. Als er dann einen Job als Gitarrenverkäufer angeboten bekam, sagte er sofort zu – denn von da an hatte er den ganzen Tag Gitarren in der Hand.
Im August 2001 gründete er die TEXAS MIKE BAND. Nach einigen Monaten im Proberaum ging das Trio auf die Bühne. Im darauf folgenden Jahr quittierte Mike bei der Tanzband und verließ endgültig das Festzelt-Business.
Die TEXAS MIKE BAND war von 2001 bis 2010 unentwegt auf Tour und bespielte die großen und kleinen Bühnen des Landes.
Zwischenzeitlich ergaben sich für Mike spannende Gast-Engagements und gemeinsame Touren mit national und international bekannten Bluesrock-Größen wie Bugs Henderson, Randy Hansen, Lance Lopez und anderen. Seit einigen Jahren ist Mike auch immer wieder ein gern gesehener und gefeierter Gast bei den Auftritten der Band MONOKEL-KRAFTBLUES.
Anfang 2011 gab Mike die Auflösung der TEXAS MIKE BAND bekannt.
Seitdem ist er regelmäßig in zwei mit äußerst versierten Musikern besetzten Formationen zu erleben:
MIKE SEEBER BAND und MIKE SEEBER TRIO.
Beide Bands pflegen einen jeweils eigenständigen Sound und geben dem Gitarristen und Sänger MIKE SEEBER somit Raum und Möglichkeit, sein Material variantenreich zu interpretieren – in kleinen Club-Gigs mit unmittelbarem Kontakt zum Publikum genauso wie auf großen Open-Air-Veranstaltungen.




komm herein, Mike Seeber Band 

Potz Blitz! Das Mike Seeber Trio gewinnt die German Blues Challenge und fährt nach Memphis

Das „Bluesgewitter“ zündete auch in Norddeutschland und ist der Gewinner der German Blues Challenge 2013, die am vergangenen Samstag im Brauhaus von Eutin, Schleswig-Holstein, ausgetragen wurde. Als Gewinner geht die Band bei der International Blues Challenge in Memphis, TN, USA, im Januar 2014 für Deutschland an den Start.



Für das Finale des renommierten Wettbewerbes hatten sich fünf Bands in einem Online-Voting qualifiziert. Der Cologne Blues Club, die Jimmy Reiter Band, Lausitzblues, Richie Arndt & RAWcoustic und die spätere Gewinner-Combo, lieferten mit ihren jeweils dreißigminütigen Sets dem gleichermaßen fachkundigen wie auch begeisterten Publikum einen wirklich großartigen Abend, in dessen
Ergebnis die international besetzte Jury schließlich das Mike Seeber Trio zum Sieger kürte.

Darüber hinaus war die Challenge umrahmt von Gastkonzerten von Georg Schroeter & Mark Breitfelder sowie vom German Blues Projekt. Beim anschließenden Preisträgerkonzert mit Session kamen auch Bernd Römer, Karat, und der erst vierzehnjährige Ausnahmegitarrist Kalle Reuter mit auf die Bühne.

Der Challenge-Gewinner, Gitarrist und Sänger Mike Seeber, wird mit seinen Begleitern, Philipp Rösch am Bass und Tobias Ridder an den Drums, im Frühjahr 2014 zur European Blues Challenge nach Riga in Lettland reisen und zum weltweiten Endausscheid, der International Blues Challenge in Memphis, TN, USA, um den modernen Blues made in Germany kraftvoll zu Gehör zu bringen.

Mike Seeber gilt in Deutschland als einer der zunehmend am stärksten beachteten Live-Gitarristen seines Genres. Seine imposanten Bühnenshows sind geprägt von Frische, musikalischer Virtuosität und einem machtvollen Sound, den er mit seinen beiden äußerst versierten Begleitmusikern erzeugt. In seinem Programm präsentiert er zum großen Teil moderne und kraftvolle Interpretationen der großen Songs der ostdeutschen Bluesgeschichte, unter anderem von Monokel, Jürgen Kehrt, Jonathan, Engerling und Hansi Biebl.

http://www.pr-inside.com/de/potz-blitz-das-mike-seeber-trio-r3814182.htm 

 

 
Mike Seeber Band spielt Kerths Blues vom Blues 


http://www.fotocommunity.de/fotos-bilder/mike+seeber.html 

 

 

  red house session 

35 Jahre Monokel, Red House

mit Michael Linke und Mike Seeber

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Mem Shannon

Mem Shannon 



http://www.memshannon.com/ 

 

 

MEM SHANNON - FORGET ABOUT ME 



Mem Shannon (born 21 December 1959, New Orleans, Louisiana)[1] is an American blues musician. He is currently signed to Toronto's NorthernBlues Music. Shannon is a former taxi-cab driver turned bluesman.
Shannon played both clarinet and guitar by the age of fifteen, due to being inspired by his father's collection of blues records. However, he started seriously practicing only after seeing B.B. King.
After playing in local bands for several years and enjoying local success, his father died in 1981 and he took a job driving a cab in order to help his family pay bills. His music career was put on hold until 1990, when he began playing in local clubs at the urging of his former bassist.
In the early 1990s, he formed a group called Mem Shannon and the Membership, who won a spot playing at the 1991 New Orleans Jazz & Heritage Festival. Later in 1991, they competed for a spot at the Long Beach Blues Festival, but lost in the final round of the talent contest and did not get to appear.
In 1995, after being impressed with a demo tape that Shannon had recorded, Joe Boyd of Hannibal Records contacted Shannon, and his first album, A Cab Driver's Blues, was released on October 15, 1995.[4] Songs on the album featured snippets of actual conversations from his customers while in the cab.[3]
In April 1996, Shannon announced that he was giving up driving his cab in order to make playing music his full-time job.[5]
His song "S.U.V." (2002), won Living Blues magazine's Critics Poll Song of the Year,[6] as well as receiving a Blues Music Awards nomination for song of the year.[7]
Shannon appeared as himself in the 2008 novel, Bad Moon Rising by Jonathan Maberry. He is one of several real-world celebrities who are in the fictional town of Pine Deep when monsters attack. Other celebrities included Tom Savini, Jim O'Rear, Brinke Stevens, Ken Foree, Stephen Susco, Debbie Rochon, James Gunn and Joe Bob Briggs. [8][9][10][11][12] Shannon's name and persona appear coincidentally in two horror novels: Fat White Vampire Blues by Andrew Fox and the aforementioned Bad Moon Rising.

A Cab Driver'S Blues    Mem Shannon Audio CD 

 

 http://www.amazon.de/Cab-DriverS-Blues-Shannon-Mem/dp/B00000062P/ref=sr_1_3?s=music&ie=UTF8&qid=1381484648&sr=1-3&keywords=Mem+Shannon

 

 

Mem Shannon "No Religion"

 

"A Cab Driver's Blues"

Wenn man in einer größeren amerikanischen Stadt einen Taxifahrer, einen cabbie nach seinem Beruf fragt, dann bekommt alles zur Antwort, nur nicht Taxifahrer. Abends und an den Wochenenden sind sie alle Schriftsteller, Musiker, Künstler, Schauspieler, Filmemacher oder Photograph. Nur tagsüber sind sie cabbies. Einige von ihnen schaffen den Durchbruch, die meisten nicht. Hier ist eine solche Erfolgsstory von einem Mann mit Mut; Durchhaltevermögen und einer Vision – ein Mann, der stark genug war, für die Erfüllung seines Traums zu kämpfen: Mem Shannon. Er kam 1959 mit seinen Eltern nach New Orleans. Niemand dachte zu dieser Zeit daran, dass er jemals ein Sänger und Gitarrist, geschweige denn ein bekannter Blues-Performer werden könnte. Als sein Vater 1981 starb, musste Mem Shannon seine Mutter und seine Schwester unterstützen. Um die Familie über Wasser zu halten, fuhr er 15 lange Jahre Taxi in New Orleans, im "Big Easy". Während dieser ganzen Zeit hat er abends und an den Wochenenden Gitarre gespielt und Songs geschrieben. Und er trat in den Clubs und "juke joints" der vibrierenden Bluesszene von New Orleans auf. Sein Durchbruch kam 1995 mit der Veröffentlichung seines ersten Albums. Ein Jahr später gab Mem Shannon das Taxifahren auf und widmete sich ganz der Musik. Im November und Dezember ist der Musiker u.a. in Deutschland auf Tour.

http://www.folker.de/200006/shannon.htm 

 MEM SHANNON - ALL I HAVE 

 

 

http://www.rockzirkus.de/forum/showthread.php?10965-Mem-Shannon-Live

 



Dienstag, 15. Oktober 2013

Dana Fuchs

Dana Fuchs 

 

http://danafuchs.com/ 

 

http://www.wdr.de/tv/rockpalast/extra/bands/def/dana_fuchs.jsp 



 Sie teilte sich die Bühnen mit Little Feat, Marianne Faithfull oder Etta James. Die Produzenten des off-Broadway Musicals „Love, Janis“ wurden auf Dana aufmerksam und luden sie zum Casting ein. Sie sang einige Takte von „Piece of my heart“, und wurde vom Fleck weg für die Rolle der Janis Joplin engagiert. Die erste eigene CD wurde 2003 veröffentlicht, fortan wurden Danas Konzerte zahlreicher und erfolgreicher. Schließlich wurde sie für den Film entdeckt - in „Across the universe“ spielt sie die Sängerin Sadie. Hier interpretiert sie Beatles Lieder mit einer solchen Ausdruckskraft, dass diese Titel fortan Bestandteil ihres Repertoires wurden. Inspiriert wurde Dana von Sixties R&B wie auch von Lucinda Williams, von den Rolling Stones wie von Bob Dylan oder Tom Waits. Ein Stimmwunder und Energiebündel, wie es im derzeitigen US-amerikanischen Rock seinesgleichen sucht.



Dana Fuchs Band - I'd Rather Go Blind (Etta James Cover) 




Dana Fuchs (January 10, 1976) is an American singer, songwriter, actress and voice over talent most famous for her performance in the 2007 film Across the Universe, in which she played the role of Sadie.
Fuchs was born in New Jersey and raised in Wildwood, Florida, a small rural town, daughter of Sandy and Don Fuchs. At the age of twelve, she joined the First Baptist Gospel Choir and began singing in public. At sixteen, she fronted a popular local band at a roadside Holiday Inn.
Her band sold out shows at the Mercury Lounge, the Stephen Talkhouse and BB King’s, sharing the bill with national acts, including Little Feat, Marianne Faithfull and Etta James.
The Dana Fuchs Band put out a CD, Lonely For A Lifetime in 2003. Fuchs has claimed that she "wanted to capture a soulful and rocking vibe…but with an earthiness to it.” Her second album, Live in NYC, was issued on April 1, 2008 by Antler King Records. On April 13, 2011, the DFB released their second studio album, Love to Beg.[citation needed]
Fuchs plays Sadie in the Julie Taymor film Across the Universe. She also played the singing Janis Joplin in the Eric Nederlander production of Randall Myler's off Broadway musical Love, Janis. With Jack Livesy, Fuchs wrote and performed songs on the soundtrack for the Big Beach production of Laurie Collyer's independent film Sherrybaby including the opening and closing title songs. She also worked for MTV during the 1990s and 2000s as the voice of many of its on-air promos, mostly for 10 Spot shows.



Dana Fuchs Duo performs "Gimme Shelter" (Rolling Stones Cover)


Bliss Avenue     Dana Fuchs Audio CD 

 

 http://www.amazon.de/Bliss-Avenue-Fuchs-Dana/dp/B00CO8KNAS/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1381481606&sr=1-1&keywords=dana+fuchs 



 
Dana Fuchs - So Hard To Move "Bliss Avenue"


Dana Fuchs wuchs in einem an amerikanischer Pop- und Rockmusik stark interessiertem Elternhaus auf. Ihre älteren Geschwister spielten in lokalen Bands und sie selbst schloss sich als Teenager ebenfalls einer Rockband in ihrer Heimatstadt Wildwood (Florida) an, nachdem sie als Halbwüchsige im Gospelchor ihrer Kirchengemeinde den Spaß am Singen gefunden hatte. Im alter von 19 Jahren wechselte sie in der festen Absicht, als Bluessängerin erfolgreich zu werden, nach New York. Hier auch traf sie auf den Gitarristen Jon Diamond, der bereits mit den Sängerinnen Joan Osborne und Debbie Davies zusammen gearbeitet hatte. Mit Diamond gründete Dana Fuchs The Dana Fuchs Band, mit der die Sängerin innerhalb kurzer Zeit das Interesse des Publikums auf sich ziehen konnte. Hatte Dana Fuchs bis dahin vor allem bekannte Blues- und Bluesrock-Stücke gesungen, so begann sie nun mit Diamond eigene Songs zu verfassen. Mit dem neuen Programm trat sie bald in größeren Hallen auf, mitunter gemeinsam mit Größen wie Marianne Faithful, Etta James und der Bluesrock-Band Little Feat. Mittlerweile war ihre Reptutation so weit gewachsen, dass sie für die Titelrolle des Off-Broadway-Musicals »Live, Janis«, einem Bühnenstück über das Leben von Janis Joplin, engagiert wurde; in dieser Rolle folgte sie der Sängerin Beth Hart nach.
2003 veröffentlichte The Dana Fuchs Band ihr Debüt-Album, »Lonely for a Lifetime«. Danach dümpelt ihre Karriere ein wenig vor sich hin, bis sie 2007 in dem Film »Across the Universe« (Regie: Julie Taymor), einem Film, der eine um Bealtes-Songs herum konstruierte Liebesgeschichte erzählt, die Rolle der Sadie übernahm. In diesem Film sang sie Cover Versions von Beatles-Kompositionen wie »Why Don’t We Do it on the Road«, »Don’t Let Me down« und vor allem »Helter Skelter«. »Helter Skelter« war dann auch Bestandteil des Mitschnitts eines Konzertes, der 2008 als CD und DVD veröffentlicht wurde und die überragenden Qualitäten der Sängerin demonstrieren.
Dana Fuchs gehört zu einer jüngeren Generation amerikanischer Sängerinnen, die auf die Musik ihres Landes starken Bezug nehmen und Vorbilder in den Größen des Rock und des Soul der 1960er-Jahre suchen und finden. Zwar drängt sich angesichts ihrer veröffentlichten Songs der Vergleich ihres Gesangsstils mit dem von Janis Joplin einerseits und schwarzer Sängerinnen wie Etta James andererseits auf, doch stehen im Hintergrund auch Sänger wie Robert Plant und vielleicht sogar Joe Cocker. Jedenfalls erinnert ihre Version von »Helter Skelter« beinahe eben so sehr an Led Zeppelin wie an die Beatles.






Dana Fuchs - So Hard To Move "Bliss Avenue"

 

 

Dana Fuchs: Engelsgesicht singt den Blues wie eine Teufelin

Dana Fuchs sieht aus wie ein Engel, singt aber, als hätte sie den Teufel im Leib. Ihre Stimme, ihre Bühnenpräsenz besitzen jene Magie, die Janis Joplin einst unsterblich machte. Mit dem Programm ihrer neuen CD „Bliss Avenue“ sind Dana und ihre Band auf Tour.






 
Dana Fuchs Band - Misery 


 
»Alles, was Dana Fuchs tun muss, ist es zu singen.« Mit diesen Worten beginnt der Promo-Zettel von Ruf Records zum neuen Album der amerikanischen Sängerin, "Bliss Avenue". Und allein dieser Satz sagt schon fast alles aus, was die Klasse und den Reiz dieser Shouterin ausmacht. Diese Stimme gehört mit Sicherheit zu den größten, die die Rockmusik in der jüngeren Vergangenheit hervorgebracht hat. Nicht umsonst bekam Dana Fuchs die Titelrolle im Janis Joplin-Musical "Love" am Broadway und übernahm außerdem die Rolle der Sadie im preisgekrönten Beatles-Film "Across The Universe" von Regisseurin Julie Taymer, dessen Soundtrack mit Platin ausgezeichnet wurde.
Wer schon mal die Gelegenheit hatte, die Dana Fuchs Band live zu erleben, der weiß, mit welcher Power die Gruppe auf der Bühne zu Werke geht. Man wird unwillkürlich mitgerissen von der Energie und Dynamik, die alleine von der Frontfrau ausgehen, sodass einem fast jeder Auftritt vergleichbarer Sängerinnen wie ein Kindergeburtstag vorkommen muss.
Doch Dana Fuchs kann auch anders. Wie schon bei den beiden Vorgängeralben "Lonely For A Lifetime" (2003) und Love To Beg (2011) gibt es auch auf dem neuen Longplayer nicht nur harte, voll auf die Zwölf gehende Losgehrocker. Im Gegenteil, es herrschen sogar die ruhigeren Töne vor. Immer wieder kommt die akustische Gitarre von Jon Diamond zum Einsatz, der natürlich wieder an Danas Seite zu hören ist. Die beiden sind ja schon von Anfang an ein kongeniales Paar und ergänzen sich perfekt. Der Rest der an den Aufnahmen beteiligten Musiker rekrutiert sich aus den besten der amerikanischen Studio-Szene, sodass die optimale Umsetzung der zwölf Songs gewährleistet war.
 
 
 
Erneut ist die Anzahl der Besucher für einen Dienstagabend durchaus beachtlich. Ich hab allerdings den Eindruck, dass sich im Gegensatz zu den Konzerten der vorherigen Jahre das Geschlechterverhältnis inzwischen deutlich Richtung der männlichen Besucher neigt und da scheint sich auch das Alter eher im Über-40 (um es mal gelinde zu sagen) Bereich anzusiedeln. Nun, es geht letztendlich um Blues und damit spricht man - zumal hierzulande - eher das Publikum im langsam ergrauenden Alter an.
Hätten manche die Einblicke erahnt, die ein sich lösender Knopf bietet, wäre die Hütte wahrscheinlich voll gewesen, aber aus anderen Gründen. Eine der wundervollsten, engagiertesten und bestaussehendsten aktuellen Blues-Sängerinnen ist an diesem Abend im Aschaffenburger Colos-Saal erneut zu Gast und promotet mit dieser Tour ihr aktuelles Album "Bliss Avenue". Wie sich das für einen Blues-Sänger, bzw. -Sängerin, gehört, legt die Band, die mittlerweile um einen Keyboarder erweitert und bereichert wurde, den Teppich aus, auf dem alsbald Dana Fachs die Bühne beschreitet. Trotz etlicher Tournee, einiger Alben und jeder Menge internationaler Erfahrung nimmt man es der Wahl-New Yorkerin ab, wenn sie sagt, dass sie sich hier bereits "zu Hause" fühlt.  






Dana Fuchs - Daddy's Little Girl "Bliss Avenue"

Montag, 14. Oktober 2013

Sugaray Rayford

Sugaray Rayford 

 

 

 
Sugaray Rayford - Worry Worry 
at the Kid Ramos Benefit, Fleurus, Belgium (oct 7, 2012)

Sugaray Rayford, Kirk Fletcher, Gene Taylor, Paul Size, Erkan and Kenan Özdemir, Jody van Ooijen


http://sugarayblues.com/


Dangerous   sugaray rayford Audio CD 

 

 http://www.amazon.de/Dangerous-Rayford-Sugaray/dp/B00DSAUJ4G/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1381347577&sr=1-1&keywords=sugaray+rayford

 

 

Der Sänger Sugaray Rayford stammt aus Texas und begann, wie so viele Vokalisten, sein Talent im Kirchenchor einzubringen. Außerdem spielte er in der frühen Zeit seines Lebens Schlagzeug. Mit zwei Brüdern in sehr ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, startete sein musikalischer Werdegang dann in der Gegend von San Diego. Er trat mit der R&B-/Funk-Band Urban Gypsys auf und die Gruppe teilte die Bühne unter anderem mit The Average White Band, Dennis Quaid oder Joe Louis Walker.
Als seine Vorliebe für den Blues immer größer wurde, verließ er die Urban Gypsys und wurde Leadsänger bei den Aunt Kizzy'z Boys. Mit dem Album "Trunk Full Of Bluez" (2004) und rund zweihundert Auftritten im Jahr erreichte man eine viel größere Menge von Bluesfans. Der von ihnen gespielte 12-Takter musste gut sein, denn 2006 endeten die Aunt Kizzy'z Boyz auf dem zweiten Platz der International Blues Challenge. 2007 kam "It's Tight Like That" auf den Markt.
2011 ließ er sich dann in Los Angeles nieder und dort wurde der Delta Groove-Labelchef Randy Chortkoff auf an den Mann aufmerksam. Da fügte sich ein Puzzelteil zum anderen ... Mannish Boys suchten einen neuen Sänger und Sugaray Rayford war auf Double Dynamite sowie Liveauftritten mit von der Partie. Ein Tonträger unter eigenem Namen war überfällig und "Dangerous" markiert das Debüt auf dem erfolgreichen Label.
Womit wir nun in media res gehen können. Von Sugaray Rayfords Gesang wird man begeistert sein. Da regieren Soul, R&B und eine Prise Eisenpulver hat er auch noch auf den Stimmbändern. Genau die passende Mischung, um dem Blues über das Mikrofon die richtige Färbung zu geben. Auch als Songwriter hat der Frontmann einen Platz im Herzen der Zwölftakteranhänger gefunden. Die Mixtur aus Eigenkompositionen und eingestreuten Coversongs fällt auf fruchtbaren Boden und bei den Begleitmusikern eines so mächtigen Sängers, der fast zwei Meter groß ist, hat man sich nicht lumpen lassen.
Neben einigen Label-Kumpels (Kid Andersen, Big Pete, Franck Goldwasser, Fred Kaplan und anderen) sorgt die Rhythmuszentrale mit Willie C. Campbell (Bass) sowie Schlagzeuger Jimi Bott von den Mannish Boys für den richtigen Groove. Hey, die beiden tauchten doch auch bei Smokin' Joe Kubek & Bnois Kings Road Dog's Life im Line-up auf. Einige Musiker waren gleich vier Tage im Slideaway Music Studio, denn vorliegende Platte und die des Blues-Duos wurden an je zwei Tagen hintereinander eingespielt.
Weitere Parallelen ergeben sich allerdings nicht. Sugaray Rayfords Blues fällt vielfältiger aus. Da ist mehr Abwechselung drin und über viele Phasen auch feuriger. Hier brennt die Flamme des Blues auf großer Einstellung. Nach den ersten Tracks kann man den in großen Lettern kleingedruckten Untertitel des Albums nachvollziehen: »Play it loud for maximum impact«
Wenn Sugaray Rayford im Shuffle-Opener den "Country Boy" besingt, dann spielt man später den Country Blues der vergangenen Zeiten, als mit Charlie Patton oder Robert Johnson der Blues Laufen lernte. Selbstredend hat "Need A Little More Time" ein modernes Outfit und schließlich greift man beim "Preachin' Blues" zurück auf Son House. Franck Goldwasser ist hier der Meister des Bottlenecks und zwischen den beiden letztgenannten Tracks hat man auch noch einen fulminanten Boogie-Rocker aus seiner Feder platziert. Super, diese drei Nummern!
Aber nicht nur der Schluss ist etwas für Genießer. Es gibt zahlreiche Stellen, an denen man vor Freude die Ohren spitzt. Sugaray Rayford hat mit "Dangerous" kein solides Debüt aufgelegt, sondern es ist spitze. Ob balladesk, rockend, Gebläseabteilung (Ron Dziubla/Mark Pender) oder im Chicagostil ... der Mann weiß zu überzeugen und dieses Album ist wohl die beste Gelegenheit, in erster Linie einen tollen Sänger kennenzulernen. Als willkommene Nebenerscheinung darf man auch noch klasse Musikern zuhören. 
http://www.rocktimes.de/gesamt/r/sugaray_rayford/dangerous.html

The Mannish Boys - Sugaray Rayford "Baby Forgive Me" - Notodden Blues Festival 2012 




 

 
The Mannish Boys - Sugaray Rayford "Death Letter" - Notodden Blues Festival 2012 


 
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http://www.wasser-prawda.de/sugaray-rayford-dangerous.html




 


Sugaray & Flyin' Saucers Paris 2011 I sing the blues